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FAQ zu Schule & KiTa

Informationen zum Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für alle Schüler*innen an saarländischen Schulen und zum Regelbetrieb in den KiTas

Stand der Informationen: 17. September2020. Die Angaben werden fortlaufend aktualisiert und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

I Fragen zum Schul-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen im Schuljahr 2020/21

1. Seit wann sind die saarländischen Schulen wieder im Regelbetrieb?

Seit Beginn des neuen Schuljahres 2020/21 findet an den saarländischen Schulen wieder der Unterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Aufgrund der weiterhin geltenden, angepassten Hygienevorgaben wird sich der Regelbetrieb dennoch von dem vor den Schulschließungen unterscheiden. Es gelten die Stundentafeln der entsprechenden Schulordnungen. Aus schulorganisatorischen Gründen sind Abweichungen von der Stundenplanung möglich, beispielsweise durch personelle oder räumliche Gegebenheiten vor Ort.

2. Gilt der normale Stundenplan / der normale Lehrplan?

Ja. Es gelten die Stundentafeln der entsprechenden Schulordnungen. Das heißt die Lehrpläne werden nicht angepasst, sondern die prüfungsrelevanten Lerninhalte werden eingegrenzt.

Aus schulorganisatorischen Gründen sind Abweichungen von der Stundenplanung möglich, beispielsweise durch personelle oder räumliche Gegebenheiten vor Ort.

3. Wie sieht der Unterricht in den Grundschulen nach den Sommerferien aus?

Die Wiederaufnahme des Unterrichts kann in der Grundschule im regulären Klassenverband stattfinden. Die Unterrichtung aller Fächer (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Französisch, Musik, Sport, Bildende Kunst, Katholische und Evangelische Religion) ist umzusetzen, wobei für die Fächer Sport und Musik die Einschränkungen, die durch den jeweils geltenden Musterhygieneplan vorgegeben sind, Beachtung finden müssen.

Klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften oder Förderbänder werden für das Schuljahr 2020/21 nicht geplant. Die für Arbeitsgemeinschaften vorgesehenen Stunden werden zur zusätzlichen individuellen Förderung der Schüler*innen genutzt.

4. Wie sieht der Unterricht in den Förderschulen nach den Sommerferien aus?

Der Wiedereinstieg in den regulären Schulbetrieb mit vollständiger Beschulung an Förderschulen setzt voraus, dass die standortspezifischen, schulorganisatorischen Rahmenbedingungen sowie die förderschwerpunktspezifischen Besonderheiten mit dem jeweils geltenden Hygieneplan vereinbar sind. Dazu sind gegebenenfalls individuelle Regelungen für die Schulen notwendig, die mit den Schulaufsichten abgesprochen werden.

Die Unterrichtung an Förderschulen findet grundsätzlich im Klassenverband bzw. in konstanten Lerngruppen statt, wobei die individuellen Bedarfe der Schüler*innen neben den Vorgaben der Stundentafeln im Vordergrund der Unterrichtung stehen sollen. Die für Arbeitsgemeinschaften vorgesehenen Stunden sollen als zusätzliches Förderangebot für Schüler*innen eingesetzt werden.

5. Wie sieht der Unterricht in den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien nach den Sommerferien aus?

Grundsätzlich gelten die Stundentafeln der entsprechenden Schulordnungen (der Gemeinschaftsschulverordnung und der Verordnung über die Stundentafel des Gymnasiums bzw. der GOS-VO).

Die Angebote im Wahlpflichtbereich der Gemeinschaftsschule, der für die Hauptschüler*innen zur Fächergruppe I gehört und auch die für die Oberstufe bedeutsame 2. Fremdsprache vorhält, sind der GemS-VO entsprechend umzusetzen.

Demgegenüber können die Angebote im Wahlbereich der Sekundarstufe I an der Gemeinschaftsschule und am Gymnasium ersatzlos entfallen. Die hierdurch frei werdenden Lehrer*innenstunden können im Pflicht- und Wahlpflichtbereich einfließen oder zur Aufarbeitung versäumter Lerninhalte bzw. zur individuellen Förderung genutzt werden. Der Entfall gilt nicht für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.

Es ist weiterhin darauf zu achten, dass mögliche Infektionswege nachvollziehbar bleiben. Daher soll der Unterricht in festen Gruppen stattfinden, wobei sich eine Jahrgangsstufe als feste Gruppe definiert.  Die Klassen werden grundsätzlich in ihren Klassenräumen unterrichtet.

Sofern der Fachunterricht (z. B. in den Naturwissenschaften, in Bildender Kunst oder Musik) nicht die Nutzung der Fachräume erfordert, soll auch dieser in den Klassenräumen durchgeführt werden, um einen höheren Durchmischungsgrad weiterhin zu vermeiden. Die örtlichen Gegebenheiten und die Wegsteuerung sind hier entscheidend.

Weitere Informationen finden Sie im Schulrundschreiben.

6. Wie sieht der Unterricht in den Berufsbildungszentren nach den Sommerferien aus?

Grundsätzlich gelten die Stundentafeln der entsprechenden Schulordnungen (der Gemeinschaftsschulverordnung und der Verordnung über die Stundentafel des Gymnasiums bzw. der GOS-VO).

Die Angebote im Wahlpflichtbereich der Gemeinschaftsschule, der für die Hauptschüler*innen zur Fächergruppe I gehört und auch die für die Oberstufe bedeutsame 2. Fremdsprache vorhält, sind der GemS-VO entsprechend umzusetzen.

Demgegenüber können die Angebote im Wahlbereich der Sekundarstufe I an der Gemeinschaftsschule und am Gymnasium ersatzlos entfallen. Die hierdurch frei werdenden Lehrer*innenstunden können im Pflicht- und Wahlpflichtbereich einfließen oder zur Aufarbeitung versäumter Lerninhalte bzw. zur individuellen Förderung genutzt werden. Der Entfall gilt nicht für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.

Es ist weiterhin darauf zu achten, dass mögliche Infektionswege nachvollziehbar bleiben. Daher soll der Unterricht in festen Gruppen stattfinden, wobei sich eine Jahrgangsstufe als feste Gruppe definiert. Die Klassen werden grundsätzlich in ihren Klassenräumen unterrichtet.

Weitere Informationen finden Sie im Schulrundschreiben.

7. Findet derzeit Sportunterricht statt?

Grundsätzlich kann Sportunterricht stattfinden, es ist aufgrund der Regelungen im aktualisierten Hygieneplan allerdings mit Einschränkungen zu rechnen. Hierzu erarbeiten derzeit die Fachaufsichten in Abstimmung mit den Landesfachkonferenzen entsprechende Hinweise, die zeitnah an die Schulen weitergegeben werden.

8. Gibt es besondere Regelungen für Schüler*innen, die neu an einer Schule ankommen, also mit der 1. Klasse in der Grundschule beginnen oder an eine weiterführende Schule wechseln?

Gerade für Schüler*innen, die neu an einer Schule ankommen, ist ein behutsamer Einstieg vorzubereiten. Die Erfahrungen aus Kita- und Schulschließungen sollten in den ersten Tagen mit den Schüler*innen ausgetauscht werden. Die besondere Expertise der Schulsozialarbeiter*innen ist einzubeziehen. Die Analyse der Lernausgangslage ist Voraussetzung dafür, die weiteren Planungen für dieses Schuljahr in der Schule vorzunehmen. Den Fachkonferenzen an den Schulen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage der jeweils vorgegebenen Stundentafeln.

An den Grundschulen ist vor allem für die Erstklässler*innen eine „Phase des Ankommens“ zur Eingewöhnung in das Schulleben, das pandemiebedingt unter besonderen Umständen wiederaufgenommen wird, vorzusehen. Hintergrund ist, dass die Schulneulinge seit März im Kindergarten das soziale Miteinander und das Lernen mit anderen Kindern in einer Gruppe nicht mehr wirklich erfahren haben. Unter Beachtung der infektionsrechtlichen Vorgaben müssen die Schulneulinge gezielt und mit der gebotenen pädagogischen Empathie in den Schulalltag geführt werden.

Bei der Wiederaufnahme des regulären Unterrichtes ist ein besonderes Augenmerk auf die Eingangsklassen der weiterführenden Schulen zu richten. Für diese Lerngruppe ist der Übergang noch behutsamer als in den vergangenen Schuljahren zu gestalten. Auf der Grundlage einer individuellen, stärkenorientierten Lernstandsdiagnostik soll eruiert werden, welche Kompetenzen und Lerninhalte noch vertieft werden müssen, die bereits in der Grundschule hätten erworben werden können.

9. Geht mit dem Regelbetrieb in den Schulen auch die Nachmittagsbetreuung in der FGTS wieder weiter?

Im Schuljahr 2020/21 beginnt auch der Regelbetrieb in der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) wieder. Aufgrund der weiterhin geltenden Hygienevorgaben wird sich der FGTS-Regelbetrieb noch von dem vor den Schulschließungen unterscheiden. In Orientierung an den personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort und aus organisatorischen Gründen sind Abweichungen von den üblichen Betreuungszeiten möglich.

10. Gibt es im neuen Schuljahr weiterhin eine Schulbuchausleihe?

Ja, eine Schulbuchausleihe gibt es weiterhin.

11. Gibt es weiterhin Hygieneregelungen?

Ja, es gibt weiterhin Hygieneregelungen. Der aktuelle Musterhygieneplan für Schulen ist über diesen Link zu finden: Musterhygieneplan für die saarländischen Schulen

II Fragen zum KiTa-Regelbetrieb

Fragen zum vollständigen KiTa-Regelbetrieb ab 1. August 2020

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres sind die saarländischen Kindertageseinrichtungen im vollständigen Regelbetrieb gestartet. Damit wurde die vierte Stufe des bundesweit abgestimmten Plans zur Wiederöffnung der Kindertageeinrichtungen umgesetzt.

1. Was bedeutet der vollständige KiTa-Regelbetrieb in der Corona-Krise?

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres ab dem 1. August öffnen die saarländischen Kindertageseinrichtungen wieder im vollständigen Regelbetrieb. Das heißt, grundsätzlich findet der Betrieb wieder in vollem Umfang statt. Dabei ist zu beachten, dass es sich in der Corona-Krise um einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen handelt. Auch im KiTa-Regelbetrieb sind Hygiene und Infektionsschutz wichtig.

Die Betriebserlaubnis der Einrichtung – in der die Zahl der Kinder in den Gruppen und die Mindeststärke des Fachpersonals entsprechend der vorgehaltenen Öffnungszeiten für die KiTa festgelegt sind – hat damit wieder ihre uneingeschränkte Gültigkeit. Ab dem 1. August beziehungsweise nach dem Ende der jeweiligen Schließzeit werden die Kindertageseinrichtungen die Betreuungsplätze zur Verfügung stellen, die nach Maßgabe der Betriebserlaubnis sowie entsprechend Hygieneempfehlungen zur Verfügung gestellt werden können.

Das bisher geltende Prinzip der festen Gruppe wird im Regelbetrieb geöffnet, sodass zu den Betreuungsrandzeiten am frühen Morgen und späten Nachmittag gemischte Gruppen gebildet werden können. Gruppenübergreifende pädagogische Angebote sind ebenfalls wieder möglich. Erziehungsberechtigte dürfen die Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtungen wieder betreten, auch die Integrationsförderkräfte (AfI-Förderkräfte) sowie sonstige Unterstützungskräfte dürfen regulär tätig sein.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

2. Welche Hygiene- und Infektionsschutzregeln gelten in den KiTas?

Grundsätzlich gelten in den Kindertageseinrichtungen die bestehenden Hygieneplänepläne nach § 36 Infektionsschutzgesetz sowie die Vorgaben der Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in der jeweils gültigen Fassung und die Regelungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) 102-602. Die Träger der Kindertageseinrichtungen sind dafür verantwortlich, Hygiene und Infektionsschutz in den Einrichtungen umzusetzen.

Ergänzend zu diesen Regelungen hat das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie (MSGFF) den Trägern der Kindertageseinrichtungen Empfehlungen gegeben, um Hygiene und Infektionsschutz im Regelbetrieb umzusetzen. Diese „Empfehlungen sind mit dem Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) sowie den Gesundheitsämtern abgestimmt.

Zu folgenden Themen bestehen Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen:

  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)
  • Bring- und Abholsituationen
  • Eingewöhnung
  • Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten
  • AFI-Kräfte und sonstige Unterstützungskräfte wie Frühförderkräfte, Eingliederungshilfe, IFF+, usw.
  • Konzept der offenen Arbeit/Wechsel der Kinder zwischen Gruppen/Einsatz der Betreuungspersonen
  • Schlafen
  • Wickeln
  • Zähneputzen
  • Bistro/Mahlzeiten
  • Raumhygiene
  • Hygiene im Sanitärbereich
  • Lüften
  • Infektionsschutz im Außengelände
  • Spaziergänge und Ausflüge
  • Feste und Feiern/Geburtstagsfeiern
  • Pausenzeiten des Personals und Teamsitzungen
  • Eingeschränkter Zutritt
  • Meldepflicht

Ergänzend zu der in den Empfehlungen ausgesprochen Regelung zum sogenannten eingeschränkten Zutritt werden noch Hinweise zur sachgerechten Unterscheidung der Symptome von einfachen Erkältungskrankheiten und der für COVID-19-Erkrankungen kennzeichnenden Symptomen bei Krankheitsverdacht eines Kindes in der KiTa gegeben werden. Dies wird nach Abstimmung zwischen dem MSGFF, den Gesundheitsämtern und dem Robert-Koch-Institut (RKI) erfolgen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

3. Müssen in den KiTas Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) getragen werden?

Im KiTa-Regelbetrieb gibt es keine grundsätzliche Verpflichtung, in den Gruppenräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder eine sogenannte „community mask“ zu tragen. Eine MNB zu tragen, ist allerdings jederzeit freiwillig möglich, es darf nicht untersagt werden. Das Tragen einer MNB wird beim Bringen oder Abholen der Kinder in die KiTa sowohl für Personal als auch Erziehungsberechtigte empfohlen. Für Erziehungsberechtigte gilt dies auch bei der KiTa-Eingewöhnung ihres Kindes. Regelungen für Personen mit einem erhöhten persönlichen Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf – Beschäftigte und KiTa-Kinder – sollten gesondert und individuell getroffen werden.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

4. Was ist beim Bringen und Abholen der Kinder zu beachten?

Kinder können wieder in die KiTa gebracht und von dort abgeholt werden, so wie dies vor der Schließung der KiTas möglich war. Das Bringen und Abholen soll aber so gestaltet werden, dass persönliche Kontakte möglichst reduziert werden, die Regelungen zum Abstandhalten sollen beachtet werden. Beim Bringen und Abholen sollen sowohl Erziehungsberechtigte als auch das Personal MNB tragen. Die Aufenthaltsdauer der Erziehungsberechtigten in der KiTa soll 15 Minuten nicht überschreiten. Die Übergabe des Kindes durch die Erziehungsberechtigten sollte möglichst an der Tür zum Gruppenraum erfolgen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

5. Sind Eingewöhnungen möglich?

Eingewöhnungen können im KiTa-Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen stattfinden. Das Kind soll in Anwesenheit einer oder eines Erziehungsberechtigten und einer Erzieher*in in einem Gruppenraum oder einem separaten Raum eingewöhnt werden. Das Berliner bzw. Münchener Eingewöhnungsmodell kann wieder mit den entsprechenden Phasen umgesetzt werden. Das Tragen einer MNB wird dabei empfohlen. Auch parallele Eingewöhnungen – d.h. die gleichzeitige Eingewöhnung mehrerer Kinder – in einer KiTa sind möglich.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

6. Dürfen Kinder auf dem KiTa-Außengelände spielen und können Spaziergänge oder Ausflüge unternommen werden?

Für die Nutzung der KiTa-Außengelände werden keine Einschränkungen empfohlen. Allerdings sind die altersbezogenen Vorgaben zu beachten. Bei Spaziergängen oder Ausflügen sind lediglich die allgemein gültigen Vorgaben einzuhalten, die von der Landesregierung über Verfügungen oder Rechtsverordnungen aufgrund der Corona-Pandemie bestimmt werden. Bei längeren Aufenthalten im Freien (z.B. Waldkindergarten) ist darauf zu achten, dass Handwaschmöglichkeiten bestehen.

Ausführliche Informationen zu den geltenden Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen finden Sie hier.

7. Gibt es Regelungen für Kinder mit Erkältungssymptomen?

Grundsätzlich gilt auch in der Coronavirus-Pandemie die allgemein gültige Regel, dass Kinder, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, unabhängig von der Ursache, nicht in die Betreuung gegeben werden sollten. Darüber hinaus sehen die Empfehlungen folgende Maßgaben vor:

Für Kinder, die einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens beziehungsweise ohne deutlichen Krankheitswert haben zum Beispiel nur Schnupfen, leichter Husten oder die eine bekannte Symptomatik, wie Heuschnupfen oder Pollenallergie aufweisen, ist ein Ausschluss von der Betreuung nicht erforderlich.

Hat ein Kind zum Beispiel Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur soll – wie sonst auch bei Infekten mit einem ausgeprägtem Krankheitswert – die Genesung abgewartet werden. Wenn das Kind 48 Stunden symptomfrei ist, kann dann die Einrichtung ohne weitere Auflagen, das heißt ohne ärztliches Attest und ohne Testung wieder besucht werden. Die Symptomfreiheit nach einem Infekt soll dann von den Eltern schriftlich bestätigt werden.

Kinder mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder mit anhaltendem starken Husten sollten ärztlich vorgestellt werden, sodass ärztlicherseits nach einer gründlichen Anamnese und körperlicher Untersuchung eine Testung auf SARS-CoV-2, wenn keine andere Erklärung für die Symptomatik vorliegt, veranlasst werden kann.

Die Regelungen und Hinweise zum Umgang mit Erkältungssymptomen bei KiTa-Kindern finden Sie außerdem hier.

7. Können Eltern und Erziehungsberechtigte wieder Termine mit dem pädagogischen Personal vereinbaren (zwecks Gesprächen etc.)?

Gespräche mit dem Personal der Einrichtung zum Informationsaustausch sind wieder möglich. Auch kann das Personal mit den Erziehungsberechtigten Entwicklungsgespräche und Rücksprachen im Zusammenhang der direkten pädagogischen Arbeit durchführen.

Fragen zur Übernahme der KiTa- und FGTS-Elternbeiträge

7. Müssen KiTa- und FGTS-Elternbeiträge in der jetzigen Situation gezahlt werden?

Die Landesregierung hat am 31. März 2020 auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) die Übernahme von für den Monat April nicht gezahlten Elternbeiträgen für KiTas und Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS) durch das Land beschlossen. Auch für den Monat Mai werden die Elternbeiträge durch das Land übernommen.

Wenn Eltern bzw. Erziehungsberechtigte in der Corona-Krise Elternbeiträge nicht zahlen können oder wollen, übernimmt das Land für die KiTa und FGTS-Träger die Einnahmeausfälle. Die Regelung gilt auch für Familien, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Wir bitten Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität den Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen Sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

8. Wie bekomme ich den KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai erstattet?

Das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) hat alle Träger über die Regelung zur Übernahme von nicht gezahlten KiTa- und FGTS-Elternbeiträgen durch das Land in Kenntnis gesetzt. Eltern werden vom jeweiligen KiTa- oder FGTS-Träger über das Verfahren informiert. Die Träger übernehmen dann die Rückzahlung des Elternbeitrages im Bedarfsfall an die Familien.

Wir bitten Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität einen Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

9. Der KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai ist bereits bezahlt bzw. wurde bereits eingezogen. Was nun?

Sollten Sie den KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai bereit bezahlt haben bzw. sollte dieser bereits eingezogen worden sein und Sie möchten den Beitrag erstattet bekommen, nehmen Sie bitte Kontakt zu ihrem KiTa- oder FGTS-Träger auf. Dieser wird Ihnen den Beitrag zurückzahlen.

Wir bitten Eltern, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität den Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

III Fragen zu den Hygieneregelungen in der Schule

Alle Informationen finden Sie im aktualisierten Musterhygieneplan, Stand 07. August 2020:

1. Darf ich die Schule besuchen, wenn ich Krankheitssymptome habe?

Personen, die einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens bzw. ohne deutlichen Krankheitswert haben (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) oder die eine anamnestisch bekannte Symptomatik (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweisen, können die Schule besuchen. Erkrankte Personen mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens, insbesondere mit Atemwegs- und/oder Grippesymptomen bzw. mit von für COVID-19 relevanten Symptomen, müssen zu Hause bleiben und ggf. einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen (vorher in der Praxis anrufen). Wenn ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht wird, entscheidet er/sie über den Weiterbesuch der Schule bzw. über die Erfordernis eines Tests auf COVID-19. Treten diese Krankheitssymptome bei Personen in der Schule auf, verlassen die betroffenen Personen die Schule und nehmen Kontakt zu einem Arzt/einer Ärztin auf (vorher in der Praxis anrufen). Bei Schüler*innen sind die Eltern zu informieren (zur weiteren Vorgehensweise: Siehe Schaubild in der Anlage). Zusätzlich sind in diesem Fall das Datum, der Name des Kindes sowie eine Zuordnung der Erkrankung zu den Kategorien („Erkältungssymptome“, „Bauchschmerzen/ Übelkeit“, „Allgemeine Schmerzen“, Sonstiges) zu notieren, bei der Schulleitung gesichert aufzubewahren und nach vier Wochen zu vernichten. Bei Symptomfreiheit im Sinne einer deutlichen und nachhaltigen Besserung der Ausgangssymptomatik kann die Schule ohne weitere Auflagen wieder besucht werden.

2. Welche persönlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen muss ich beachten?

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • Verzicht auf persönliche Berührungen, Umarmungen und Händeschütteln.
  • Händehygiene: Regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang die Hände mit Flüssigseife waschen (siehe Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts www.infektionsschutz.de/haendewaschen), insbesondere vor dem Essen, nach dem Besuch der Toilette und nach dem Aufenthalt in der Pause wenn ggf. öffentlich zugängliche Gegenstände angefasst wurden.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase, berühren.
  • Ggf. Händedesinfektion mit Desinfektionsmittel für den Verwaltungsbereich bzw. Lehrerzimmer.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen.
  • Husten- und Niesetikette beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge und größtmöglichen Abstand halten, am besten wegdrehen

Um die Möglichkeit zur persönlichen Hygiene zu gewährleisten, ist dafür Sorge zu tragen, dass genügend Waschgelegenheiten mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern (Papier oder Stoff) vorhanden sind. Desinfektionsmittel sind bei gründlichen Händewäschen mit Flüssigseife nicht notwendig. Aus Sicherheitsgründen sollen den Schüler*innen keine Desinfektionsmittel unbeaufsichtigt zur Verfügung gestellt werden. Vom ständigen Tragen von Handschuhen im Alltag soll aus Hygienegründen abgesehen werden, weil die Gefahr der Verbreitung der Erreger durch einen unsachgerechten Gebrauch, wie z. B. durch zu viele unvorsichtige Oberflächen-berührungen, erhöht wird und die eigentlich beabsichtigte Schutzwirkung nicht erreicht wird.

3. Muss in den Klassenräumen ein Mindestabstand eingehalten werden?

Beim Unterricht im Klassen– bzw. Kursraum sowie bei der Betreuung von Gruppen mit fester Zusammensetzung kann von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 m zwischen den Schüler*innen abgesehen werden.

Um einer Ausbreitung von Infektionen vorzubeugen, die Zahl der bei einem Infektionsfall relevanten Kontaktpersonen zu begrenzen und ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können, soll einer stetigen Durchmischung von Gruppen vorgebeugt werden, indem feste Gruppen beibehalten werden. Daher ist von einer jahrgangsübergreifenden Durchmischung der Lerngruppen möglichst abzusehen.

In den Klassen- und Kursräumen sollen möglichst feste Sitzordnungen eingehalten und für mögliche Nachverfolgungen dokumentiert werden. Da Lehrkräfte in der Regel in verschiedenen Lerngruppen eingesetzt sind, wird empfohlen, dass sie einen Abstand von 1,50 m zu anderen Personen – auch in der Klasse zu Schüler*innen - möglichst einhalten.

Wo immer es im Schulgebäude möglich ist, soll generell auf einen Mindestabstand von 1,50 m geachtet werden, u.a. in den Fluren, Treppenhäusern, beim Pausenverkauf und im Sanitärbereich, sowie bei Konferenzen, im Lehrerzimmer, bei Besprechungen und Versammlungen.

Wegeführung mit Bodenmarkierungen und Hinweisschilder im Schulgebäude und auf dem Schulgelände können helfen, eine geordnete Zuführung der Schüler*innen sowie der Lehrkräfte in die Unterrichtsräume, Pausenbereiche, zur Mensa und in den Verwaltungstrakt zu erreichen und somit Personenansammlungen zu vermeiden. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass vor und nach Unterrichtsende eine angemessene Aufsicht im Eingangsbereich, in den Fluren und ggf. auch im Wartebereich von Schul-Haltestellen sichergestellt ist.

Weiterhin werden versetzte Pausenzeiten sowie Zuordnungen von Zonen für feste Gruppen auf dem Pausenhof empfohlen. Es gilt dabei zu verhindern, dass sich zu viele Schüler*innen zeitgleich auf dem Schulgelände und in den Sanitärräumen befinden und eine Durchmischung von Schülergruppen gefördert wird.

4. Muss in der Schule eine Maske getragen werden?

Während des Unterrichts in den Klassen- und Kursräumen und im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule, bei Besprechungen und Konferenzen sowie während der Pausen auf dem freien Schulgelände besteht grundsätzlich keine Verpflichtung zum Tragen einer MNB, eines MNS oder von Maske oder Visier.

Das Tragen einer MNB ist während des Unterrichtsbetriebs im Schulgebäude, d.h. vom Betreten des Schulgebäudes bis zum Tisch im Klassen-oder Kursraum, sowie generell in den Fluren, Gängen, Treppenhäusern, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf sowie in der Mensa, im Verwaltungsbereich und Lehrerzimmer (jeweils nicht am Tisch!) verpflichtend, soweit dem keine medizinischen Gründe entgegenstehen.

Wenn eine MNB oder eine andere Maske aus medizinischen Gründen nicht getragen werden kann, sind andere geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen (z.B. Erweiterung des Abstandes wo immer möglich).

Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion in geschlossen Gebäudeteilen anzustecken, kann durch das Tragen einer MNB oder einer textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) verringert werden (Fremdschutz). Insofern ist das Tragen einer MNB, eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), einer FFP2-Maske 13 (ohne Ventil) oder eines Visiers in der Schule, auch in den Klassen- und Kursräumen, grundsätzlich erlaubt und kann nicht untersagt werden.

5. Werden die Klassenräume regelmäßig gelüftet?

Um insbesondere eine Tröpfcheninfektion bzw. eine Infektion durch Aerosole zu vermeiden, ist das regelmäßige und richtige Lüften, um den regelmäßigen Austausch der Raumluft zu garantieren, besonders wichtig. Mehrmals täglich, mindestens nach jeder Unterrichtsstunde (45 Minuten), ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

Ist eine Stoßlüftung oder Querlüftung nicht möglich, weil z.B. die Fenster nicht vollständig geöffnet werden können, muss durch längere Lüftungszeit und Öffnen von Türen ein ausreichender Luftaustausch ermöglicht werden. Räume, ohne zu öffnende Fenster und raumlufttechnische Anlagen ohne oder mit zu geringer Frischluftzufuhr, sind für den Unterrichts –und Schulbetrieb nicht geeignet.

6. Welche Regelungen gelten für den Sportunterricht?

Schwimm- und Sportunterricht kann grundsätzlich nach der Stundentafel und gemäß den Lehrplänen durchgeführt werden und soll in festen Übungsgruppen stattfinden. Eine Maskenpflicht und ein grundsätzliches Abstandsgebot während des Unterrichts bestehen nicht. Eine möglichst kontaktfreie Umsetzung von Mannschaftssportarten innerhalb der festen Übungsgruppe ist gestattet. Bei der praktischen Umsetzung von Übungen bzw. bei Sportarten, die mit intensiver respiratorischer Aktivität einhergehen, wie z. B. Joggen, ist auf das Einhalten von ausreichenden Abständen bzw. die versetze Positionierung der Schüler*innen zur Vermeidung sog. Windschatteneffekte bei der Ausübung zu achten. Der Unterricht im Freien ist dem Hallensport vorzuziehen. Bei Nutzung der Sporthalle soll auf eine gute Raumlüftung und die Nutzung der gesamten Sportfläche geachtet werden. Benutzte Geräte sind vor und nach dem Gebrauch durch die Übungsgruppe mittels Wischdesinfektion zu reinigen. Wenn Geräte z. B. bei Ballsportarten oder beim Gerätturnen, von mehreren Personen benutzt werden sollen, ist vorheriges gründliches Händewaschen wichtig. In den Umkleidekabinen gilt Maskenpflicht und die Abstandsregelung von grundsätzlich 1,50 m. Versetzte und kurze Umkleidezeiten sowie eine reduzierte Anzahl von Schülergruppen in den Umkleideräumen sind zu empfehlen.

7. Welche Regelungen gelten für den Musikunterricht?

Der Musikunterricht kann grundsätzlich nach der Stundentafel gemäß den Lehrplänen sowie in festen Übungsgruppen stattfinden. Entsprechende Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen orientieren sich am Hygienerahmenkonzept für den Proben- und Übebetrieb von Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie für andere Einrichtungen und Vereine oder Gruppierungen, die Aufführungen veranstalten sowie den Veranstaltungsbetrieb (https://corona.saarland.de/DE/service/ downloads/_documents/dld_hygienemassnahmen-probenveranstaltungsbetrieb.html). Eine Maskenpflicht und ein Abstandgebot während des Unterrichts bestehen nicht.

Für Orchester- und Chorunterricht gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Orchester- und Chorproben sollen möglichst in großen und gut belüftbaren Räumen stattfinden. Eine intensive Durchlüftung soll etwa alle 15 Minuten stattfinden. Bei gutem Wetter ist das Proben im Freien vorzuziehen.
  • Für das Musizieren, das grundsätzlich Bewegungen im Raum erfordert, ist ein Abstand von mindestens 1,50 m, beim Singen ein Abstand von mindestens 2,00 m einzuhalten. Bei verschiedenen Instrumenten, die bekanntermaßen eine besondere Belastung mit Aerosolen hervorrufen (z.B. Querflöte) sind ggf. angepasste Abstandsregelungen einzuhalten.
  • Wenn möglich sollten eigene Musikinstrumente und Reinigungsmöglichkeiten mitgebracht werden.
  • Alle Instrumente sind nach Gebrauch zu säubern.
  • Bei Blasinstrumenten ist zusätzlich das Kondenswasser in einem verschließbaren Behälter abzufangen.
  • Die sorgfältige Händehygiene nach dem Unterricht ist obligatorisch.

8. Gibt es Regelungen für die Schülerbeförderung?

Regelungen zur Pflicht, eine MNB im öffentlichen Raum, z. B. beim Schülertransport in Bussen und Bahnen zu tragen, bleiben unberührt. Beim gesonderten Transport von Schüler*innen, z. B. im Bereich der Förderschulen oder der inklusiv an Regelschulen beschulten Schüler*innen soll auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eines Visiers (wenn z.B. aus medizinischen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich ist) geachtet werden. Ist das Kind aus medizinischen Gründen oder verhaltensbedingt nicht in der Lage, eine Mund-Nasen-Bedeckung oder eine Visier zu tragen, kann von einer Tragepflicht abgesehen werden. In diesen Fällen wird empfohlen, auf die Beförderung fester Gruppen zu achten. 19 Berührungen mit anderen Personen sind möglichst zu vermeiden. Eine Wischdesinfektion des Fahrzeuges soll nach dem Schülertransport stattfinden, wenn es bei den Schüler*innen ohne MNB zu Hustenanfällen, Speichelfluss u. ä. während des Transports gekommen ist.

9. Wer ist für die Umsetzung des Musterhygieneplans in der Schule verantwortlich?

Für die Umsetzung der Infektionsschutz- und der Hygienemaßnahmen in der Schule ist die Schulleitung verantwortlich. Die Schulträger sind dafür zuständig, die Materialien wie zum Beispiel Flüssigseife und Einmalhandtücher (Papier oder Stoff) in ausreichender Menge, die für die hygienischen Maßnahmen nach den in diesem Plan beschriebenen Vorgaben an den einzelnen Schulen erforderlich sind, bereitzustellen. Die Schulen sollen die organisatorische Umsetzung des Infektionsschutzes im Sinne einer Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung gemeinsam mit den Schulträgern planen und ausgestalten und in der täglichen Umsetzung sicherstellen. Als Ansprechpartner*in in der Schule und für die Koordination der Einhaltung der Hygieneregeln und der Infektionsschutzmaßnahmen sollte eine Person möglichst aus der Schulleitung benannt werden.

Die Schüler*innen sowie die Erziehungsberechtigten sind durch die Schule bzw. Lehrkräfte über die Hygienemaßnahmen und den Infektionsschutz an der jeweiligen Schule zu informieren und aufzuklären. Es ist wichtig, dass bei der Umsetzung des Hygieneplans zum Infektionsschutz die Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen und zugleich dafür sorgen, dass die Schüler*innen die Hygienehinweise und den Infektionsschutz ernst nehmen und im gesamten Schulalltag umsetzen. Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schüler*innen sowie alle weiteren in der Schule tätigen Personen unterliegen dem Hygieneplan. Sie sind gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise zu beachten und zwingend einzuhalten.

10. Welche Regelungen gibt es für Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören?

Verbindliche Regelungen zum Umgang mit Lehrkräften und Schüler*innen als Risikopersonen sind im Rundschreiben vom 02.07.2020 den Schulen mitgeteilt worden. Wesentliche Aspekte sind z. B.:

  • Aufgrund der aktuellen Infektionslage sind als vulnerabel anerkannte (s.u.) Lehrkräfte zum Dienst im Präsenzunterricht verpflichtet.
  • Das Vorliegen eines erhöhten Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf im Rahmen der COVID-19-Pandemie und die dadurch bedingte besondere Schutzbedürftigkeit einer Lehrkraft ist in jedem Fall durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung (gemäß vorgegebenem Formular) zu belegen.
  • Einer durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesenen besonderen Schutzbedürftigkeit wird grundsätzlich durch Ausstattung mit einer Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) durch das MBK als Arbeitgeber Rechnung getragen. Diese PSA besteht in der Regel aus einer FFP2-Maske (ohne Ventil) bzw. – als Ergänzung einer MNB oder falls eine MNB/ein MNS oder eine FFP2-Maske z.B. aus medizinischen Gründen nicht getragen werden kann - einem Visier.
  • Davon unberührt bleibt die Möglichkeit einer Lehrkraft, sich vom zuständigen arbeitsmedizinischen Dienst (bei Schulen in öffentlicher Trägerschaft der B·A·D) beraten zu lassen, der dann ggf. auch eine individuelle Empfehlung für eine angemessene PSA abgeben wird.
  • Als vulnerabel anerkannte Lehrkräfte sind verpflichtet, ihre PSA zumindest im Präsenzunterricht und darüber hinaus bei allen Gelegenheiten zu tragen, bei denen nicht nur einzelne Personen anwesend sind und Abstände nicht immer eingehalten werden können (z.B. auf dem Schulhof). Betroffene Lehrkräfte sollten sich auch im privaten Bereich angemessen schützen.
  • Nach einer Tragedauer der FFP2-Maske von ca. 75 Minuten ist nach Möglichkeit eine Erholungszeit ohne Maske von ca. 30 Minuten einzuhalten (DGUV-Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“).

Wenn in Einzelfällen der Infektionsschutz für einen Unterrichtseinsatz in der Schule auch nach individueller Beratung der vulnerablen Lehrkraft durch den arbeitsmedizinischen Dienst nicht möglich ist, ist diese Lehrkraft für schulische Tätigkeiten, u. a. für Aufsichten während Prüfungen und Leistungsnachweisen und während ihrer Heimarbeit für das Lernen von zuhause einzusetzen. Bei Tätigkeiten in der Schule sind für diese Lehrkräfte über das übliche (z. B. MNB bzw. Maske) hinausgehende Schutzmaßnahmen wie z. B. erweiterte Abstände oder kontaktarme Wegeführung zu treffen.

11. Welche Regelungen gibt es für Schüler*innen, die einer Risikogruppe angehören?

Alle Schüler*innen sollen ihrer Schulpflicht grundsätzlich im Unterricht in der Schule nachkommen. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden.

Aufgrund der Vielfalt der denkbaren Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann die individuelle Risikobewertung eines Schulbesuchs vor Ort immer nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgenommen werden. Wird von Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schüler*innen die Befreiung vom Präsenzunterricht aufgrund der Vulnerabilität der Schüler*in oder einer im selben Haushalt lebenden Person verlangt, ist dies nur dann zu genehmigen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt wird.

Auch bei Schüler*innen, von denen ggf. in der Schule bekannt ist, dass eine entsprechende Vorerkrankung vorliegt, erfolgt die Befreiung von der Präsenzpflicht ausschließlich auf Wunsch der Betroffenen und nach Vorlage eines ärztlichen Attestes.

 Im Falle der Befreiung von der Präsenzpflicht erfüllen diese Schüler*innen ihre Schulpflicht durch die Wahrnehmung der häuslichen Lernangebote durch die Schule im Lernen von zuhause, das dem Präsenzunterricht gleichsteht. Die Befreiung von der Präsenzpflicht ist von der Schule zu dokumentieren. Dessen ungeachtet nehmen die von der Präsenzpflicht im Unterricht befreiten Schüler*innen an schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung sowie an der Durchführung von Leistungsnachweisen oder Kursarbeiten in der Schule unter Einhaltung der entsprechend angepassten Schutzmaßnahmen teil.

Den vulnerablen Schüler*innen wird dazu ein separater Prüfungsraum zur Verfügung gestellt. Für sie sollten Räume vorgehalten werden, die es ermöglichen, dass die betroffenen Schüler*innen keinen langen Weg durch das Gebäude haben und möglichst niemand begegnen. Die vulnerablen Schüler*innen sollen bei mündlichen Prüfungen durch einen möglichst großen Abstand zu den Prüferinnen und Prüfern, ggf. mit einer Kontaktsperre über eine Plexiglasscheibe, geschützt werden. Gegebenenfalls sollten die Prüferinnen und Prüfer eine Mund-Nasen-Bedeckung als Fremdschutz tragen. Weitere Personen als Prüfer*innen bzw. Aufsicht und zu prüfende Person dürfen nicht im Raum anwesend sein.

12. An wen kann ich mich als Schulleiter*in wenden, wenn ich Fragen zur Umsetzung des Musterhygieneplans habe?

Bei Fragen zur Umsetzung des Hygieneplans in der Schule steht den Schulen das zuständige Gesundheitsamt zur Verfügung. Bei Bedarf können auch die Unfallkasse Saarland (UKS) sowie auch die für die Schule zuständigen sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Ansprechpartner*innen beim B A D angesprochen werden. Die für den arbeitsmedizinischen Dienst und den sicherheitstechnischen Dienst einer Schule beim B A D zuständigen Ansprechpersonen, sind den Schulen bekannt. Die jeweiligen Kontaktdaten sind allen Lehrkräften einer Schule z. B. durch Aushang zugänglich zu machen.

13. Ist der Mensabetrieb und/oder der Pausenverkauf möglich?

Beim Aufenthalt in der Mensa, bei der Essensausgabe sowie beim Pausenverkauf sind die geltenden Hygienestandards sowie der Infektionsschutz (Abstandsregeln bzw. Schutzmaßnahmen wie Kontaktsperre, Trennung von Gruppen und/oder MNB) durch den Anbieter gemeinsam mit der Schule zu gewährleisten. Der Betreiber der Mensa/Cafeteria/Bistro in der Schule erstellt für die Betriebsabläufe (z. B. Essenszubereitung, Hygienevorschriften Mitarbeiter*innen, Modalitäten der Essensausgabe) einen Hygieneplan, der sich an den einschlägigen Vorgaben des „Hygieneplan der saarländischen Landesregierung für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe“ (https://corona.saarland.de/DE/service/downloads/ _documents/wirtschaft/hygieneplan-gastronomie.pdf? __blob=publicationFile&v=1) in der jeweils geltenden Fassung orientiert.

14. Gibt es spezielle Regelungen für den Sanitärbereich?

Ansammlungen von Personen im Sanitärbereich sind zu vermeiden. Während der Pausen sollte daher eine angemessene Aufsicht im Bereich der Toiletten sowie im Zugangsbereich gewährleistet sein. In allen Toilettenräumen müssen jederzeit ausreichend Flüssigseife und Einmalhandtücher (Papier oder Stoff) zur Verfügung stehen. Für gebrauchte Papierhandtücher müssen entsprechende Auffangbehälter vorgehalten werden.

15. Wie werden die Schulräume und Sanitärbereiche gereinigt?

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude - Anforderungen an die Reinigung) ist Grundlage des vom Schulträger zu erstellenden Reinigungsplans für die Schule. Darüber hinaus hat das Robert Koch-Institut entsprechende Empfehlungen herausgegeben: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ Reinigung_Desinfektion.html

Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material- und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor. Dennoch steht in der Schule die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden. Auch hier sollen Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden. Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl. Eine Zwischenreinigung der Räume bei einer wechselnden Raumbelegung von Schülergruppen an einem Tag ist in der Regel grundsätzlich nicht notwendig. Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, weil Desinfektionsmittel eingeatmet werden können. Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt.

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen nach Möglichkeit täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,
  • Treppen- und Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tische

Den Schulen werden zur Reinigung von z. B. Telefonen und weiteren Griffbereichen, wie z. B. Computermäusen und Tastaturen oder Tablets, geeignete Reinigungsmaterialien zur Verfügung gestellt. Die Geräte sind bei jedem Gruppenwechsel von den Benutzer*innen zu reinigen.

In den Waschräumen muss darauf geachtet werden, dass nasse Fußböden oder gar Wasserlachen, die durch das häufige Händewaschen evtl. auftreten können, vermieden werden (Unfallgefahr). Gegebenenfalls muss häufiger gewischt werden. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen. Gegebenenfalls sind Wickelauflagen unmittelbar nach Nutzung zu desinfizieren.

Eine Reinigung des gesamten Sanitärbereichs sollte mindestens täglich erfolgen.

16. Dürfen Konferenzen, Besprechungen und Versammlungen durchgeführt werden?

Konferenzen, Besprechungen und Versammlungen vor Ort sind auf das notwendige Maß zu begrenzen und unter Einhaltung der Hygieneregeln und des Infektionsschutzes durchzuführen. Dabei soll auf einen Mindestabstand von 1,50 m und eine MNB (nicht am Platz!) geachtet werden. Telefon- oder Videokonferenzen sind zu bevorzugen.

17. Wie ist bei einem Verdacht auf einen Infektionsfall in der Schule vorzugehen?

Die Regelungen zum Vorgehen bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion finden Sie im Musterhygieneplan ab Seite 24: Musterhygieneplan

IV Fragen zu Leistungsbewertung und Versetzung

Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht für alle Jahrgangsstufen genau vorhersehbar ist, unter welchen Bedingungen der Präsenzunterricht wiederaufgenommen werden kann, werden zwei unterschiedliche Gruppen von Klassen bzw. Kursen unterschieden:

  • Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht spätestens am 11. Mai wieder aufgenommen wird
  • Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann

Für beide Gruppen gelten entsprechend angepasste Regelungen.

Informationen für Schüler*innen der Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht spätestens am 11. Mai wieder aufgenommen wird

1. Welche Regelungen gelten für die Leistungsbewertung der Schüler*innen?

Sämtliche Leistungsbewertungen sind mit pädagogischem Augenmaß und in angemessenem Umfang vorzunehmen. In den ersten beiden Wochen nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes in der Schule sollen keine Leistungsüberprüfungen durchgeführt werden.

Gegenstand der Leistungsnachweise sind ausschließlich die im Präsenzunterricht in der Schule behandelten Themen und Inhalte. Die Lernergebnisse aus dem häuslichen Ersatzunterricht dürfen daher nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass genügend Zeit für die Erarbeitung und Einübung des zu prüfenden Lernstoffes eingeplant wird.

Eine Häufung von Leistungsnachweisen in den Klassen bzw. Kursen in der noch verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien ist unbedingt zu vermeiden, um die Schüle-rinnen und Schüler in der aktuellen Situation nicht zusätzlich unter Druck zu setzen.

2. Können innerhalb der ersten zwei Wochen nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs Leistungsnachweise erhoben werden?

Nein. Die Schulaufsichtsbehörde hat landesweit vorgesehen, dass für die ersten zwei Wochen nach Aufnahme des Präsenzunterrichts keine Leistungsnachweise angesetzt werden dürfen. Es soll damit gewährleistet werden, dass allen Schülerinnen und Schülern nach längerer Absenz vom Präsenzunterricht die Möglichkeit gegeben wird, noch erforderliche Leistungsnachweise möglichst unter gleichen Voraussetzungen erbringen zu können.

3. Gilt dies auch, wenn diese inhaltlich ausschließlich den im Präsenzunterricht bis zum 13. März behandelten Stoff zum Gegenstand haben sollen?

Ja. Dies gilt aus den oben dargestellten Gründen auch dann. 

4. Wie werden die Leistungen in den Fächern bewertet, die in diesem Halbjahr jetzt nicht mehr unterrichtet werden?

Für diejenigen Fächer, in denen in diesem Halbjahr kein Präsenzunterricht mehr stattfindet, gilt, dass die im ersten und zweiten Schulhalbjahr im regulären Präsenzunterricht erbrachten Leistungsnachweise als Grundlage ausreichen, um eine Jahreszeugnisnote zu bilden.

5. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der 4. Klassenstufe an Grundschulen erbringen?

Diese Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote

Weitere individuelle Kleine Leistungsnachweise können erbracht werden. Diese sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

6. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schulen erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote

Das gilt für die Schüler*innen, die nicht im Prüfungsverfahren eingebunden sind.

Folgende Leistungsnachweise sollen in den nichtschriftlichen Fächern erbracht werden:

  • die Mitarbeitsnote
  • maximal ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schülerinnen und Schüler möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

7. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Beruflichen Schulen in den jeweiligen Fächern und Lernfelder erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den vollschulischen (berufsqualifizierenden) Bildungsgängen der beruflichen Schulen erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote als Kleiner Leistungsnachweis

In der dualen Ausbildung und allen nicht vollschulischen (berufsqualifizierenden) Bildungsgängen der beruflichen Schulen entscheidet die Schulleitung über die zu erbringende Anzahl an Leistungsnachweisen. Ziel ist es, auf Basis der bestehenden Leistungen eine Zeugnisnote zu bilden.

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schüler*innen möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote bzw. des Notenbildes berücksichtigt werden.

Abschluss- sowie Prüfungsklassen sind von den Regelungen ausgenommen.

8. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und beruflichen Oberstufengymnasien erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Folgende Leistungsnachweise sollen in den nichtschriftlichen Fächern erbracht werden:

  • die Mitarbeitsnote
  • maximal ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schüler*innen möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

9. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe erbringen?

Grundsätzlich sind zur Leistungsfeststellung im zweiten Halbjahr der Hauptphase die in diesem Halbjahr erbrachten Leistungen (Kursarbeiten und andere Lernerfolgskontrollen) zu berücksichtigen. Die vorgegebene Anzahl der zu schreibenden Kursarbeiten muss dabei ausnahmsweise unterschritten werden (maximal eine Kursarbeit pro Fach).

Sofern es durch eine Wiederaufnahme des Unterrichts möglich ist, (weitere) Kursarbeiten zu schreiben, so soll dies vorrangig in den Leistungskursen erfolgen.

Sollten weiterhin Möglichkeiten bestehen, auch in den G-Kursen Kursarbeiten zu schreiben, dann sollen diese auch umgesetzt werden. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Vorgaben zur maximalen Anzahl von einer Kursarbeit pro Tag und maximal drei Kursarbeiten pro Woche eingehalten werden.

Die vorgegebenen Arbeitszeiten für Kursarbeiten können dabei so weit unterschritten wer-den, solange noch eine Leistungsbewertung möglich ist, die das gesamte Leistungsspektrum abbildet.

Sind in einem Kurs keine weiteren Kursarbeiten möglich, können als Grundlage für die fachlich-pädagogische Gesamtbeurteilung in der Zeugnisnote verstärkt andere Lernerfolgskontrollen herangezogen werden.

In jedem Fall gilt, dass die in diesem Halbjahr erbrachten Leistungen für die Bildung der Zeugnisnote für das zweite Halbjahr der Hauptphase als ausreichend betrachtet werden.

10. Wie viele Kursarbeiten sollen im 2. Halbjahr der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe geschrieben werden?

Aufgrund der besonderen Situation ist es ausreichend, wenn im zweiten Halbjahr der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe maximal eine Kursarbeit pro Fach geschrieben wird. Zusammen mit den übrigen Lernerfolgskontrollen erfolgt dann die Festsetzung einer Note als Ergebnis einer fachlich-pädagogischen Gesamtbeurteilung für das Halbjahreszeugnis 11/2 des Gymnasiums bzw. 12/2 der Gemeinschaftsschule. In jedem Fall soll zuvor fachbezogen geprüft werden, ob das Schreiben einer Kursarbeit in der verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien zur Gesamtbeurteilung der Leistung überhaupt erforderlich ist.

11. Wie werden die Zeugnisnoten errechnet?

Die ist Zeugnisnote das Ergebnis einer wertenden fachlich-pädagogischen Gesamtbeurteilung und kann nicht schematisch errechnet werden. Die besonderen Herausforderungen in diesem Schulhalbjahr sollen bei der Festlegung der Jahreszeugnisnoten in besonderem Maße im Sinne der einzelnen Schüler*innen individuelle Berücksichtigung finden.

Bei der Bildung der Jahreszeugnisnoten werden neben den Noten des ersten Halbjahres alle Leistungsnachweise berücksichtigt, die während des Präsenzunterrichts in der Schule im zweiten Halbjahr bis zum 13. März und ab dem 04. Mai erbracht wurden. Dabei sollen die Leistungen des ersten und zweiten Halbjahres im Sinne einer individuellen pädagogischen Gesamtbetrachtung angemessen in die Jahreszeugnisnoten einfließen.

Nur für den Fall, dass ein Fach oder Lernfeld nur epochal im zweiten Halbjahr unterrichtet wurde und die Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine Zeugnisnote zu bilden, wird dieses Fach oder Lernfeld nicht bewertet.

12. Wie werden die Zeugnisnoten für die Schüler*innen in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe errechnet?

In der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe sind die Zeugnisnoten für das zweite Halbjahr entsprechend der in diesem Zeitraum erbrachten Leistungen zu ermitteln.

Informationen für Schüler*innen der Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann

13. Welche Regelungen gelten für die Leistungsbewertung der Schüler*innen?

In den Klassen und Kursen,für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann, sollen keine weiteren Großen Leistungsnachweise in diesem Schuljahr mehr erbracht werden. Sofern Präsenzunterricht stattfindet, sind Kleine Leistungsnachweise in individuellen Fällen auf freiwilliger Basis möglich. Diese sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

Wie bereits im Leitfaden „Lernen von zuhause“ dargestellt, sollen die während der Einstellung des regulären Unterrichtsbetriebes erbrachten häuslichen Leistungen individuell und pädagogisch wertgeschätzt, jedoch nicht formal mit einer Note bewertet werden.

Auch auf Sanktionen bei nichterbrachten Leistungen oder eventuell nicht eingehaltener Abgabefristen ist zu verzichten. Damit soll vermieden werden, dass den Schülerinnen und Schülern in der aktuellen Situation aufgrund ihrer unterschiedlichen familiären Hintergründe und Lernbedingungen Nachteile entstehen. An diesem Grundsatz wird auch für die verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien festgehalten.

14. Wie werden die Zeugnisnoten errechnet?

Die im ersten Halbjahr und in der Zeit des regulären Präsenzunterrichts bis zum 13. März des zweiten Schulhalbjahrs erbrachten Leistungsnachweise reichen aus, um auf ihrer Grundlage Jahreszeugnisnoten zu bilden. Dabei sollen die Leistungen des ersten und zweiten Halbjahres im Rahmen einer individuellen pädagogischen Gesamtbetrachtung angemessen in die Jahreszeugnisnoten einfließen.

Nur für den Fall, dass ein Fach oder Lernfeld nur epochal im zweiten Halbjahr unterrichtet wurde und die Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine Zeugnisnote zu bilden, wird dieses Fach oder Lernfeld nicht bewertet.

15. Wie werden die Zeugnisnoten für die Schüler*innen in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe errechnet?

In der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe sind die Zeugnisnoten für das zweite Halbjahr entsprechend der in diesem Zeitraum erbrachten Leistungen zu ermitteln.

Fragen zur Versetzung

16. Wie wird in diesem Schuljahr über die Versetzung entschieden?

In den Bildungsgängen und Klassenstufen, in denen Versetzungsentscheidungen schulrechtlich vorgesehen sind, werden diese auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen.

Werden die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt, erfolgt eine Versetzung unter „Berücksichtigung besonderer Umstände“.

Mit den Erziehungsberechtigten ist ein beratendes Gespräch zu führen.

17. Was passiert mit Schüler*innen, die unter normalen Umständen nicht in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt werden würden?

In den Fällen, in denen der vor der Einstellung des regulären Unterrichtsbetriebs gezeigte Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erwarten lässt, sollen die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten beraten und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung hingewiesen werden.

Falls eine Wiederholung der Klassenstufe gewünscht wird, finden die beschränkenden Regelungen zur Häufigkeit des Wiederholens und zur Verweildauer in der Oberstufe keine Anwendung.

18. Werden alle Schüler*innen unter Berücksichtigung besonderer Umstände versetzt, die die Versetzungsbedingungen nicht erfüllen können? 

Ja. Bei allen Versetzungsentscheidungen werden besondere Umstände angenommen und entsprechend berücksichtigt. Werden die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt, erfolgt grundsätzlich eine Versetzung unter „Berücksichtigung besonderer Umstände“. In den Fällen, in denen eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht zu erwarten ist, sollen die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten beraten und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung hingewiesen werden.

19. Gilt dies auch für die Versetzung von Klassenstufe 5 in die Klassenstufe 6 der Orientierungsstufe am Gymnasium?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

20. Gilt dies auch für die Versetzung von Klassenstufe 9 in die Klassenstufe 10 am Gymnasium?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

21. Gilt dies auch für die Versetzung nach der Klassenstufe 10 des Gymnasiums (Übergang in die Hauptphase der gymnasialen Oberstufe)?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

22. Müssen Grundschüler*innen aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation ggf. länger in der Schuleingangsphase, also in der 1. oder 2. Klasse, bleiben? 

Das Verfahren am Ende der Klassenstufen 1 und 2 der Schuleingangsphase sieht vor, dass eine Schülerin oder ein Schüler grundsätzlich in die nächsthöhere Klassenstufe aufrückt. Hierbei sind die besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr zu berücksichtigen.

Es ist besonders darauf zu achten, dass die Einstellung des Präsenzunterrichts am 16. März nicht per se das ausschlaggebende Argument dafür darstellen kann, dass ein Kind über das laufende Schuljahr hinaus in der Klassenstufe 1 verweilt. Vielmehr steht eine individuelle Förderung des Kindes in seinem gewohnten Klassenverband im nächsten Schuljahr im Vordergrund.

Dabei sollen mit den Erziehungsberechtigten Gespräche über den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler (z. B. durch persönliche Telefongespräche) durchgeführt werden.

Fragen zur Umsetzung der Lehrpläne

23. Wird der Stoff aus den Lehrplänen, der ggf. nicht bearbeitet werden konnte, im nächsten Schuljahr wiederholt?

Die Lehrplaninhalte und -kompetenzen, die wegen der besonderen Bedingungen im aktuellen Schuljahr 2019/20 nicht bearbeitet werden können, sollen im nächsten Schuljahr 2020/21 in einem angemessenen Zeitraum bearbeitet werden.

Über die konkrete Umsetzung der Lehrpläne aller Jahrgangsstufen für das Schuljahr 2020/21 sowie über die prüfungsrelevanten Lehrplaninhalte und -kompetenzen für die schulischen Abschlussprüfungen in den Jahren 2021 und 2022 werden die Schulen rechtzeitig vor Beginn des nächsten Schuljahres informiert.

V Fragen zur Lernplattform "ONLINE Schule Saarland"

Allgemeine Fragen

1. An wen können sich Schüler*innen sowie Erziehungsberechtigte wenden, wenn sie Fragen zur Nutzung der Plattform “ONLINE Schule Saarland” haben?

Erste Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte ist die jeweilige Schule. Die Schule leitet alle Angelegenheiten an die Verantwortlichen von „ONLINE Schule Saarland” weiter, die von den Expertinnen und Experten der Schule nicht geklärt werden können.

2. Wer ist Ansprechpartner bei technischen Fragen zur Plattform “ONLINE Schule Saarland”?

Auch hier gilt: Richten Sie Ihre Frage zunächst an die Expertinnen und Experten Ihrer Schule.
Beachten Sie, dass die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien abhängt.
Wenn Sie Problem mit dem Aufruf der Webseite der Plattform haben, rufen Sie die Webseite testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie es so erneut.

3. Was kann ich tun, wenn die Server mit den Lernmaterialien überlastet sind und ich keinen Zugriff mehr habe?

Die Server können aufgrund der hohen Zugriffszahlen zeitweise stark belastet oder auch überlastet sein. Dies ist aber nicht dauerhaft der Fall. Meist genügt eine kurze Wartezeit, um wieder auf den Server und damit die Informationen und Materialen zugreifen zu können. Das MBK und die IT-Dienstleister bemühen sich, die permanente Erreichbarkeit der Server sicherzustellen.

4. Wie kommen Schüler*innen an die digitalen Lerninhalte, wenn sie keinen Computer zur Verfügung haben?

Sollte kein Computer oder geeignetes mobiles Endgerät mit Internetanschluss zur Verfügung stehen, müssen Schüler*innen bzw. Eltern/Erziehungsberechtigte dies den Lehrkräften bzw. der jeweiligen Schule telefonisch mitteilen. Die Klassenleitung muss dann sicherstellen, dass die notwendigen Lernmaterialien analog übermittelt werden (etwa per Post oder Abholen der Lernmaterialien an der Schule).

5. An wen muss ich mich wenden, wenn ich meine Benutzerdaten nicht notiert oder vergessen habe?

Ihr Benutzername für ONLINE Schule Saarland wird Ihnen nach erfolgreicher Registrierung an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse zugesendet. (Hinweis: Zurzeit existieren offensichtlich Probleme bei der  E-Mail Zustellung an @gmx...-Adressen, die hoffentlich zeitnah behoben werden  können.)  Ihre Schulleitung kann Ihnen den Benutzernamen außerdem mitteilen.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Schulleitung oder benannten Ansprechpartner*innen der Schule in Verbindung, die das Anliegen dann an uns weiterleitet.

6. Was kann ich tun, wenn ich mich während des Registrierungsvorgangs vertippt habe, weshalb nun mein Name/ meine E-Mail-Adresse falsch geschrieben ist?

Melden Sie diesen Fehler bitte umgehend Ihrer Schule, damit der falsch registrierte Account wieder gelöscht werden kann, noch bevor er freigegeben wurde.

Nach der Freigabe des Zugangs ist die Korrektur Ihrer persönlichen Daten leider nur mit größerer zeitlicher Verzögerung möglich.

7. Wo / Wie logge ich mich auf der Plattform ein?

Wenn Sie sich auf ONLINE Schule Saarland erfolgreich registriert haben und anschließend freigeschaltet wurden, können Sie die Plattform nutzen.

Der Zutritt zur Plattform erfolgt über die Seite https://online-schule.saarland. Klicken Sie beispielsweise auf „Kurse", um zum OSS-Kursbereich zu gelangen. Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort einzugeben. Wenn die eingegebenen Daten korrekt sind, landen sie über den Klick auf „Anmelden" eingeloggt im OSS-Kursbereich.

Lehrkräfte sind nach diesem erfolgreichen Anmeldevorgang auch automatisch in den Cloud- und den E-Mail-Dienst eingeloggt. Wenn Sie nun auf „Dateien" (zur Cloud) oder „Mail" (zum E-Mail-Konto) klicken, erkennt unser System Sie und Sie landen direkt in Ihrem persönlichen Bereich ohne sich erneut dort anmelden oder einloggen zu müssen. (Dieses Verfahren nennt sich Single sign-on-Verfahren, also 'Einmalanmeldung')

8. Warum haben die Videos auf der Lernplattform kein Bild oder Ton?

Wenn Sie Probleme mit der Wiedergabe von Videos haben auf Ihrem PC haben, probieren sie diese auf ihrem Mobiltelefon anzusehen. Sind sie dort sichtbar, haben Sie auf Ihrem Computer möglicherweise veraltete eine Software-Versionen ihres Browsers oder des Betriebssystems.

(Die problemlose Nutzung von digitalen Angeboten hängt insbesondere von den Einstellungen Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

Fragen von Schulleitung oder Schulmanager*innen

9. Warum finde ich keine Auswahlmöglichkeit, mich als Schulleiter*in/ Schulmanager*in zu registrieren?

Mitglieder der Schulleitung sowie Schulmanager*innen für ONLINE Schule Saarland registrieren sich als „Lehrer". Die Einstufung als Schulmanager*in nehmen die OSS-Administratoren nach Ihrer erfolgreichen Registrierung vor. Im Moodle können die benannten Schulmanager*innen später auch weiteren Lehrkräften der Schule die Rolle des/der Schulmanagers*in zuweisen.

10. Können wir weitere Schulmanager*innen benennen?

Das ist selbstverständlich möglich. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Zahl an Schulmanager*innen überschaubar zu halten. Sollten Sie weitere Schulmanager*innen für die Nutzerverwaltung ernennen wollen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Wenn Sie im Kursbereich weiteren Lehrkräften die Rolle "Schulmanager*in" zuweisen möchten, können das auch die Personen vornehmen, die zum jeweils aktuellen Zeitpunkt bereits als Schulmanager*in gelistet sind. Gehen Sie dazu zu Einstellungen (Zahnradsymbol), klicken Sie in der Liste auf Rollen zuweisen und wählen auf der folgenden Seite die Rolle Schulmanger/in aus.

11. Wir möchten mit unseren bestehenden moodle-Kursen zu ONLINE Schule Saarland umziehen. Wie wird der Umzug organisiert?

Durch das gegenwärtig hohe Aufkommen an Anfragen sind alle Supporter*innen zurzeit stark eingebunden. Grundsätzlich können wir den Umzug der Kurse vornehmen, es geht jedoch für Sie deutlich schneller, wenn die zuständigen Kolleg*innen Ihrer Schule die Kurssicherung und -wiederherstellung selbst vornehmen. Das Vorgehen ist im Kurs OSS-Schulmanager*in Support auf ONLINE Schule Saarland dokumentiert. Gern können wir Ihnen bei akuten Problemen behilflich sein. Bitte teilen Sie uns mit, wie wir verfahren sollen.

Den Link zum benannten OSS-Schulmanager*in Support finden Sie hier:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

In einem ersten Schritt können Sie Ihre moodle-Kurse sichern. Dies sollte bereits im Vorfeld der Freischaltung erfolgen, damit der Kursimport auf ONLINE Schule Saarland möglichst zügig verläuft.

Sollten Ihre moodle-Kurse auf dem Schulmoodle des LPM angelegt sein, erhält Ihre Schule etwa einen Tag vor dem Umzug einen zunächst temporär begrenzten Zugriff auf das Schulmoodle. Dieser Zugriff ist ausschließlich dazu gedacht, dass Exporte durchgeführt werden können. Daher ist es möglich, dass Ihr Zugriff auf das Schulmoodle nach wenigen Tagen wieder gesperrt werden muss, um anderen Schulen für den Export eine optimale Performance zu bieten.

12. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung des Kursbereichs?

Für Schulmanager*innen und Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung des Kursbereichs eingestellt. Sie finden diese Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support", der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde Ihrer Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt.

Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

Diese Informationen können Sie bei Bedarf an die Lehrkräfte Ihrer Schule weiterleiten.

13. Wir befürchten, dass die Schüler*innen häufig ihr Passwort vergessen. Können wir als Schule ein generelles Passwort für alle zuweisen?

Das Problem der vergessenen Passwörter ist für uns nachvollziehbar. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie sich mit der Vergabe eines "General-Passworts" die Möglichkeit nehmen, Unterrichtsmaterialien im Rahmen der urheberrechtlichen Schranke gemäߧ 60a UrhG über die ONLINE Schule Saarland zugänglich zu machen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen ist die Weitergabe von Unterrichtsmaterial, das nicht von Ihnen selbst erstellt wurde, nur an die Schüler*innen des Klassenverbandes zulässig, gleich ob die Materialien in Papier oder digital vorliegen. Sie könnten daher die Plattform nicht zum Materialaustausch nutzen.

Ferner besteht die Möglichkeit, dass Sie jedem*r Schüler*in Einblick in Nutzer- und Nutzungsinformationen anderer Schüler*innen ermöglichen, die vor ihr bzw. ihm durch die Schule geheim zu halten sind. Das bedeutet, es bestünde das Risiko, die Ihren Schützlingen geschuldete Vertraulichkeit zu verletzen.

Wir empfehlen daher dringend, von der Vergabe von "General-Passwörtern" oder "Master-Passwörtern" für alle Angehörigen der Schulgemeinschaft abzusehen, auch wenn die Behandlung vergessener Passwörter letztlich einen Mehraufwand bedeutet.

14. Ist es notwendig, dass wir eine Einverständniserklärung von den Erziehungsberechtigten jeder Schülerin/jedes Schülers zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland einholen?

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt in der aktuellen Phase auf gesetzlicher Grundlage; genauer: aufgrund der Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe (Recht auf Unterricht), die sinnvoll nicht auf anderem Weg erfüllt werden kann. Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DS-GVO und § 20b SchoG. Eine Einwilligung ist derzeit nicht erforderlich.

15. An welchen Stellen in online-schule.saarland ist meine E-Mail-Adresse sichtbar?

E-Mail-Adressen sind an verschiedenen Stellen von online-schule.saarland für bestimmte Benutzer*innen sichtbar. Die Anzeige der E-Mail-Adresse in der Nutzerverwaltung oder beim Hinzufügen von Teilnehmer*innen eines Kurses, ist nur für Lehrkräfte einsehbar.

Innerhalb eines Kurses kann die Lehrkraft die Sichtbarkeit ihrer E-Mail-Adresse für die Teilnehmer*innen des Kurses freigeben. Diese Einstellung findet sich in ihrem Profil und kann dort im Punkt Mehr Details auf E-Mail-Adresse nur für privilegierte Personen sichtbar verändert werden.

Des Weiteren ist eine Nutzung von privaten E-Mail-Adressen zur dienstlichen Kommunikation im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung nicht ratsam.

Sind Sie auf online-schule.saarland angemeldet, können Sie in ihrem Profil ihre @online-schule.saarland E-Mail-Adresse eintragen. Dadurch wird diese schulische E-Mail-Adresse für die Kursinhalte von online-schule.saarland verwendet. Die Registrierungsinformation wird dadurch nicht geändert und z.B. Passwortänderungen werden weiterhin an die bei der Registrierung angegeben E-Mail-Adresse gesendet.

Fragen von Lehrkräften

16. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine Einrichtung nicht angezeigt?

Dieses Problem tritt häufig auf, wenn Sie erstmalig aus einer schulischen Einrichtung auf eine unserer Seiten zugreifen.
Rufen Sie die Webseite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. Sollte das Problem so behoben werden, setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit der für Sie zuständigen IT-Abteilung Ihres Schulträgers in Verbindung, damit diese ggf. Kontakt mit uns (schulmanager-support@lpm.uni-sb.de) aufnimmt.
(Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

17. Ich möchte auch von zu Hause auf ONLINE Schule Saarland zugreifen. Ist das möglich?

Als Webdienst ist ONLINE Schule Saarland grundsätzlich von überall dort erreichbar, wo Sie eine Internetverbindung haben. Sie können sich dort auch überall auf der Plattform einloggen und arbeiten. Von daher steht dieser Idee aus technischer Sicht nichts im Wege.

18. Wie finde ich den moodle-Kursbereich oder die Cloud?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland
mit einem Klick auf den Button „Kurse”. Die Cloud finden Sie daneben hinter dem Button „Dateien”.

19. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung der moodle Lernplattform?

Für Schulmanager*innen und die Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung von moodle eingestellt. Diese finden die benötigten Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support”, der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde der Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung bzw. an die Schulmanager*innen. Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link: https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

20. Wie schreibe ich Schüler*innen in einen Kurs ein?

Sie finden im Kurs „OSS-Schulmanager-Support” einen Abschnitt mit Videos zur Nutzung des Kursbereichs. Bei den Videos für Lehrkräfte haben wir zwei Videos verlinkt, die das Hinzufügen von Schüler*innen zu Kursen auf zwei verschiedene Arten demonstrieren. Sie erreichen den Kurs über diesen Link, den Einschreibeschlüssel können Sie von Ihrer Schulleitung oder einer*m Schulmanager*in erhalten:
https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6#section-2

Fragen von Schüler*innen und Erziehungsberechtigten

21. Wo kann ich mich oder mein Kind für ONLINE Schule Saarland als Schüler*in registrieren?

Der Registrierungslink wird von den Schulen an die Schüler*innen bzw. an die Erziehungsberechtigten weitergegeben. Sobald Sie von Ihrer Schule aufgefordert werden, sich für ONLINE Schule Saarland zu registrieren, reichen die Verantwortlichen vor Ort den Link an Sie weiter. Sollte dies bis dahin nicht erfolgt sein, bitten Sie die Schule um Zusendung des Registrierungslinks.

22. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine oder die Einrichtung meines Kindes nicht angezeigt?

Rufen Sie die Seite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. (Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

23. Wie komme ich in den Kursbereich?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland mit einem Klick auf den Button „Kurse”.

24. Wer ist mein*e Ansprechpartner*in bei Fragen zu ONLINE Schule Saarland?

Ansprechpartner*innen bei Fragen zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland sind für Schüler*innen und Erziehungsberechtigte die Kolleg*innen der jeweiligen Schule. Bitte wenden Sie sich daher bei Fragen an Ihre Schule. Falls die Expert*innen vor Ort Ihnen nicht weiterhelfen können, leiten diese Ihre Anfrage an uns weiter.