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FAQ zu Schule & KiTa

Informationen zu den Hygieneregelungen an Schulen und zum KiTa-Regelbetrieb.

Stand der Informationen: 17. November 2020. Die Angaben werden fortlaufend aktualisiert und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

I Fragen zu den Hygieneregelungen in der Schule

Direkt zum Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020)

Maskenpflicht im Unterricht

1. Für wen gilt die Maskenpflicht im Unterricht?

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während des Unterrichts in den Klassen- und Kursräumen gilt für alle Schüler*innen der Beruflichen Schulen und der weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe 5. Davon ausgenommen sind die Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung (hier gilt jedoch eine dringliche Empfehlung zum Maskentragen, wenn die Schüler*innen dies leisten können).

Die Regelung gilt auch für den entsprechenden Betreuungsbetrieb dieser Schüler*innengruppen. Grundsätzlich müssen auch die Schüler*innen der Förderschulen (mit Ausnahme der Schüler*innen der Förderschulen Geistige Entwicklung) im Unterricht MNB tragen. Insbesondere in den Förderschulen Hören ist dabei auf die besonderen pädagogischen Belange besonders Rücksicht zu nehmen. Das bedeutet: Hier kann bei Bedarf auch mit Gesichtsvisieren und mehr Abstand gearbeitet werden.

Die genauen Regelungen zum Tragen von MNB an Schulen finden Sie im aktualisierten Musterhygieneplan unter: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020)

2. Werden in der Schule Masken an die Schüler*innen verteilt?

Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) stellt das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) zusätzliche 1,3 Millionen Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) kurzfristig zur Verfügung, um die Ausstattung von Schüler*innen und Lehrkräften zu gewährleisten.

Es ist trotzdem wichtig, dass Schüler*innen und Beschäftigte Ersatz-MNB mitbringen, um die MNB regelmäßig wechseln zu können. Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur korrekten Handhabung von MNB: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

3. Gilt die Maskenpflicht auch für Lehrkräfte?

Für Lehrkräfte gibt es weiterhin eine dringende Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) im Unterricht. Wenn während des Unterrichts ausreichend Abstand eingehalten werden kann, dürfen Lehrkräfte die MNB ablegen. Dies dient der Erleichterung der Kommunikation mit den Schüler*innen. In Situationen während des Unterrichts- oder Pausengeschehens im Klassenraum, in denen kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, ist das Tragen einer MNB und/oder eines Visiers für die Lehrkräfte angezeigt.

4. Muss die Maske im Unterricht ununterbrochen getragen werden?

Die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) sollte im Sinne des Infektionsschutzes möglichst durchgängig getragen werden. Allerdings sollten Schüler*innen und die Lehrkräfte gleichermaßen darauf achten, dass Tragepausen außerhalb des Klassenraums und des Schulgebäudes eingelegt werden. Bei Bedarf können diese Pausen auch während der Unterrichtsstunde eingelegt werden, zum Beispiel während des Lüftens. Wenn einzelne Schüler*innen Frischluftbedarf anzeigen, soll ihnen eine individuelle Pause ermöglicht werden. Selbstverständlich ist auch das Trinken während des Unterrichts möglich und im Sinne des Infektionsschutzes sinnvoll, hierzu muss die MNB abgelegt werden. Eine Verpflichtung zum Tragen der MNB auf dem freien Schulgelände bzw. dem Schulhof besteht auch für die Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 und der beruflichen Schulen weiterhin nicht. Wo immer möglich soll der Abstand eingehalten werden.

5. Was passiert, wenn sich Schüler*innen weigern, die Maske zu tragen?

Schüler*innen, die ihre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) nicht tragen, werden auf die bestehende Verpflichtung hingewiesen. Im Falle der Weigerung soll zunächst geklärt werden, inwieweit medizinische Gründe für einen Ausnahmefall glaubhaft gemacht werden. Hierfür soll Ihnen eine Wochenfrist gewährt werden um ggf. das erforderliche Attest vorzulegen.

6. Muss auch auf dem Pausenhof bzw. im Freien eine Maske getragen werden?

Eine Verpflichtung zum Tragen der MNB auf dem freien Schulgelände bzw. dem Schulhof besteht auch für die Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 und der beruflichen Schulen weiterhin nicht. Wo immer möglich soll der Abstand eingehalten werden. Dieser Regelung kommt angesichts der Ausweitung der Maskenpflicht im Unterricht eine besondere Bedeutung zu.

7. Darf im Unterricht im Klassenraum trotz Maskenpflicht etwas getrunken werden?

Ja. Die Maske darf zum Trinken abgenommen werden.

8. Muss die Maske auch beim Sportunterricht getragen werden?

Ja. Während des Unterrichts müssen die Schüler*innen eine MNB tragen. Dies gilt auch für Schüler*innen, die nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen. Die Verpflichtung zum Tragen einer MNB bezieht sich ebenfalls auf die Umkleideräume.

Weitere Informationen zum Sportunterricht sind im Musterhygieneplan zu finden: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020)

9. Ist Musikunterricht weiterhin möglich?

Ja, Musikunterricht soll weiter gemäß der Stundentafeln und Lehrpläne stattfinden. Musizieren, mit Ausnahme von Blasinstrumenten, z. B. mit Schlaginstrumenten, Streichern, Klavier ist im Musikunterricht in kleinen Gruppen möglich. Der Mindestabstand ist konsequent einzuhalten.

Im Musikunterricht wird auch beim Musizieren eine MNB getragen.

Soweit eine Relevanz für die Abschlussprüfung besteht, kann Singen und das Spielen von Blasinstrumenten unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben (Abstand 3,0 m, Ablegen von MNB nur wenn zum Musizieren erforderlich, Tragen von MNB beim Singen) im Unterricht durchgeführt werden.

10. Ist Unterricht im Fach „Darstellendes Spiel“ weiterhin möglich?

Ja, Darstellendes Spiel soll weiter gemäß der Stundentafeln und Lehrpläne stattfinden. Durch die Nutzung der gesamten Raumfläche soll der Mindestabstand eingehalten werden. Alternativ sind kleinere Gruppen zu bilden. Wenn Requisiten von mehreren Personen benutzt werden sollen, ist vorheriges gründliches Händewaschen oder Händedesinfektion wichtig.

Aktivitäten, die mit hohen respiratorischen Aktivitäten einhergehen (zum Beispiel Schreien, Singen), sind untersagt. Übungen im Fach Darstellendes Spiel sind kontaktlos durchzuführen. Während einer praktischen Übung kann die MNB kurzzeitig abgelegt werden, wenn gleichzeitig der Abstand eingehalten wird.

11. Wie sieht die Einteilung der „festen Gruppen“ innerhalb der Schule aus?

Um einer Ausbreitung von Infektionen vorzubeugen, die Zahl der bei einem Infektionsfall relevanten Kontaktpersonen zu begrenzen und ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können, soll einer stetigen Durchmischung von Gruppen vorgebeugt werden, indem feste Gruppen (Cluster, Kohorte) beibehalten werden.

Als feste Gruppe gilt für die gymnasiale Oberstufe sowie für die Abschlussjahrgänge der allgemeinbildenden Schulen (Klassenstufen 9 und 10 der Gemeinschaftsschule) der jeweilige Jahrgang. Bei den Abschlussjahrgängen der Schulformen an den beruflichen Schulen umfasst die feste Gruppe (Cluster) immer dann den gesamten Jahrgang, wenn eine weitere Reduktion auf Abschlussklassen (als Cluster) nicht möglich ist.

Förderschulen teilen ihre Schülerinnen und Schüler unabhängig von der Jahrgangsstufe in möglichst kleine feste Gruppen ein.

Für alle anderen Schüler*innen gilt, dass grundsätzlich die jeweilige Klasse die feste Gruppe darstellt, soweit die personellen und organisatorischen Gegebenheiten oder schulrechtliche Vorgaben dies zulassen. Ist eine klassenweise Trennung nicht immer möglich und kommen daher in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen zusammen, kann beispielsweise eine „blockweise“ Sitzordnung und Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Teilgruppen zur Gruppentrennung beitragen.

Schnupfenpapier und Regelungen bei Krankheitssymptomen

12. Darf mein Kind die Schule besuchen, wenn es Krankheitssymptome hat?

Aufgrund der geänderten Infektionslage wurden die Regelungen zum Schulbesuch mit geringen Krankheitssymptomen geändert, die neue Regelung gilt seit dem 26.10.2020:

Wenn bei einer Schülerin/einem Schüler (leichte) Krankheitssymptome auftauchen, muss der/die Betroffene für 24 Stunden abwarten und zuhause bleiben, um zu sehen, ob sich die Symptome verbessern, verschlechtern oder unverändert bleiben. Bei akuten Krankheitsanzeichen oder einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes, sollte zur Abklärung der Symptome zusätzlich telefonischer Kontakt mit einer Ärztin/einem Arzt aufgenommen werden. Diese/dieser entscheidet dann über die weitere Vorgehensweise.

Wenn nach 24 Stunden keine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu beobachten ist und die Schülerin/der Schüler sich nicht krank fühlt, darf die Schule wieder besucht werden. Zum Schulbesuch ist dann auch kein ärztliches Attest und auch kein negativer Virusnachweis vorzulegen.

Schüler*innen, die Symptome einer bekannten chronischen Erkrankung wie zum Beispiel Heuschnupfen oder eine Allergie aufweisen, sind von der Regelung ausgenommen.

Das „Schnupfenpapier“ veranschaulicht das Vorgehen: "Schnupfenpapier" - Deutsch: Darf mein Kind in die Kindertageseinrichtung oder Schule? (PDF, 288KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weitere Hygieneregelungen

13. Wie ist bei einem Verdacht auf einen Infektionsfall in der Schule vorzugehen?

Die Regelungen zum Vorgehen bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion finden Sie im Musterhygieneplan ab Seite 42: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

14. Muss in den Klassenräumen ein Mindestabstand eingehalten werden?

Beim Unterricht im Klassen– bzw. Kursraum sowie bei der Betreuung von Gruppen mit fester Zusammensetzung kann von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 m zwischen den Schüler*innen abgesehen werden. Um einer Ausbreitung von Infektionen vorzubeugen, die Zahl der bei einem Infektionsfall relevanten Kontaktpersonen zu begrenzen und ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können, soll einer stetigen Durchmischung von Gruppen vorgebeugt werden, indem feste Gruppen beibehalten werden. Daher ist von einer jahrgangsübergreifenden Durchmischung der Lerngruppen möglichst abzusehen. In den Klassen- und Kursräumen sollen möglichst feste Sitzordnungen eingehalten und für mögliche Nachverfolgungen dokumentiert werden.

Ausführliche Informationen zu den Abstandsregelungen finden Sie im Musterhygieneplan ab Seite 18: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

15. Werden die Klassenräume regelmäßig gelüftet?

Durch Lüften können möglicherweise in der Luft vorhandene Viren aus Innenräumen abtransportiert und ausreichend Frischluft zugeführt werden, sodass sich die Raumluftqualität erheblich verbessert. Dies gilt insbesondere auch im Herbst/Winter. Auf das Lüften in Innenräumen kann auch nicht durch den Einsatz von Alltagsmasken verzichtet werden. Räume, in denen eine angemessene Raumluftqualität nicht hergestellt werden kann, sind für den Unterrichtsbetrieb nicht geeignet.

Auch bei kühlen Temperaturen ist das Lüften in Unterrichtsräumen und auch in anderen Räumen, wie zum Beispiel dem Lehrer*innen-Zimmer wichtig und den im Raum befindlichen Personen zumutbar. Die Raumluft kühlt beim Stoßlüften in Räumen über wenige Minuten nur um ca. 2-3 Grad ab, was für die im Raum befindlichen Personen gesundheitlich unproblematisch ist – im Gegenteil kann regelmäßiges Lüften sogar Erkältungskrankheiten vorbeugen. Eine der Witterung angepasste Kleidung ist ausreichend, um den kurzfristigen Temperaturunterschied im Klassenraum auszugleichen. Zusätzliches Heizen ist nicht erforderlich. Im Unterrichtsraum muss daher in jeder Unterrichtsstunde nach jeweils ca. 20 bis 25 Minuten ein Luftwechsel durch Stoßlüftung erfolgen. Dabei reicht das vollständige Öffnen – nicht Kippen - von ein bis zwei großen Fenstern für zwei bis drei Minuten aus. In den Pausen, wenn die Schüler*innen den Raum verlassen haben, kann durch eine Querlüftung über gegenüberliegende Fenster/Türen in nur wenigen Minuten eine ausreichende Frischluftzufuhr erreicht werden. Dabei sollen in den Klassen-, Kurs- bzw. Fachräumen die Türen und möglichst alle Fenster geöffnet werden.

Richtig lüften im Schulalltag: Handreichung des Umweltbundesamts zum richtigen Lüften in Schulen (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Beim Einsatz einer CO2- Ampel dient die Warnung vor einer zu hohen Konzentration an Kohlenstoffdioxid in der Raumluft lediglich als Erinnerung, dass Lüften erforderlich ist. Dies ist meist nach 20 Minuten in einem voll besetzten Klassenraum der Fall. Die Erinnerung kann auch durch andere Maßnahmen erreicht werden, zum Beispiel indem ein Timer im Klassenraum so eingestellt wird, dass nach 20 Minuten ein Signal gegeben wird. Der Einsatz von CO2- Ampeln bietet keinen Vorteil gegenüber einer effektiven Lüftung und ist daher nicht unbedingt erforderlich.

Ausführliche Informationen zum Lüften finden Sie außerdem im Musterhygieneplan ab Seite 25: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

16. Gibt es Regelungen für die Schülerbeförderung?

Zur Entlastung des Schüler*innentransports sind derzeit rund 80 Verstärkerbusse im Einsatz. Wir bitten darum, diese zusätzlichen Busse auch tatsächlich zu nutzen, auch wenn dies ein geringfügiges Abweichen vom gewohnten Schulweg bedeuten kann. Für die Schüler*innenbeförderung sind zunächst die Schulträger – d.h. die Landkreise, der Regionalverband, die Städte und Gemeinden – zuständig. Sollten Sie den Eindruck gewinnen, dass nicht ausreichend Busse zur Verfügung stehen, wenden Sie sich bitte an den Schulträger. Dieser kann dann ggf. den Einsatz zusätzlicher Verstärkerbusse organisieren, für deren Einsatz das Land aufkommt.

Regelungen zur Pflicht, eine MNB im öffentlichen Raum, z. B. beim Schülertransport in Bussen und Bahnen des ÖPNV zu tragen, bleiben unberührt.

Beim gesonderten Transport von Schüler*innen, z. B. im Bereich der Förderschulen oder der inklusiv an Regelschulen beschulten Schüler*innen ist auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Visiers (wenn z.B. aus medizinischen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich ist) zu achten. Ein Abstand von mindestens 1,5 m sollte wo immer möglich eingehalten werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die transportierten Schüler*innen nicht dem gleichen Cluster einer Schule angehören. Ist ein Schüler/eine Schülerin aus medizinischen Gründen oder verhaltensbedingt nicht in der Lage, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, kann von einer Tragepflicht abgesehen werden. In diesen Fällen dürfen nur Schüler*innen, die der gleichen festen Gruppe angehören, gleichzeitig befördert werden.

Eine Wischdesinfektion des Fahrzeuges soll nach dem Schülertransport stattfinden, wenn es bei den Schüler*innen ohne MNB zu Hustenanfällen, Speichelfluss u. ä. während des Transports gekommen ist. Für Fahrer*in und Begleitpersonen bei einem Schülertransport gelten die Regelungen zum Arbeitsschutz. Für die Umsetzung ist der Arbeitgeber zuständig.

17. Wer ist für die Umsetzung des Musterhygieneplans in der Schule verantwortlich?

Für die Umsetzung der Infektionsschutz- und der Hygienemaßnahmen in der Schule ist die Schulleitung verantwortlich. Die Schulträger verantworten den äußeren Schulbereich, das bedeutet, dass sie dafür zuständig sind, Materialien wie zum Beispiel Flüssigseife und Einmalhandtücher (Papier oder Stoff) in ausreichender Menge, die für die hygienischen Maßnahmen nach den in diesem Plan beschriebenen Vorgaben an den einzelnen Schulen erforderlich sind, bereitzustellen. Sie sind auch für das Reinigungskonzept sowie für Maßnahmen zuständig, die das Schulgebäude, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Lüftungskonzept und seiner Umsetzung, betreffen. Die Schulen sollen daher die organisatorische Umsetzung des Infektionsschutzes im Sinne einer Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung vor allem in den o.g. Bereichen in enger Kooperation mit den Schulträgern planen und ausgestalten und in der täglichen Umsetzung sicherstellen.

Ausführliche Informationen zur Umsetzung des Musterhygieneplans finden Sie ab Seite 12: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

18. Welche Regelungen gibt es für Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören?

Verbindliche Regelungen zum Umgang mit Lehrkräften als Risikopersonen sind im Rundschreiben vom 02.07.2020 den Schulen verfügt worden. Im Folgenden der entsprechende Text des Rundschreibens im Wortlaut:

Alle Lehrkräfte sind, soweit sie dienstfähig und nicht beurlaubt oder aus anderen berechtigten Gründen, wie z.B. Elternzeit freigestellt sind, grundsätzlich zum Dienst in ihrer jeweiligen Dienststelle verpflichtet.

Ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf ist nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere mit dem Vorliegen bestimmter Grunderkrankungen, einem unterdrückten Immunsystem und/oder höherem Lebensalter assoziiert. Nähere Informationen finden sich in den Hinweisen des Robert Koch Instituts unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/ Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html.

Bedeutsam ist jedoch die individuelle Einschätzung der Vulnerabilität durch den behandelnden Arzt. Daher ist das Vorliegen eines erhöhten Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf im Rahmen der COVID-19-Pandemie und die dadurch bedingte besondere Schutzbedürftigkeit einer Lehrkraft in jedem Fall durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung zu belegen. Die niedergelassenen Ärzte sind durch die Kassenärztliche Vereinigung über die Vorgehensweise informiert. Sie halten das diesem Schreiben beigefügte Attest-Formular vor, das für die Vorlage in der Schule zu nutzen ist.

Einer durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesenen besonderen Schutzbedürftigkeit einer Lehrkraft vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 wird grundsätzlich durch Ausstattung mit einer Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) durch das MBK als Arbeitgeber Rechnung getragen. Diese PSA besteht in der Regel aus einer FFP2-Maske (ohne Ventil) bzw. –als Ergänzung einer MNB oder falls eine MNB/ein MNS oder eine FFP2-Maske z.B. aus medizinischen Gründen nicht getragen werden kann- einem Visier.

Ausführliche Informationen zu Risikogruppen finden Sie im Musterhygieneplan ab Seite 35: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

19. Welche Regelungen gibt es für Schüler*innen, die einer Risikogruppe angehören?

Verbindliche Regelungen zum Umgang mit Schüler*innen als Risikopersonen sind im Rundschreiben vom 02.07.2020 den Schulen verfügt worden. Im Folgenden der entsprechende Text des Rundschreibens im Wortlaut:

Alle Schüler*innen sollen ihrer Schulpflicht grundsätzlich im Unterricht in der Schule nachkommen. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden.

Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgenommen werden. Wird von den Erziehungsberechtigten oder dem/der volljährigen Schüler/in die Befreiung vom Präsenzunterricht verlangt, ist dies nur dann zu genehmigen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird. Auch bei Schüler*innen, von denen ggf. in der Schule bekannt ist, dass eine entsprechende Vorerkrankung vorliegt, erfolgt die Befreiung von der Präsenzpflicht ausschließlich auf Wunsch der Betroffenen und nach Vorlage eines ärztlichen Attestes.

Im Falle der Befreiung von der Präsenzpflicht erfüllt dieser Schüler/diese Schülerin seine/ihre Schulpflicht durch die Wahrnehmung der häuslichen Lernangebote durch die Schule im Lernen von zuhause, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.

Ausführliche Informationen zu Risikogruppen finden Sie im Musterhygieneplan ab Seite 38: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen (17.11.2020) (PDF, 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

20. Gibt es auch eine Regelung für Schüler*innen, deren Geschwisterkinder zu einer Risikogruppe gehören?

Eine Freistellung vom Präsenzunterricht ist mit einem ärztlichen Attest auch für Geschwisterkinder von Kindern und Jugendlichen mit einem erhöhten persönlichen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Corona-Infektion möglich. An den geltenden Regelungen hat sich mit dem aktualisierten Musterhygieneplan nichts geändert.

In § 1 Abs. 3 der Verordnung zum Wiedereinstieg in den regulären Schulbetrieb und den Betrieb sonstiger Bildungseinrichtungen sowie zum Betrieb von Kindertageseinrichtungen vom 8. August 2020, geändert durch Verordnung vom 6. November 2020, ist geregelt:

„Die Schülerinnen und Schüler, die nach näherer Maßgabe des Ministeriums für Bildung und Kultur als vulnerabel zu betrachten sind oder mit als vulnerabel zu betrachtenden Personen in einem Haushalt leben, können auf Wunsch und nach Vorlage des entsprechenden ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden. Die Befreiung gilt nicht für die Teilnahme an schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie für die Durchführung von Leistungsnachweisen. Insoweit sind für diese Personen jeweils besondere Schutzmaßnahmen zu treffen.“

Im Falle der Befreiung von der Präsenzpflicht erfüllt ein*e Schüler*in die Schulpflicht durch die Wahrnehmung der häuslichen Lernangebote durch die Schule im Lernen von zuhause

21. Ist der Mensabetrieb und/oder der Pausenverkauf möglich?

Der Betreiber der Mensa/Cafeteria/des Bistros in der Schule erstellt für die Betriebsabläufe (z. B. Essenszubereitung, Hygienevorschriften Mitarbeiter*innen, Modalitäten der Essensausgabe) einen Hygieneplan, der sich an den einschlägigen Vorgaben des „Hygieneplan der saarländischen Landesregierung für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe“ in der jeweils geltenden Fassung orientiert. Beim Aufenthalt der Schüler*innen im Essensraum (zum Beispiel Mensa, Bistro), bei der Essensausgabe sowie beim Pausenverkauf gelten die Vorgaben des Musterhygieneplans. In einer Warteschlange wie zum Beispiel beim Pausenverkauf oder bei der Essensausgabe muss auf Abstände und das Tragen von MNB geachtet werden. Insbesondere ist zu beachten, dass sich die Schüler*innen vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Mensa die Hände waschen.

Halten sich nur Schüler*innen einer festen Gruppe gleichzeitig im Essensraum auf, gelten die Regelungen zum Infektionsschutz, die auch in der Unterrichtssituation gelten. Das bedeutet beispielsweise, dass auf Abstände verzichtet werden kann, dass sich die Schüler*innen ihr Essen selbst aus Schüsseln auf dem Tisch entnehmen dürfen und sich am Tisch auch aus einer gemeinsamen Wasserkaraffe bedienen dürfen. Das Tischdecken und Abräumen des Geschirrs kann durch Schüler*innen (Küchendienst) erfolgen. Dabei sind MNBs zu tragen und die Händehygiene ist zu beachten. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln bei der Reinigung der Tische ist nicht erforderlich.

22. Darf ich die Schule besuchen, wenn ich in einem Risikogebiet wohne?

Schüler*innen und Lehrkräfte mit Wohnsitz in Risikogebieten in Frankreich, in Luxemburg oder auch im Saarland, dürfen ihre Schule im Saarland grundsätzlich weiter ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen.

II Fragen zum KiTa-Regelbetrieb

Fragen zum KiTa-Regelbetrieb

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres sind die saarländischen Kindertageseinrichtungen im vollständigen Regelbetrieb gestartet. Damit wurde die vierte Stufe des bundesweit abgestimmten Plans zur Wiederöffnung der Kindertageeinrichtungen umgesetzt.

1. Was bedeutet der vollständige KiTa-Regelbetrieb in der Corona-Krise?

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres ab dem 1. August öffnen die saarländischen Kindertageseinrichtungen wieder im vollständigen Regelbetrieb. Das heißt, grundsätzlich findet der Betrieb wieder in vollem Umfang statt. Dabei ist zu beachten, dass es sich in der Corona-Krise um einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen handelt. Auch im KiTa-Regelbetrieb sind Hygiene und Infektionsschutz wichtig.

Die Betriebserlaubnis der Einrichtung – in der die Zahl der Kinder in den Gruppen und die Mindeststärke des Fachpersonals entsprechend der vorgehaltenen Öffnungszeiten für die KiTa festgelegt sind – hat damit wieder ihre uneingeschränkte Gültigkeit. Ab dem 1. August beziehungsweise nach dem Ende der jeweiligen Schließzeit werden die Kindertageseinrichtungen die Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, die nach Maßgabe der Betriebserlaubnis sowie entsprechend Hygieneempfehlungen zur Verfügung gestellt werden können.

Das bisher geltende Prinzip der festen Gruppe wird im Regelbetrieb geöffnet, sodass zu den Betreuungsrandzeiten am frühen Morgen und späten Nachmittag gemischte Gruppen gebildet werden können. Gruppenübergreifende pädagogische Angebote sind ebenfalls wieder möglich. Erziehungsberechtigte dürfen die Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtungen wieder betreten, auch die Integrationsförderkräfte (AfI-Förderkräfte) sowie sonstige Unterstützungskräfte dürfen regulär tätig sein.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

2. Welche Hygiene- und Infektionsschutzregeln gelten in den KiTas?

Grundsätzlich gelten in den Kindertageseinrichtungen die bestehenden Hygieneplänepläne nach § 36 Infektionsschutzgesetz sowie die Vorgaben der Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in der jeweils gültigen Fassung und die Regelungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 102-602. Die Träger der Kindertageseinrichtungen sind dafür verantwortlich, Hygiene und Infektionsschutz in den Einrichtungen umzusetzen.

Ergänzend zu diesen Regelungen hat das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie (MSGFF) den Trägern der Kindertageseinrichtungen Empfehlungen gegeben, um Hygiene und Infektionsschutz im Regelbetrieb umzusetzen. Diese „Empfehlungen sind mit dem Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) sowie den Gesundheitsämtern abgestimmt.

Zu folgenden Themen bestehen Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen:

  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)
  • Bring- und Abholsituationen
  • Eingewöhnung
  • Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten
  • AFI-Kräfte und sonstige Unterstützungskräfte wie Frühförderkräfte, Eingliederungshilfe, IFF+, usw.
  • Konzept der offenen Arbeit/Wechsel der Kinder zwischen Gruppen/Einsatz der Betreuungspersonen
  • Schlafen
  • Wickeln
  • Zähneputzen
  • Bistro/Mahlzeiten
  • Raumhygiene
  • Hygiene im Sanitärbereich
  • Lüften
  • Infektionsschutz im Außengelände
  • Spaziergänge und Ausflüge
  • Feste und Feiern/Geburtstagsfeiern
  • Pausenzeiten des Personals und Teamsitzungen
  • Eingeschränkter Zutritt
  • Meldepflicht

Ergänzend zu der in den Empfehlungen ausgesprochen Regelung zum sogenannten eingeschränkten Zutritt werden noch Hinweise zur sachgerechten Unterscheidung der Symptome von einfachen Erkältungskrankheiten und der für COVID-19-Erkrankungen kennzeichnenden Symptomen bei Krankheitsverdacht eines Kindes in der KiTa gegeben werden. Dies wird nach Abstimmung zwischen dem MSGFF, den Gesundheitsämtern und dem Robert-Koch-Institut (RKI) erfolgen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

3. Müssen in den KiTas Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden?

Im KiTa-Regelbetrieb gibt es keine grundsätzliche Verpflichtung, in den Gruppenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder eine sogenannte „community mask“ zu tragen. Eine MNB zu tragen, ist allerdings jederzeit freiwillig möglich, es darf nicht untersagt werden. Das Tragen einer MNB wird beim Bringen oder Abholen der Kinder in die KiTa sowohl für Personal als auch Erziehungsberechtigte empfohlen. Für Erziehungsberechtigte gilt dies auch bei der KiTa-Eingewöhnung ihres Kindes. Regelungen für Personen mit einem erhöhten persönlichen Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf – Beschäftigte und KiTa-Kinder – sollten gesondert und individuell getroffen werden.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

4. Was ist beim Bringen und Abholen der Kinder zu beachten?

Kinder können wieder in die KiTa gebracht und von dort abgeholt werden, so wie dies vor der Schließung der KiTas möglich war. Das Bringen und Abholen soll aber so gestaltet werden, dass persönliche Kontakte möglichst reduziert werden, die Regelungen zum Abstandhalten sollen beachtet werden. Beim Bringen und Abholen sollen sowohl Erziehungsberechtigte als auch das Personal MNB tragen. Die Aufenthaltsdauer der Erziehungsberechtigten in der KiTa soll 15 Minuten nicht überschreiten. Die Übergabe des Kindes durch die Erziehungsberechtigten sollte möglichst an der Tür zum Gruppenraum erfolgen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

5. Sind Eingewöhnungen möglich?

Eingewöhnungen können im KiTa-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen stattfinden. Das Kind soll in Anwesenheit einer oder eines Erziehungsberechtigten und einer Erzieher*in in einem Gruppenraum oder einem separaten Raum eingewöhnt werden. Das Berliner bzw. Münchener Eingewöhnungsmodell kann wieder mit den entsprechenden Phasen umgesetzt werden. Das Tragen einer MNB wird dabei empfohlen. Auch parallele Eingewöhnungen – d.h. die gleichzeitige Eingewöhnung mehrerer Kinder – in einer KiTa sind möglich.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

6. Dürfen Kinder auf dem KiTa-Außengelände spielen und können Spaziergänge oder Ausflüge unternommen werden?

Für die Nutzung der KiTa-Außengelände werden keine Einschränkungen empfohlen. Allerdings sind die altersbezogenen Vorgaben zu beachten. Bei Spaziergängen oder Ausflügen sind lediglich die allgemein gültigen Vorgaben einzuhalten, die von der Landesregierung über Verfügungen oder Rechtsverordnungen aufgrund der Corona-Pandemie bestimmt werden. Bei längeren Aufenthalten im Freien (z.B. Waldkindergarten) ist darauf zu achten, dass Handwaschmöglichkeiten bestehen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

7. Gibt es Regelungen für Kinder mit Erkältungssymptomen?

Grundsätzlich gilt auch in der Coronavirus-Pandemie die allgemein gültige Regel, dass Kinder, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, unabhängig von der Ursache, nicht in die Betreuung gegeben werden sollten. Darüber hinaus sehen die Empfehlungen folgende Maßgaben vor:

Für Kinder, die einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens beziehungsweise ohne deutlichen Krankheitswert haben zum Beispiel nur Schnupfen, leichter Husten oder die eine bekannte Symptomatik, wie Heuschnupfen oder Pollenallergie aufweisen, ist ein Ausschluss von der Betreuung nicht erforderlich.

Hat ein Kind zum Beispiel Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur soll – wie sonst auch bei Infekten mit einem ausgeprägtem Krankheitswert – die Genesung abgewartet werden. Wenn das Kind 48 Stunden symptomfrei ist, kann dann die Einrichtung ohne weitere Auflagen, das heißt ohne ärztliches Attest und ohne Testung wieder besucht werden. Die Symptomfreiheit nach einem Infekt soll dann von den Eltern schriftlich bestätigt werden.

Kinder mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder mit anhaltendem starken Husten sollten ärztlich vorgestellt werden, sodass ärztlicherseits nach einer gründlichen Anamnese und körperlicher Untersuchung eine Testung auf SARS-CoV-2, wenn keine andere Erklärung für die Symptomatik vorliegt, veranlasst werden kann.

Die Regelungen und Hinweise zum Umgang mit Erkältungssymptomen bei KiTa-Kindern finden Sie außerdem hier.

8. Können Eltern und Erziehungsberechtigte wieder Termine mit dem pädagogischen Personal vereinbaren (zwecks Gesprächen etc.)?

Gespräche mit dem Personal der Einrichtung zum Informationsaustausch sind wieder möglich. Auch kann das Personal mit den Erziehungsberechtigten Entwicklungsgespräche und Rücksprachen im Zusammenhang der direkten pädagogischen Arbeit durchführen.

III Fragen zur Lernplattform "ONLINE Schule Saarland"

Allgemeine Fragen

1. An wen können sich Schüler*innen sowie Erziehungsberechtigte wenden, wenn sie Fragen zur Nutzung der Plattform “ONLINE Schule Saarland” haben?

Erste Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte ist die jeweilige Schule. Die Schule leitet alle Angelegenheiten an die Verantwortlichen von „ONLINE Schule Saarland” weiter, die von den Expertinnen und Experten der Schule nicht geklärt werden können.

2. Wer ist Ansprechpartner bei technischen Fragen zur Plattform “ONLINE Schule Saarland”?

Auch hier gilt: Richten Sie Ihre Frage zunächst an die Expertinnen und Experten Ihrer Schule.
Beachten Sie, dass die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien abhängt.
Wenn Sie Problem mit dem Aufruf der Webseite der Plattform haben, rufen Sie die Webseite testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie es so erneut.

3. Was kann ich tun, wenn die Server mit den Lernmaterialien überlastet sind und ich keinen Zugriff mehr habe?

Die Server können aufgrund der hohen Zugriffszahlen zeitweise stark belastet oder auch überlastet sein. Dies ist aber nicht dauerhaft der Fall. Meist genügt eine kurze Wartezeit, um wieder auf den Server und damit die Informationen und Materialen zugreifen zu können. Das MBK und die IT-Dienstleister bemühen sich, die permanente Erreichbarkeit der Server sicherzustellen.

4. Wie kommen Schüler*innen an die digitalen Lerninhalte, wenn sie keinen Computer zur Verfügung haben?

Sollte kein Computer oder geeignetes mobiles Endgerät mit Internetanschluss zur Verfügung stehen, müssen Schüler*innen bzw. Eltern/Erziehungsberechtigte dies den Lehrkräften bzw. der jeweiligen Schule telefonisch mitteilen. Die Klassenleitung muss dann sicherstellen, dass die notwendigen Lernmaterialien analog übermittelt werden (etwa per Post oder Abholen der Lernmaterialien an der Schule).

5. An wen muss ich mich wenden, wenn ich meine Benutzerdaten nicht notiert oder vergessen habe?

Ihr Benutzername für ONLINE Schule Saarland wird Ihnen nach erfolgreicher Registrierung an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse zugesendet. (Hinweis: Zurzeit existieren offensichtlich Probleme bei der  E-Mail Zustellung an @gmx...-Adressen, die hoffentlich zeitnah behoben werden  können.)  Ihre Schulleitung kann Ihnen den Benutzernamen außerdem mitteilen.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Schulleitung oder benannten Ansprechpartner*innen der Schule in Verbindung, die das Anliegen dann an uns weiterleitet.

6. Was kann ich tun, wenn ich mich während des Registrierungsvorgangs vertippt habe, weshalb nun mein Name/ meine E-Mail-Adresse falsch geschrieben ist?

Melden Sie diesen Fehler bitte umgehend Ihrer Schule, damit der falsch registrierte Account wieder gelöscht werden kann, noch bevor er freigegeben wurde.

Nach der Freigabe des Zugangs ist die Korrektur Ihrer persönlichen Daten leider nur mit größerer zeitlicher Verzögerung möglich.

7. Wo / Wie logge ich mich auf der Plattform ein?

Wenn Sie sich auf ONLINE Schule Saarland erfolgreich registriert haben und anschließend freigeschaltet wurden, können Sie die Plattform nutzen.

Der Zutritt zur Plattform erfolgt über die Seite https://online-schule.saarland. Klicken Sie beispielsweise auf „Kurse", um zum OSS-Kursbereich zu gelangen. Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort einzugeben. Wenn die eingegebenen Daten korrekt sind, landen sie über den Klick auf „Anmelden" eingeloggt im OSS-Kursbereich.

Lehrkräfte sind nach diesem erfolgreichen Anmeldevorgang auch automatisch in den Cloud- und den E-Mail-Dienst eingeloggt. Wenn Sie nun auf „Dateien" (zur Cloud) oder „Mail" (zum E-Mail-Konto) klicken, erkennt unser System Sie und Sie landen direkt in Ihrem persönlichen Bereich ohne sich erneut dort anmelden oder einloggen zu müssen. (Dieses Verfahren nennt sich Single sign-on-Verfahren, also 'Einmalanmeldung')

8. Warum haben die Videos auf der Lernplattform kein Bild oder Ton?

Wenn Sie Probleme mit der Wiedergabe von Videos haben auf Ihrem PC haben, probieren sie diese auf ihrem Mobiltelefon anzusehen. Sind sie dort sichtbar, haben Sie auf Ihrem Computer möglicherweise veraltete eine Software-Versionen ihres Browsers oder des Betriebssystems.

(Die problemlose Nutzung von digitalen Angeboten hängt insbesondere von den Einstellungen Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

Informationen für Schulleitungen oder Schulmanager*innen

9. Warum finde ich keine Auswahlmöglichkeit, mich als Schulleiter*in/ Schulmanager*in zu registrieren?

Mitglieder der Schulleitung sowie Schulmanager*innen für ONLINE Schule Saarland registrieren sich als „Lehrer". Die Einstufung als Schulmanager*in nehmen die OSS-Administratoren nach Ihrer erfolgreichen Registrierung vor. Im Moodle können die benannten Schulmanager*innen später auch weiteren Lehrkräften der Schule die Rolle des/der Schulmanagers*in zuweisen.

10. Können wir weitere Schulmanager*innen benennen?

Das ist selbstverständlich möglich. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Zahl an Schulmanager*innen überschaubar zu halten. Sollten Sie weitere Schulmanager*innen für die Nutzerverwaltung ernennen wollen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Wenn Sie im Kursbereich weiteren Lehrkräften die Rolle "Schulmanager*in" zuweisen möchten, können das auch die Personen vornehmen, die zum jeweils aktuellen Zeitpunkt bereits als Schulmanager*in gelistet sind. Gehen Sie dazu zu Einstellungen (Zahnradsymbol), klicken Sie in der Liste auf Rollen zuweisen und wählen auf der folgenden Seite die Rolle Schulmanger/in aus.

11. Wir möchten mit unseren bestehenden moodle-Kursen zu ONLINE Schule Saarland umziehen. Wie wird der Umzug organisiert?

Durch das gegenwärtig hohe Aufkommen an Anfragen sind alle Supporter*innen zurzeit stark eingebunden. Grundsätzlich können wir den Umzug der Kurse vornehmen, es geht jedoch für Sie deutlich schneller, wenn die zuständigen Kolleg*innen Ihrer Schule die Kurssicherung und -wiederherstellung selbst vornehmen. Das Vorgehen ist im Kurs OSS-Schulmanager*in Support auf ONLINE Schule Saarland dokumentiert. Gern können wir Ihnen bei akuten Problemen behilflich sein. Bitte teilen Sie uns mit, wie wir verfahren sollen.

Den Link zum benannten OSS-Schulmanager*in Support finden Sie hier:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

In einem ersten Schritt können Sie Ihre moodle-Kurse sichern. Dies sollte bereits im Vorfeld der Freischaltung erfolgen, damit der Kursimport auf ONLINE Schule Saarland möglichst zügig verläuft.

Sollten Ihre moodle-Kurse auf dem Schulmoodle des LPM angelegt sein, erhält Ihre Schule etwa einen Tag vor dem Umzug einen zunächst temporär begrenzten Zugriff auf das Schulmoodle. Dieser Zugriff ist ausschließlich dazu gedacht, dass Exporte durchgeführt werden können. Daher ist es möglich, dass Ihr Zugriff auf das Schulmoodle nach wenigen Tagen wieder gesperrt werden muss, um anderen Schulen für den Export eine optimale Performance zu bieten.

12. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung des Kursbereichs?

Für Schulmanager*innen und Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung des Kursbereichs eingestellt. Sie finden diese Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support", der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde Ihrer Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt.

Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

Diese Informationen können Sie bei Bedarf an die Lehrkräfte Ihrer Schule weiterleiten.

13. Wir befürchten, dass die Schüler*innen häufig ihr Passwort vergessen. Können wir als Schule ein generelles Passwort für alle zuweisen?

Das Problem der vergessenen Passwörter ist für uns nachvollziehbar. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie sich mit der Vergabe eines "General-Passworts" die Möglichkeit nehmen, Unterrichtsmaterialien im Rahmen der urheberrechtlichen Schranke gemäߧ 60a UrhG über die ONLINE Schule Saarland zugänglich zu machen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen ist die Weitergabe von Unterrichtsmaterial, das nicht von Ihnen selbst erstellt wurde, nur an die Schüler*innen des Klassenverbandes zulässig, gleich ob die Materialien in Papier oder digital vorliegen. Sie könnten daher die Plattform nicht zum Materialaustausch nutzen.

Ferner besteht die Möglichkeit, dass Sie jedem*r Schüler*in Einblick in Nutzer- und Nutzungsinformationen anderer Schüler*innen ermöglichen, die vor ihr bzw. ihm durch die Schule geheim zu halten sind. Das bedeutet, es bestünde das Risiko, die Ihren Schützlingen geschuldete Vertraulichkeit zu verletzen.

Wir empfehlen daher dringend, von der Vergabe von "General-Passwörtern" oder "Master-Passwörtern" für alle Angehörigen der Schulgemeinschaft abzusehen, auch wenn die Behandlung vergessener Passwörter letztlich einen Mehraufwand bedeutet.

14. Ist es notwendig, dass wir eine Einverständniserklärung von den Erziehungsberechtigten jeder Schülerin/jedes Schülers zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland einholen?

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt in der aktuellen Phase auf gesetzlicher Grundlage; genauer: aufgrund der Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe (Recht auf Unterricht), die sinnvoll nicht auf anderem Weg erfüllt werden kann. Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DS-GVO und § 20b SchoG. Eine Einwilligung ist derzeit nicht erforderlich.

15. An welchen Stellen in online-schule.saarland ist meine E-Mail-Adresse sichtbar?

E-Mail-Adressen sind an verschiedenen Stellen von online-schule.saarland für bestimmte Benutzer*innen sichtbar. Die Anzeige der E-Mail-Adresse in der Nutzerverwaltung oder beim Hinzufügen von Teilnehmer*innen eines Kurses, ist nur für Lehrkräfte einsehbar.

Innerhalb eines Kurses kann die Lehrkraft die Sichtbarkeit ihrer E-Mail-Adresse für die Teilnehmer*innen des Kurses freigeben. Diese Einstellung findet sich in ihrem Profil und kann dort im Punkt Mehr Details auf E-Mail-Adresse nur für privilegierte Personen sichtbar verändert werden.

Des Weiteren ist eine Nutzung von privaten E-Mail-Adressen zur dienstlichen Kommunikation im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung nicht ratsam.

Sind Sie auf online-schule.saarland angemeldet, können Sie in ihrem Profil ihre @online-schule.saarland E-Mail-Adresse eintragen. Dadurch wird diese schulische E-Mail-Adresse für die Kursinhalte von online-schule.saarland verwendet. Die Registrierungsinformation wird dadurch nicht geändert und z.B. Passwortänderungen werden weiterhin an die bei der Registrierung angegeben E-Mail-Adresse gesendet.

Informationen für Lehrkräfte

16. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine Einrichtung nicht angezeigt?

Dieses Problem tritt häufig auf, wenn Sie erstmalig aus einer schulischen Einrichtung auf eine unserer Seiten zugreifen.
Rufen Sie die Webseite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. Sollte das Problem so behoben werden, setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit der für Sie zuständigen IT-Abteilung Ihres Schulträgers in Verbindung, damit diese ggf. Kontakt mit uns (schulmanager-support@lpm.uni-sb.de) aufnimmt.
(Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

17. Ich möchte auch von zu Hause auf ONLINE Schule Saarland zugreifen. Ist das möglich?

Als Webdienst ist ONLINE Schule Saarland grundsätzlich von überall dort erreichbar, wo Sie eine Internetverbindung haben. Sie können sich dort auch überall auf der Plattform einloggen und arbeiten. Von daher steht dieser Idee aus technischer Sicht nichts im Wege.

18. Wie finde ich den moodle-Kursbereich oder die Cloud?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland
mit einem Klick auf den Button „Kurse”. Die Cloud finden Sie daneben hinter dem Button „Dateien”.

19. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung der moodle Lernplattform?

Für Schulmanager*innen und die Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung von moodle eingestellt. Diese finden die benötigten Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support”, der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde der Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung bzw. an die Schulmanager*innen. Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link: https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

20. Wie schreibe ich Schüler*innen in einen Kurs ein?

Sie finden im Kurs „OSS-Schulmanager-Support” einen Abschnitt mit Videos zur Nutzung des Kursbereichs. Bei den Videos für Lehrkräfte haben wir zwei Videos verlinkt, die das Hinzufügen von Schüler*innen zu Kursen auf zwei verschiedene Arten demonstrieren. Sie erreichen den Kurs über diesen Link, den Einschreibeschlüssel können Sie von Ihrer Schulleitung oder einer*m Schulmanager*in erhalten:
https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6#section-2

Informationen für Schüler*innen und Erziehungsberechtigte

21. Wo kann ich mich oder mein Kind für ONLINE Schule Saarland als Schüler*in registrieren?

Der Registrierungslink wird von den Schulen an die Schüler*innen bzw. an die Erziehungsberechtigten weitergegeben. Sobald Sie von Ihrer Schule aufgefordert werden, sich für ONLINE Schule Saarland zu registrieren, reichen die Verantwortlichen vor Ort den Link an Sie weiter. Sollte dies bis dahin nicht erfolgt sein, bitten Sie die Schule um Zusendung des Registrierungslinks.

22. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine oder die Einrichtung meines Kindes nicht angezeigt?

Rufen Sie die Seite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. (Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

23. Wie komme ich in den Kursbereich?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland mit einem Klick auf den Button „Kurse”.

24. Wer ist mein*e Ansprechpartner*in bei Fragen zu ONLINE Schule Saarland?

Ansprechpartner*innen bei Fragen zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland sind für Schüler*innen und Erziehungsberechtigte die Kolleg*innen der jeweiligen Schule. Bitte wenden Sie sich daher bei Fragen an Ihre Schule. Falls die Expert*innen vor Ort Ihnen nicht weiterhelfen können, leiten diese Ihre Anfrage an uns weiter.