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FAQ zu Schule & KiTa

Informationen zum Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für alle Schüler*innen an saarländischen Schulen

Bis zu den Sommerferien wird es für alle Schüler*innen im Saarland sowohl Präsenzunterricht an den Schulen als auch weiterhin Lernen von zuhause geben. Dafür hat das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden, den Schulträgern, Schulleitungen, Lehrer*innen-Organisationen sowie Eltern- und Schülervertretungen einen konkreten Fahrplan erarbeitet.

In der ersten Stufe des Wiedereinstiegs in den Präsenzunterricht sind zum 4. Mai bereits die Schüler*innen der Abschlussjahrgänge sowie die Viertklässler*innen an die Schulen zurückgekehrt. Mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufen der Gemeinschaftsschulen und der 12. Jahrgangsstufen der Gymnasien wurde die zweite Stufe seit dem 11. Mai erfolgreich umgesetzt.

Daran anknüpfend werden nun in einem weiteren Schritt ab dem 18. Mai zunächst Schüler*innen mit besonderen Förderbedarfen und ab dem 25. Mai schrittweise alle weiteren Schüler*innen Präsenzunterricht an den Schulen erhalten. Dabei wird es einen wochen- beziehungsweise tageweisen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen von zuhause geben.

Der reguläre Unterricht war seit dem 16. März ausgesetzt und die Schulen seit dieser Zeit grundsätzlich geschlossen.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur stufenweisen Öffnung der Schulen und den Hygieneregelungen, zur Versetzung, zur Leistungsbewertung und den Abschlussprüfungen, zur vorrübergehenden Schulschließung, zur Notfallbetreuung und zur Plattform Online Schule Saarland.

Stand der Informationen: 25. Mai 2020. Die Angaben werden fortlaufend aktualisiert und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

I Fragen zur stufenweisen Öffnung der Schulen

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht ab dem 18. Mai 2020

1. Wann können die Erst- bis Drittklässler*innen wieder zurück in die Grundschule?

Ab dem 25. Mai 2020 wird an den Grundschulen der Präsenzunterricht auf alle Klassenstufen ausgeweitet. Die einzelnen Klassen werden dabei in Lerngruppen nach Vorgaben des Muster-Hygieneplans aufgeteilt.

Die  Beschulung wird nach einem wochenweise rollierenden System zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause stattfinden, sodass alle Schüler*innen noch vor den Sommerferien die Grundschule wieder besuchen können. Dabei werden Inhalte des Präsenzunterrichts mit dem Lernen zuhause verbunden.

2. Wann können die Förderschüler*innen wieder zurück in die Schule?

Ab dem 25. Mai können die Schüler*innen der Förderschulen wieder wöchentlich oder in 14-tägigem Rhythmus zum Präsenzunterricht in ihre Schulen zurückkehren.

Die Schulen entscheiden vor Ort, abgestimmt mit der zuständigen Schulaufsicht, welche Schüler*innengruppe je Standort zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer Präsenzunterricht erhalten soll. Maßgeblich sind die Schulstandortkapazitäten und die Abwägung der pädagogischen und organisatorischen Bedingungen.

Die Schulleitungen stimmen die erforderlichen Schülerbeförderungen mit ihren Schulträgern ab.

Sollte es Schüler*innen nicht möglich sein, an den schulischen Präsenzphasen teilzunehmen (z. B. aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe), kann die Schulpflicht unter Berücksichtigung der individuellen Bedarfe auch zuhause erfüllt werden. Dies ist zwischen Erziehungsberechtigen und Schule abzustimmen.

3. Ab wann gibt es für die Schüler*innen der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien wieder Präsenzunterricht an der Schule?

An den Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gibt es ab dem 25. Mai 2020 für die Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6 wieder teilweisen Präsenzunterricht. Ab dem 2. Juni 2020 folgen die Klassenstufen 7 und 8.

4. Wie sieht die zeitliche Planung des Präsenzunterrichts an den Gemeinschaftsschulen aus?

Der Einstieg erfolgt an Gemeinschaftsschulen in der Woche ab dem 25. Mai 2020 mit den Klassenstufen 5 und 6. Ab dem 2. Juni 2020 folgen die Klassenstufen 7 und 8. Diese Jahrgänge werden an den Gemeinschaftsschulen bis zum Schuljahresende an jeweils zwei Wochentagen in der Schule unterrichtet. Die Klassenstufe 5 kommt dabei in der Kalenderwoche 22 (25. Mai bis 29. Mai) an drei Wochentagen in die Schule.

Die Schüler*innen der Klassenstufen 9 und 10, die eine Übergangsberechtigung anstreben, lernen in der Zeit der schriftlichen Abschlussprüfungen zuhause. Danach können sie in Absprache mit den Lehrkräften individuelle Lernangebote in der Schule wahrnehmen.

Schüler*innen der Klassenstufe 11 kommen ab dem 15. Juni an bis zu 2 Tagen pro Woche in die Schule.

KlassenstufeUnterrichtsbeginn
Klassenstufen 5 und 6ab 25. Mai bis zu 2 Tage/Woche Präsenzunterricht
Klassenstufen 7 und 8ab 2. Juni 2 Tage/Woche Präsenzunterricht

Klassenstufe 9 und 10 (Übergangsberechtigung)

ab 8. Juni grundsätzlich Lernen von zuhause, in den letzten beiden Schulwochen vor den Ferien 2 Tage Präsenzunterricht

Klassenstufe 11

ab 15. Juni 2 Tage/Woche Präsenzunterricht

Die Schulen informieren Sie über den konkreten Zeitpunkt des Beginns des Präsenzunterrichts

5. Was ist mit den Schüler*innen an Gemeinschaftsschulen, die Prüfungen zum Hauptschulabschluss (HSA)/Mittleren Bildungsabschluss (MBA) ablegen?

Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen für den HSA und den MSA werden die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt.

Die Schüler*innen der Klassenstufen 9 und 10, die eine Übergangsberechtigung anstreben, lernen in der Zeit der schriftlichen Abschlussprüfungen zuhause. Danach können sie in Absprache mit den Lehrkräften individuelle Lernangebote in der Schule wahrnehmen.

6. Wie sieht die zeitliche Planung des Präsenzunterrichts an den Gymnasien aus?

An den Gymnasien erfolgt die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die Klassenstufen 5, 6, 7 und 8 weitestgehend nach den Vorgaben des Zeitrasters für die Gemeinschaftsschulen.

Nach den schriftlichen Abiturprüfungen (ab dem 8. Juni) werden die Schüler*innen der Klassenstufe 9 bis zum Schuljahresende an insgesamt fünf Wochentagen unterrichtet. Die Schüler*innen der Einführungsphase werden bis zum Schuljahresende an 4 Wochentagen unterrichtet.

Das Lernen von zuhause findet weiterhin statt.

KlassenstufeUnterrichtsbeginn
Klassenstufen 5 und 6ab 25. Mai 2 Tage/Woche Präsenzunterricht
Klassenstufen 7 und 8ab 2. Juni 2 Tage/Woche Präsenzunterricht
Klassenstufe 9ab 2. Juni bis zu 2 Tage/Woche Präsenzunterricht
Klassenstufe 10ab 17. Juni bis zu 2 Tage/Woche Präsenzunterricht

Die Schulen informieren Sie über den konkreten Zeitpunkt des Beginns des Präsenzunterrichts

7. Wann können die Berufsschüler*innen wieder zurück in die Schule?

An den beruflichen Schulen sind zwei weitere Stufen der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts bis Schuljahresende vorgesehen.

Ab dem 18. Mai 2020 kehren die

  • 12er Klassen der gymnasialen Oberstufe,
  • die weiteren Stufen in der dualen und schulischen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe)
  • sowie Klassen des Übergangsbereichs (BGJ, BGS, BVJ)

wieder in den Präsenzunterricht zurück.

Ab dem 8. Juni 2020 werden die weiteren Klassenstufen in den folgenden Schulformen beschult:

  • Berufliches Oberstufengymnasium Klassenstufe 11 (BOG)
  • Fachoberschulen Klassenstufe 11 (FOS)
  • Berufsfachschulen Klassenstufe 10 (BFS)
  • Höhere Berufsfachschulen Klassenstufe 11 (HBFS)
  • Fachschule für Sozialpädagogik Klassenstufe 11 (FSP)
  • weitere Stufen in der dualen Ausbildung (Grundstufe/Fachstufe)

In den Vollzeitschulformen der beruflichen Schulen werden die Schüler*innen in der Regel durchschnittlich mit 15 bis 20 Wochenstunden beschult, in den Teilzeitschulformen durchschnittlich mit 6 bis 12 Wochenstunden. 

8. Was ist mit den Schüler*innen der beruflichen Schulen, die Prüfungen ablegen?

Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen werden an den beruflichen Schulen die Prüflinge von der Teilnahme am Unterricht freigestellt.

9. Welche Angebote gibt es für Schüler*innen mit besonderem Förder- und Unterstützungsbedarf?

Die Schulpflicht der Schüler*innen mit besonderem Förder- und Unterstützungsbedarf kann unter Berücksichtigung der individuellen Bedarfe durch förderschwerpunktspezifische individuelle Angebote auch im häuslichen Umfeld erfüllt werden. Diese Angebote und deren Inanspruchnahme sollten in enger Absprache zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten individuell für jede*n Schüler*in geprüft werden.

Hier finden Sie eine Handreichung zu den Angeboten der besonderen pädagogischen Förderung.

10. Gibt es Schüler*innen, die weiterhin nicht zum Unterricht an die Schulen zurückkehren?

Ausgenommen von der Planung zum Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht sind Schüler*innen (unabhängig von der Schulform) die einer Risikogruppe angehören oder in deren Haushalt eine Person dieser Gruppe lebt.

11. Wie werden Angehörige von Risikogruppen geschützt?

Schüler*innen, die einer Risikogruppe angehören oder in deren Haushalt eine Person dieser Gruppe lebt, sind von den Regelungen zur Rückkehr zum Präsenzunterricht vorerst ausgeschlossen. Sie lernen weiter von zuhause. Die detaillierten Regelungen dazu finden Sie auch im Muster-Hygieneplan

Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht seit dem 4. Mai

12. Welche Schüler*innen gehen seit dem 4. Mai wieder zum Präsenzunterricht in die Schulen?

Am 4. Mai 2020 beginnt die Prüfungsvorbereitung bzw. der Unterricht für folgende Prüfungs- und Abschlussklassen:


In einem ersten Schritt öffnete das Saarland die Schulen für die Schüler*innen , die in diesem Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen bzw. eine Übergangsberechtigung erwerben sollen:

  • Abiturient*innen der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (inklusive Schengen Lyzeum, Schulen in privater Trägerschaft, Abendrealschulen)
  • Schüler*innen der beruflichen Schulen, die Abschlussprüfungen in den Vollzeitschulen und in der dualen Ausbildung ablegen
  • Schüler*innen der Klassenstufen 9 und 10 der Gemeinschaftsschulen und Förderschulen, die den Hauptschulabschluss bzw. den Mittleren Bildungsabschluss anstreben
    • Dies umfasst sowohl die Prüflinge für die HSA-Prüfung als auch die von der Prüfung befreiten Schüler*innen, die die Berechtigung zum Übergang in die Klassenstufe 10 der Gemeinschaftsschulen anstreben und ebenso die Prüflinge der MBA-Prüfung sowie die von der Prüfung befreiten Schüler*innen, die das Ziel haben, die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe zu erwerben
  • Schüler*innen der Förderschulen, die den Abschluss der Förderschule Lernen erwerben wollen

Außerdem sind ab dem 4. Mai die Schüler*innen der 4. Klassenstufe an Grundschulen und an Förderschulen, insbesondere die Schüler*innen, welche zum kommenden Schuljahr an eine Regelschule wechseln, in die Schulen zurückgekehrt.

13. Welche Schüler*innen gehen seit dem 11. Mai wieder in die Schulen?

In einem zweiten Schritt wird seit dem 11. Mai der Unterricht für die Schüler*innen des ersten Jahres der Hauptphase (Klassenstufe 11 der Gymnasien und Klassenstufe 12 der Gemeinschaftsschulen) gemäß der Fächerbelegung mit Ausnahme des Faches Sport vollumfänglich erteilt.

14. Warum werden die Schulen überhaupt wieder schrittweise geöffnet?

Durch die Öffnung der Schulen soll sichergestellt werden, dass der pädagogische Auftrag auch im Präsenzunterricht erfüllt wird und auch, dass ein strukturierter Schulalltag langsam und bedacht erneut starten kann.

Die Öffnung der Schulen erfolgt unter strengen Maßstäben des Infektionsschutzes in kleinen Schritten und unter der Voraussetzung, dass der Schutz der Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulen gewährleistet werden kann. Alle Schritte werden in Absprache mit den Gesundheitsbehörden des Landes und der Landkreise vorgenommen.

Den Muster-Hygieneplan zum Infektionsschutz an Schulen finden Sie hier: Musterhygieneplan Schule

15. Was ist mit Schüler*innen, die wieder in die Schulen im Saarland zurückkehren sollen, aber in Frankreich wohnen?

Schüler*innen, die in Frankreich wohnen und zu den Klassenstufen gehören, die wieder zum Unterricht in die Schulen zurückkehren, dürfen zum Schulbesuch die Grenze überqueren.

16. Wird es auch nach den Schulöffnungen eine Notfallbetreuung geben?

Die Notbetreuung bleibt sowohl in den KiTas als auch in den Schulen weiterhin bestehen und wird ausgebaut.

Die Notbetreuung steht weiterhin für die Altersgruppen 0 - 6 Jahre (KiTa) und 6 - 12 Jahre (Schule) zur Verfügung. KiTa- und Schulträger sind weiterhin angehalten, die entsprechenden Hygienemaßnahmen vorzunehmen. Die Träger stehen diesbezüglich mit den örtlichen Gesundheitsämtern in Kontakt.

17. Wie wird der Wiedereinstieg in den regulären Schulbetrieb für die Förderschulen geregelt?

Aufgrund des höheren Infektionsrisikos werden im ersten Schritt des Einstiegs in den Unterricht die Schüler*innen, die eine Förderschule geistige Entwicklung besuchen, noch nicht beschult. Derzeit ist es noch nicht möglich, eine Aussage zu machen, ab wann diese Förderschulen wieder geöffnet werden. Unterstützende Angebote können ggf. über die Notbetreuung erfolgen.

Die Schüler*innen, die einen Abschluss an den Förderschulen absolvieren, werden auch ab dem 04. Mai wieder in den Unterricht einsteigen.

18. Wie sieht der Unterricht ab dem 4. Mai für die Schüler*innen der 4. Klasse der Grundschulen aus?

Die Schüler*innen der 4. Klasse Grundschule werden in Kleingruppen unterrichtet. Vorgesehen sind dafür 20 Wochenstunden, die von den Schulen sehr flexibel gehandhabt werden können.

Für alle Schüler*innen der Klassenstufe 4 sind Klassenleiterstunden/Stunden für individuelle Förderung vorgesehen, die genutzt werden können, um – je nach Bedarf – anstehende Probleme, auch rund um Corona, aufzuarbeiten oder um die Bearbeitung von Aufgaben auch außerhalb der Unterrichtsfächer zu ermöglichen.

19. Was ist mit den Schüler*innen und Lehrkräften, die zu einer Risikogruppe gehören?

Bei Schüler*innen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit häuslichen Risikopersonen ist auf eine Präsenzpflicht beim Unterricht in der Schule zu verzichten. Hierfür legt der Schüler bzw. die Schülerin der Schulleitung eine entsprechende ärztliche Empfehlung vor. Die von der Präsenzpflicht befreiten Schüler*innen werden in die häusliche Unterrichtung einbezogen. Das Ablegen einer schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung in der Schule ist für vulnerable Schülerinnen und Schüler unter Einhaltung der entsprechend angepassten Schutzmaßnahmen jedoch möglich.

Alle Lehrkräfte sind grundsätzlich zum Dienst verpflichtet. Bei Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit häuslichen Risikopersonen ist auf Wunsch der Lehrkraft unter Umständen auf eine Präsenzpflicht in der Schule zu verzichten. Bei Lehrkräften, die selbst als vulnerabel gelten, ist in folgenden Fällen von einer Präsenzpflicht abzusehen. Hierzu zählen u. a. Schwerbehinderte ab 50%, Schwangere, Personen mit Grunderkrankungen die 60 Jahre oder älter sind, etc.

Von einer Präsenzpflicht ist auf Wunsch ebenfalls abzusehen bei Lehrkräften, die mit einer Risikoperson im gleichen Haushalt leben, sofern die Vulnerabilität der Risikoperson mit einer entsprechenden ärztlichen Empfehlung belegt wird.

Weitere Informationen sind hier zu finden: Musterhygieneplan-Schule

20. Gilt ab dem 04. Mai für alle Klassen der reguläre Stundenplan?

Nein, der reguläre Stundenplan gilt zunächst nicht. Die Unterrichtsgestaltung hängt von den jeweiligen Klassenstufen ab. Durchschnittlich soll der Unterricht auf circa 20 Wochenstunden ausgelegt werden. Dabei findet eine Konzentration auf die Kernfächer bzw. die Prüfungsfächer statt. Außerdem wird es je nach Klassenstufe eine bestimmte Anzahl an Klassenleiterstunden/Stunden für individuelle Arbeit geben, die individuell genutzt werden können, z. B. auch für Unterrichtsangebote der Schule in anderen Fächern.

21. Werden auch die KiTas ab 04. Mai stufenweise wieder geöffnet?

Nein. Die Wiederöffnung der KiTas im Saarland wird in vier Phasen erfolgen:

1) Notbetreuung

2) Ausweitung der Notbetreuung

3) Eingeschränkte Rückkehr zum regulären Betrieb

4) Rückkehr zum regulären Betrieb

Aktuell befinden wir uns in Phase 2) Ausweitung der Notbetreuung. Mit der neuen Regelung wird die Möglichkeit geschaffen, vor Ort flexibel auf weitere Notbetreuungs-Bedarfe reagieren und diese decken zu können. Durch die Ausweitung kann die zulässige Gruppengröße in der Notbetreuung von 5 auf 10 Kinder erhöht werden.

Über das weitere Vorgehen gibt es kontinuierliche Abstimmungen zwischen den Trägern der KiTas und der Jugendhilfe sowie innerhalb der Landesregierung.

22. Werden KiTa- und FGTS-Elternbeiträge auch nach April weiter erstattet, bis der reguläre KiTa-Betrieb wieder anläuft?

Wie auch schon im April müssen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte auch im Mai keine KiTa- und FGTS-Elternbeiträge zahlen. Es gilt dieselbe Regelung wie im April. Das bedeutet, dass Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die den Elternbeitrag nicht zahlen können oder nicht zahlen wollen, von der Zahlung befreit werden. Dies gilt auch für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die für ihre Kinder einen Notbetreuungsplatz in Anspruch nehmen.

23. Können auch Lehrkräfte, die seit dem 04. Mai wieder zum Unterricht in die Schulen müssen, Notbetreuung für Ihre Kinder in Anspruch nehmen?

Im Saarland haben wir den Kreis der Eltern, die Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz für ihre Kinder haben, zum Ende der Osterferien ausgeweitet. Berufstätige Eltern, die über keine Betreuungsalternative für ihre Kinder verfügen, sollen auch einen Notbetreuungsplatz bekommen. Wichtigstes Kriterium ist, dass der Bedarf nachvollziehbar begründet wird. Der ausgeübte Beruf ist dafür nicht ausschlaggebend. Alleinerziehende haben nun in jedem Fall einen Anspruch – unabhängig davon, ob sie berufstätig sind. Dies gilt immer im Rahmen der Kapazitäten, die jetzt ausgebaut werden.

Die Notbetreuung steht weiterhin für die Altersgruppen 0 - 6 Jahre (KiTa) und 6 - 12 Jahre (Schule) zur Verfügung. KiTa- und Schulträger sind angehalten, die entsprechenden Hygienemaßnahmen vorzunehmen. Die Träger stehen diesbezüglich mit den örtlichen Gesundheitsämtern in Kontakt.                                                 

II Fragen zu den Hygieneregelungen

In den Schulen

1. Welche Regelungen und Maßnahmen gibt es zur persönlichen Hygiene, also z. B. Händewaschen usw.?

Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:

  • Abstand halten (grundsätzlich 2 m)
  • keine persönliche Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln
  • Händehygiene: regelmäßig und sorgfältig mindestens 20 Sekunden lang die Hände mit Flüssigseife waschen, insbesondere vor dem Essen, nach dem Besuch der Toilette und nach dem Aufenthalt in der Pause wenn ggf. öffentlich zugängliche Gegenstände angefasst wurden Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Daher sollte die individuell angenehme Wassertemperatur gewählt werden. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände. Siehe dazu auch die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: http://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/
  • mit den Händen möglichst nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase berühren
  • öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen
  • Husten- und Niesetikette beachten: Husten und Niesen in die Armbeuge und größtmöglichen Abstand zu anderen halten, am besten wegdrehen

2. Muss in der Schule eine Maske getragen werden?

Auf dem gesamten Schulgelände muss eine Maske, das heißt eine sogenannte Behelfsmaske bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung, getragen werden. In den Klassenräumen besteht keine Maskenpflicht, allerdings ist das Tragen einer Maske in den Klassenräumen grundsätzlich erlaubt.

3. Welche Hygienemaßnahmen gibt es in den Klassenräumen?

Im gesamten Schulbetrieb gelten die Abstandsregelungen von 2 Meter, also auch in den Klassenräumen. Abhängig von der Größe des Klassen- und Fachraums dürfen sich max. 10 bis 15 Schülerinnen und Schüler in einem Klassenraum befinden.

Außerdem gelten folgende Regelungen:

  • Partner- und Gruppenarbeit in einer Tischgruppe sind nicht möglich.
  • Interaktive Methoden, die persönliche Nähe erfordern, sind aus Infektionsschutzgründen zu vermeiden
  • Singen oder dialogische Sprechübungen, die Nähe erfordern, sind ein Hochrisiko-Übertragungsweg und dürfen nicht durchgeführt werden
  • Regelmäßig und richtig Lüften: Mehrmals täglich Stoßlüften (mindestens nach jeder Unterrichtsstunde (45 Minuten))

4. Warum muss in den Klassenräumen keine Maske getragen werden, aber auf dem Schulgelände und in den Pausen?

In den Klassenräumen ist das Einhalten des Mindestabstands durch die festgelegte Sitzordnung im erforderlichen Abstand sichergestellt. Auf dem Pausenhof oder in den Fluren kann der Mindestabstand im Zweifelsfall nicht in jeder Situation eingehalten werden, so dass dann eine Maske getragen werden muss.

5. Wird die Schule regelmäßig gereinigt?

Für die Reinigung der Schulen sind die Schulträger verantwortlich, d.h. für die weiterführenden Schulen sind die Landkreise und für die Grundschulen die Städte und Gemeinden zuständig. Darüber hinaus hat das Robert Koch-Institut entsprechende Empfehlungen herausgegeben: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Reinigung_ Desinfektion.html

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen nach Möglichkeit täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie
  • der Umgriff der Türen,
  • Treppen- und Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tische

6. Wie sehen die Hygienemaßnahmen in den Sanitärbereichen, wie den Toilettenräumen, aus?

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen.

In jeder Schule müssen Zugangsregelungen zu den Toiletten erstellt werden, damit auch hier die Abstandsregelungen eingehalten werden können.

Während den Pausen sollten genügend Lehrkräfte für Toilettenaufsichten im Zugangsbereich zur Verfügung stehen. Bei all diesen Maßnahmen müssen die Abstandregelung eingehalten und Ansammlungen von Personen vermieden werden. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen.

7. Wie werden die Hygienemaßnahmen im Sportunterricht umgesetzt?

Sportunterricht ist aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht durchführbar und darf nicht stattfinden.

8. Wer kontrolliert das Einhalten der Hygieneregelungen vor und nach dem Unterricht und in den Pausen auf dem Schulgelände?

Vor und nach Unterrichtsende sollen Lehrkräfte zur Aufsicht auf dem Schulgelände eingeteilt werden, insbesondere auch in den Sanitärbereichen, den Fluren und den Eingangsbereichen.

9. Was passiert, wenn in der Schule jetzt ein COVID-19 Fall auftritt?

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19-Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden. Die Gesundheitsämter entscheiden dann über das weitere Vorgehen.

10. Welche Hygienemaßnahmen gelten während der Prüfungen?

Schülerinnen und Schüler, die unter Quarantäne stehen oder mit akuten respiratorischen Symptomen, dürfen nicht an den regulären Prüfungsterminen teilnehmen und nehmen Nachholtermine wahr.

Bei der Durchführung von Prüfungen ist besonders darauf zu achten, dass Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt bleiben und enge Kontakte ganz vermieden werden:

  • Die Abstandregelungen sind unbedingt einzuhalten
  • Die Prüfungsgruppen können auf mehrere Räume aufgeteilt werden oder es müssen größere Räume (z. B. Aula, Sporthalle) genutzt werden
  • Im Prüfungsbereich dürfen sich nur unmittelbar am Prüfgeschehen beteiligte Personen aufhalten
  • Nach der Prüfung müssen die Prüflinge sofort das Gelände verlassen
  • Die Prüfaufsicht stellt sicher, dass Ansammlungen von Schülerinnen und Schülern beim Betreten und beim Verlassen des Schulgebäudes vermieden werden
  • Die Prüfungsräume sollen gemäß den Hygieneregelungen und der Vorgaben zum Infektionsschutz hergerichtet werden
  • Während der Prüfungsdurchführung sind die Räume regelmäßig zu lüften
  • Für die Toilettenbenutzung sind Laufwege durch die Schule auszuweisen

11. Können Risikopersonen an den Prüfungen teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler mit einem höheren Risiko für schwere COVID-19 Krankheitsverläufe, die zur vulnerablen Personengruppe gehören, können an schriftlichen und mündlichen Einzelprüfungen bei angepassten Schutzmaßnahmen teilnehmen:

  • Die Prüfungsräume sollen so gewählt werden, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler möglichst kurze Wege zu den Räumen haben und niemandem begegnen
  • Die vulnerablen Personen sollen durch einen möglichst großen Abstand zu den Prüferinnen und Prüfern geschützt werden
  • Gegebenenfalls sollten die Prüferinnen und Prüfer eine Mund-Nasen-Bedeckung als Fremdschutz tragen
  • Weitere Personen als Prüfer*innen bzw. Aufsicht und zu prüfender Schüler bzw. zu prüfende Schülerin dürfen nicht im Raum anwesend sein

12. Gibt es Hilfe beim Umsetzen der Hygienemaßnahmen in den Schulen?

Bei Fragen zur Umsetzung des Hygieneplans in der Schule steht den Schulen das zuständige Gesundheitsamt zur Verfügung. Bei Bedarf können auch die Unfallkasse Saarland (UKS) sowie auch die für die Schule zuständigen sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Ansprechpartner*innen beim B A D angesprochen werden.

13. Wo finde ich den vollständigen Hygieneplan?

Der Hygieneplan ist hier zu finden: dld_hygienemassnahmen-schule

Auf dem Schulweg, in Bus und Bahn

14. Fahren Busse und Bahnen wieder nach dem normalen Fahrplan?

Die Verkehrsunternehmen im saarVV nehmen den Normalbetrieb wieder auf und fahren mit größtmöglicher Kapazität, um Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule zu bringen. Morgens in der Hauptverkehrszeit ist der empfohlene Abstand trotzdem möglicherweise nicht immer garantiert. Hier setzen wir auf die Unterstützung der Fahrgäste und der Schulen bei der Einhaltung bzw. Vermittlung der Hygiene-, Abstands- und
Organisationsvorgaben.

15. Muss in Bus und Bahn eine Maske getragen werden?

Ja. Seit dem 27. April 2020 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Personen ab 6 Jahren Pflicht, und zwar

  • bei der Nutzung von Bus und Bahn sowie
  • an Bahnhöfen und Haltestellen

Als Mund-Nasen-Bedeckung können z. B. eine Alltagsmaske aus Stoff oder übergangsweise auch Schals und Tücher genutzt werden.

16. Welche Verhaltensregeln gelten in Bus und Bahn?

Vor der Nutzung von Bus und Bahn sollte jeder Schüler überlegen, ob die Schule auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher und zuverlässig zu erreichen ist.

  • Beim Einstieg und Ausstieg nicht drängeln. Bitte zur eigenen Sicherheit Abstand halten
  • Bitte schnellstmöglich die Sitzplätze einnehmen und erst nach Halt des Busses zum Aussteigen wieder verlassen. So werden unnötige Berührungen mit Haltestangen und -griffen vermieden
  • Bitte im gesamten Bus / Zug verteilen und - wenn möglich - immer einen Sitzplatz neben sich frei lassen sowie Berührungen mit anderen Fahrgästen vermeiden
  • Die Türöffnungsknöpfe nur bedienen, wenn die Tür an der Haltestelle nicht automatisch öffnet
  • Den Anweisungen der Busfahrer und Zugbegleiter folgen
  • Husten oder Niesen bitte in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge – auch dann, wenn eine Mund-Nasenbedeckung getragen wird. Dabei bitte von anderen Personen abwenden
  • Bei der Ankunft in der Schule bzw. zu Hause immer als erstes die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen (mind. 20 Sekunden)

17. Gibt es eine Kostenerstattung für die Schülerabos für Bus und Bahn?

Für Schülerabos gibt es eine Kulanzregelung des saarVV. Angesichts der längeren Schulschließung hat der saarVV mit Unterstützung der Landesregierung die Preise für die Schüler-Abos in den Monaten Mai und Juni 2020 um 50% reduziert.

18. Wo finde ich die Verhaltensregeln für Bus und Bahn?

Die Hinweise und Verhaltensregeln für die Schülerbeförderung in Bussen und Bahnen sind außerdem hier zu finden: Schülerbeförderung in Bussen und Bahnen

III Fragen zu Leistungsbewertung und Versetzung

Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht für alle Jahrgangsstufen genau vorhersehbar ist, unter welchen Bedingungen der Präsenzunterricht wiederaufgenommen werden kann, werden zwei unterschiedliche Gruppen von Klassen bzw. Kursen unterschieden:

  • Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht spätestens am 11. Mai wieder aufgenommen wird
  • Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann

Für beide Gruppen gelten entsprechend angepasste Regelungen.

Informationen für Schüler*innen der Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht spätestens am 11. Mai wieder aufgenommen wird

1. Welche Regelungen gelten für die Leistungsbewertung der Schüler*innen?

Sämtliche Leistungsbewertungen sind mit pädagogischem Augenmaß und in angemessenem Umfang vorzunehmen. In den ersten beiden Wochen nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes in der Schule sollen keine Leistungsüberprüfungen durchgeführt werden.

Gegenstand der Leistungsnachweise sind ausschließlich die im Präsenzunterricht in der Schule behandelten Themen und Inhalte. Die Lernergebnisse aus dem häuslichen Ersatzunterricht dürfen daher nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass genügend Zeit für die Erarbeitung und Einübung des zu prüfenden Lernstoffes eingeplant wird.

Eine Häufung von Leistungsnachweisen in den Klassen bzw. Kursen in der noch verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien ist unbedingt zu vermeiden, um die Schüle-rinnen und Schüler in der aktuellen Situation nicht zusätzlich unter Druck zu setzen.

2. Können innerhalb der ersten zwei Wochen nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs Leistungsnachweise erhoben werden?

Nein. Die Schulaufsichtsbehörde hat landesweit vorgesehen, dass für die ersten zwei Wochen nach Aufnahme des Präsenzunterrichts keine Leistungsnachweise angesetzt werden dürfen. Es soll damit gewährleistet werden, dass allen Schülerinnen und Schülern nach längerer Absenz vom Präsenzunterricht die Möglichkeit gegeben wird, noch erforderliche Leistungsnachweise möglichst unter gleichen Voraussetzungen erbringen zu können.

3. Gilt dies auch, wenn diese inhaltlich ausschließlich den im Präsenzunterricht bis zum 13. März behandelten Stoff zum Gegenstand haben sollen?

Ja. Dies gilt aus den oben dargestellten Gründen auch dann. 

4. Wie werden die Leistungen in den Fächern bewertet, die in diesem Halbjahr jetzt nicht mehr unterrichtet werden?

Für diejenigen Fächer, in denen in diesem Halbjahr kein Präsenzunterricht mehr stattfindet, gilt, dass die im ersten und zweiten Schulhalbjahr im regulären Präsenzunterricht erbrachten Leistungsnachweise als Grundlage ausreichen, um eine Jahreszeugnisnote zu bilden.

5. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der 4. Klassenstufe an Grundschulen erbringen?

Diese Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote

Weitere individuelle Kleine Leistungsnachweise können erbracht werden. Diese sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

6. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schulen erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote

Das gilt für die Schüler*innen, die nicht im Prüfungsverfahren eingebunden sind.

Folgende Leistungsnachweise sollen in den nichtschriftlichen Fächern erbracht werden:

  • die Mitarbeitsnote
  • maximal ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schülerinnen und Schüler möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

7. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Beruflichen Schulen in den jeweiligen Fächern und Lernfelder erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den vollschulischen (berufsqualifizierenden) Bildungsgängen der beruflichen Schulen erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote als Kleiner Leistungsnachweis

In der dualen Ausbildung und allen nicht vollschulischen (berufsqualifizierenden) Bildungsgängen der beruflichen Schulen entscheidet die Schulleitung über die zu erbringende Anzahl an Leistungsnachweisen. Ziel ist es, auf Basis der bestehenden Leistungen eine Zeugnisnote zu bilden.

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schüler*innen möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote bzw. des Notenbildes berücksichtigt werden.

Abschluss- sowie Prüfungsklassen sind von den Regelungen ausgenommen.

8. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und beruflichen Oberstufengymnasien erbringen?

Folgende Leistungsnachweise sollen in den schriftlichen Fächern erbracht werden:

  • maximal ein Großer Leistungsnachweis
  • die Mitarbeitsnote
  • ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Folgende Leistungsnachweise sollen in den nichtschriftlichen Fächern erbracht werden:

  • die Mitarbeitsnote
  • maximal ein weiterer Kleiner Leistungsnachweis

Weitere individuelle Leistungsnachweise sind auf freiwilliger Basis mit dem Einverständnis der Schüler*innen möglich und sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

9. Welche Leistungsnachweise sollen die Schüler*innen der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe erbringen?

Grundsätzlich sind zur Leistungsfeststellung im zweiten Halbjahr der Hauptphase die in diesem Halbjahr erbrachten Leistungen (Kursarbeiten und andere Lernerfolgskontrollen) zu berücksichtigen. Die vorgegebene Anzahl der zu schreibenden Kursarbeiten muss dabei ausnahmsweise unterschritten werden (maximal eine Kursarbeit pro Fach).

Sofern es durch eine Wiederaufnahme des Unterrichts möglich ist, (weitere) Kursarbeiten zu schreiben, so soll dies vorrangig in den Leistungskursen erfolgen.

Sollten weiterhin Möglichkeiten bestehen, auch in den G-Kursen Kursarbeiten zu schreiben, dann sollen diese auch umgesetzt werden. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Vorgaben zur maximalen Anzahl von einer Kursarbeit pro Tag und maximal drei Kursarbeiten pro Woche eingehalten werden.

Die vorgegebenen Arbeitszeiten für Kursarbeiten können dabei so weit unterschritten wer-den, solange noch eine Leistungsbewertung möglich ist, die das gesamte Leistungsspektrum abbildet.

Sind in einem Kurs keine weiteren Kursarbeiten möglich, können als Grundlage für die fachlich-pädagogische Gesamtbeurteilung in der Zeugnisnote verstärkt andere Lernerfolgskontrollen herangezogen werden.

In jedem Fall gilt, dass die in diesem Halbjahr erbrachten Leistungen für die Bildung der Zeugnisnote für das zweite Halbjahr der Hauptphase als ausreichend betrachtet werden.

10. Wie viele Kursarbeiten sollen im 2. Halbjahr der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe geschrieben werden?

Aufgrund der besonderen Situation ist es ausreichend, wenn im zweiten Halbjahr der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe maximal eine Kursarbeit pro Fach geschrieben wird. Zusammen mit den übrigen Lernerfolgskontrollen erfolgt dann die Festsetzung einer Note als Ergebnis einer fachlich-pädagogischen Gesamtbeurteilung für das Halbjahreszeugnis 11/2 des Gymnasiums bzw. 12/2 der Gemeinschaftsschule. In jedem Fall soll zuvor fachbezogen geprüft werden, ob das Schreiben einer Kursarbeit in der verbleibenden Zeit bis zu den Sommerferien zur Gesamtbeurteilung der Leistung überhaupt erforderlich ist.

11. Wie werden die Zeugnisnoten errechnet?

Die ist Zeugnisnote das Ergebnis einer wertenden fachlich-pädagogischen Gesamtbeurteilung und kann nicht schematisch errechnet werden. Die besonderen Herausforderungen in diesem Schulhalbjahr sollen bei der Festlegung der Jahreszeugnisnoten in besonderem Maße im Sinne der einzelnen Schüler*innen individuelle Berücksichtigung finden.

Bei der Bildung der Jahreszeugnisnoten werden neben den Noten des ersten Halbjahres alle Leistungsnachweise berücksichtigt, die während des Präsenzunterrichts in der Schule im zweiten Halbjahr bis zum 13. März und ab dem 04. Mai erbracht wurden. Dabei sollen die Leistungen des ersten und zweiten Halbjahres im Sinne einer individuellen pädagogischen Gesamtbetrachtung angemessen in die Jahreszeugnisnoten einfließen.

Nur für den Fall, dass ein Fach oder Lernfeld nur epochal im zweiten Halbjahr unterrichtet wurde und die Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine Zeugnisnote zu bilden, wird dieses Fach oder Lernfeld nicht bewertet.

12. Wie werden die Zeugnisnoten für die Schüler*innen in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe errechnet?

In der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe sind die Zeugnisnoten für das zweite Halbjahr entsprechend der in diesem Zeitraum erbrachten Leistungen zu ermitteln.

Informationen für Schüler*innen der Klassen und Kurse, für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann

13. Welche Regelungen gelten für die Leistungsbewertung der Schüler*innen?

In den Klassen und Kursen,für die der Präsenzunterricht nach dem 11. Mai aufgenommen wird oder für die in diesem Schuljahr kein Präsenzunterricht mehr stattfinden kann, sollen keine weiteren Großen Leistungsnachweise in diesem Schuljahr mehr erbracht werden. Sofern Präsenzunterricht stattfindet, sind Kleine Leistungsnachweise in individuellen Fällen auf freiwilliger Basis möglich. Diese sollen nur bei einer Verbesserung der Jahreszeugnisnote berücksichtigt werden.

Wie bereits im Leitfaden „Lernen von zuhause“ dargestellt, sollen die während der Einstellung des regulären Unterrichtsbetriebes erbrachten häuslichen Leistungen individuell und pädagogisch wertgeschätzt, jedoch nicht formal mit einer Note bewertet werden.

Auch auf Sanktionen bei nichterbrachten Leistungen oder eventuell nicht eingehaltener Abgabefristen ist zu verzichten. Damit soll vermieden werden, dass den Schülerinnen und Schülern in der aktuellen Situation aufgrund ihrer unterschiedlichen familiären Hintergründe und Lernbedingungen Nachteile entstehen. An diesem Grundsatz wird auch für die verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien festgehalten.

14. Wie werden die Zeugnisnoten errechnet?

Die im ersten Halbjahr und in der Zeit des regulären Präsenzunterrichts bis zum 13. März des zweiten Schulhalbjahrs erbrachten Leistungsnachweise reichen aus, um auf ihrer Grundlage Jahreszeugnisnoten zu bilden. Dabei sollen die Leistungen des ersten und zweiten Halbjahres im Rahmen einer individuellen pädagogischen Gesamtbetrachtung angemessen in die Jahreszeugnisnoten einfließen.

Nur für den Fall, dass ein Fach oder Lernfeld nur epochal im zweiten Halbjahr unterrichtet wurde und die Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine Zeugnisnote zu bilden, wird dieses Fach oder Lernfeld nicht bewertet.

15. Wie werden die Zeugnisnoten für die Schüler*innen in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe errechnet?

In der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe sind die Zeugnisnoten für das zweite Halbjahr entsprechend der in diesem Zeitraum erbrachten Leistungen zu ermitteln.

Fragen zur Versetzung

16. Wie wird in diesem Schuljahr über die Versetzung entschieden?

In den Bildungsgängen und Klassenstufen, in denen Versetzungsentscheidungen schulrechtlich vorgesehen sind, werden diese auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen.

Werden die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt, erfolgt eine Versetzung unter „Berücksichtigung besonderer Umstände“.

Mit den Erziehungsberechtigten ist ein beratendes Gespräch zu führen.

17. Was passiert mit Schüler*innen, die unter normalen Umständen nicht in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt werden würden?

In den Fällen, in denen der vor der Einstellung des regulären Unterrichtsbetriebs gezeigte Leistungsstand der Schülerin oder des Schülers eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erwarten lässt, sollen die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten beraten und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung hingewiesen werden.

Falls eine Wiederholung der Klassenstufe gewünscht wird, finden die beschränkenden Regelungen zur Häufigkeit des Wiederholens und zur Verweildauer in der Oberstufe keine Anwendung.

18. Werden alle Schüler*innen unter Berücksichtigung besonderer Umstände versetzt, die die Versetzungsbedingungen nicht erfüllen können? 

Ja. Bei allen Versetzungsentscheidungen werden besondere Umstände angenommen und entsprechend berücksichtigt. Werden die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt, erfolgt grundsätzlich eine Versetzung unter „Berücksichtigung besonderer Umstände“. In den Fällen, in denen eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht zu erwarten ist, sollen die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten beraten und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung hingewiesen werden.

19. Gilt dies auch für die Versetzung von Klassenstufe 5 in die Klassenstufe 6 der Orientierungsstufe am Gymnasium?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

20. Gilt dies auch für die Versetzung von Klassenstufe 9 in die Klassenstufe 10 am Gymnasium?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

21. Gilt dies auch für die Versetzung nach der Klassenstufe 10 des Gymnasiums (Übergang in die Hauptphase der gymnasialen Oberstufe)?

Ja. Die Schulaufsichtsbehörde hat festgelegt, dass dieser Grundsatz angesichts der besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr bei allen schulrechtlich vorgesehenen Versetzungsentscheidungen Anwendung findet. 

22. Müssen Grundschüler*innen aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation ggf. länger in der Schuleingangsphase, also in der 1. oder 2. Klasse, bleiben? 

Das Verfahren am Ende der Klassenstufen 1 und 2 der Schuleingangsphase sieht vor, dass eine Schülerin oder ein Schüler grundsätzlich in die nächsthöhere Klassenstufe aufrückt. Hierbei sind die besonderen Herausforderungen in diesem Schuljahr zu berücksichtigen.

Es ist besonders darauf zu achten, dass die Einstellung des Präsenzunterrichts am 16. März nicht per se das ausschlaggebende Argument dafür darstellen kann, dass ein Kind über das laufende Schuljahr hinaus in der Klassenstufe 1 verweilt. Vielmehr steht eine individuelle Förderung des Kindes in seinem gewohnten Klassenverband im nächsten Schuljahr im Vordergrund.

Dabei sollen mit den Erziehungsberechtigten Gespräche über den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler (z. B. durch persönliche Telefongespräche) durchgeführt werden.

Fragen zur Umsetzung der Lehrpläne

23. Wird der Stoff aus den Lehrplänen, der ggf. nicht bearbeitet werden konnte, im nächsten Schuljahr wiederholt?

Die Lehrplaninhalte und -kompetenzen, die wegen der besonderen Bedingungen im aktuellen Schuljahr 2019/20 nicht bearbeitet werden können, sollen im nächsten Schuljahr 2020/21 in einem angemessenen Zeitraum bearbeitet werden.

Über die konkrete Umsetzung der Lehrpläne aller Jahrgangsstufen für das Schuljahr 2020/21 sowie über die prüfungsrelevanten Lehrplaninhalte und -kompetenzen für die schulischen Abschlussprüfungen in den Jahren 2021 und 2022 werden die Schulen rechtzeitig vor Beginn des nächsten Schuljahres informiert.

IV Fragen zur vorübergehenden Schulschließung

1. Welche Schulen waren von der Schulschließung betroffen?

Von der Schulschließung waren grundsätzlich alle Schulen aller Schulformen betroffen.

2. Welche Regelung gilt für Sozialkontakte im außerschulischen Bereich?

Die Schließung der Schulen diente einer Eindämmung des Coronavirus. Wir bitten daher dringend um ein besonnenes Verhalten auch im Privatbereich. Soziale Kontakte sollten auch außerhalb der Schule oder KiTa auf ein Minimum reduziert werden.

3. Wie wurden die flächendeckenden Schulschließungen umgesetzt?

Von Montag, 16.3.2020, bis einschließlich Sonntag, 03.5.2020, fand an den saarländischen Schulen kein reguläres Unterrichtsangebot statt. Stattdessen stellten Schulen ihren Schüler*innen alternative Kernangebote, auch – aber nicht ausschließlich – über digitale Medien, bereit.

4. Gilt die Schulschließung auch für Schulleitungen, Lehrkräfte und sonstiges Personal? Müssen Lehrerinnen und Lehrer weiter zum Dienst kommen?

Die Schulleiterinnen und Schulleiter (bzw. deren Stellvertreter) sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit und die Notbetreuung in den Schulen sicherzustellen. Die Notbetreuung wird von den Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der FGTS und GGTS gemeinsam geleistet.

Die Lehrkräfte befinden sich weiterhin im Dienst; ein Betretungsverbot für Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal besteht nicht. Lediglich unter Quarantäne stehende Personen sind vom Dienst befreit.

In Absprache mit bzw. auf Anordnung der Schulleitung können Lehrkräfte während des Zeitraums der Schulschließung u. a. zu folgenden Tätigkeiten herangezogen werden:

  • Erstellen und Verteilen von Unterrichtsmaterialien an die Schüler*innen, z.B. per E-Mail, Schulportal, etc.
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere derer, die sich auf die Abschlussprüfungen vorbereiten müssen, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten via Telefon, E-Mail, etc.
  • Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten.
  • Betreuung von Schüler*innen im Rahmen eines Notfallbetreuungsprogramms an der Schule (Lehrkräfte, die schwanger sind, eine entsprechende Vorerkrankung haben oder über 60 Jahre alt sind, sollen nicht in der Notbetreuung eingesetzt werden).

5. Muss der entfallende Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein. Aus pädagogischer Sicht ist es daher aber umso wichtiger, dass die Schülerinnen und Schüler das Unterrichtsangebot, das die Lehrkräfte bereitstellen, nutzen. 

6. Werden für entfallende Schülerfahrten oder -austauschmaßnahmen Stornokosten erstattet?

Die saarländische Landesregierung hat entschieden, die Stornokosten für abgesagte Klassenfahrten zu übernehmen. Sie finden das Antragsformular hier: Antrag auf Übernahme der Kosten einer nicht durchgeführten außerunterrichtlichen Veranstaltung

7. Müssen Auszubildende weiter in ihren Ausbildungsbetrieb, wenn die Berufsschule geschlossen hat?

Ja. Die Auszubildenden an den beruflichen Schulen des Saarlandes kommen in dieser Zeit ihren Verpflichtungen in den Betrieben nach. Auszubildende haben einen sogenannten „Ausbildungsvertrag“. Für die Zeit in der Schule werden Sie vom Betrieb freigestellt – diese Zeit wird als Arbeitszeit angerechnet. Entfällt diese Zeit, so gehen Auszubildende ihren Pflichten im Ausbildungsbetrieb nach.  Der reguläre Unterrichtsbetrieb wird ab Montag eingestellt, sodass damit einhergehend die Pflichten im Ausbildungsbetrieb wahrgenommen werden müssen.

8. Finden Praktika weiterhin statt?

Seit dem 4. Mai 2020 besteht für Schüler*innen der Fachoberschule die Möglichkeit, Praktika wieder aufzunehmen. Die Entscheidung darüber, ob das Praktikum wieder aufgenommen wird oder nicht, unterliegt dem freien Willen der Schüler*innen.

Seit dem 17. März 2020 war das Praktikum in der Fachoberschule ausgesetzt.

9. Was kann ich tun, wenn ich eine Erklärung meines Lehrers/meiner Lehrerin per E-Mail nicht verstehe?

Schüler*innen dürfen aufgrund der aktuellen Situation keine Nachteile entstehen. Die Schulleiter*innen müssen die Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Fernunterricht organisieren.

Die Schulleitung informiert die Erziehungsberechtigten über übergeordnete Fragestellungen. Sie berät Elternhäuser auch in Fragen der Organisation des Lernens von zuhause.

Wichtig ist, dass für alle Beteiligten klar ist, welche Wege zur Kommunikation möglich sind. Die Schulen müssen die zu nutzenden Kommunikationswege und Ansprechpartner*innen klar benennen und kommunizieren, etwa auf den Internetseiten der Schule.

Sicherlich kann es auch einmal vorkommen, dass nicht jede schriftlich verfasste Erklärung zu einem Sachverhalt sofort verstanden wird. Selbstverständlich dürfen Lehrkräfte auch persönlich um Unterstützung gebeten werden. Ob per E-Mail oder telefonisch. Bitte erfragen Sie hierzu die Regelungen der Schule vor Ort. Lehrkräfte sollen Schüler*innen immer wieder ermutigen, nachzufragen.  

Auf eine Benotung der unter den aktuell außergewöhnlichen Umständen erbrachten häuslichen Leistungen der Schüler*innen ist zu verzichten. Gleiches gilt für Sanktionen bei nichterbrachten Leistungen oder eventuell nicht eingehaltener Abgabefristen.

10. Wie werden Lerninhalte für hör- und sehgeschädigte Schüler*innen bereitgestellt? Wie werden Nachteile für sie vermieden?

Für hör- oder sehgeschädigte Schüler*innen gibt es in der Regel eine Software, die sie bei der Bearbeitung von Lerninhalten unterstützt. Sollten dabei Schwierigkeiten auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Schule oder an das Ministerium für Bildung und Kultur. 

Die Lerninhalte werden von den Kollegen*innen der beiden Förderschulen sowie der beiden überregionalen Sonderpädagogischen Förderzentren dem jeweiligen Bedarf entsprechend aufbereitet. Dies gilt auch für diejenigen Schüler*innen, die Regelschulen besuchen.

11. Wie komme ich an Büro- und Schreibwaren (Hefte, Füller, Papier, Druckerpatronen)?

Büro- und Schreibwaren sind in den Supermärkten erhältlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im (lokalen bzw. regionalen) Online-Handel zu bestellen. Fragen Sie bei Ihrem örtlichen Händler bzw. Ihrer Händlerin telefonisch oder per E-Mail nach.

12. Dürfen in den Schulen und KiTas tätige Grenzpendler aus Frankreich die Grenze passieren?

Zu den Personen, die aus Gründen der Berufsausübung die Grenze passieren dürfen (Grenzpendler), gehört auch das in den Schulen und KiTas tätige Personal unabhängig von der Anstellungsträgerschaft.

13. Wie erhalte ich Unterstützung in psychischen Belastungssituationen?

Seit dem 26.3.2020 bietet die psychotherapeutische Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Michael vor dem Hintergrund der Coronakrise eine unentgeltliche Hotline zur Unterstützung bei psychischen Belastungen an. Die Hotline (0681 302 71021) ist täglich zwischen 13 und 16 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen zum Angebot finden Sie bei der Webseite der Universitätsambulanz.

Sollten Sie bereits in psychotherapeutischer Behandlung sein, empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit Ihrem Therapeuten bzw. Ihrer Therapeutin.

V Fragen zu Abschlussprüfungen

Allgemeine Fragen zu den Abschlussprüfungen

1. Was passiert mit den Abschlussprüfungen? Wie wird mit fehlenden Leistungsnachweisen oder dem Übertrittsverfahren umgegangen?

  • Die schriftlichen Abiturprüfungen im Saarland finden ab dem 20. Mai 2020 statt.
  • Die zentralen Abschlussprüfungen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses und des Mittleren Bildungsabschlusses (einschließlich der Nichtschülerprüfungen) werden ab dem 25. Mai 2020 stattfinden.
  • Der Beginn der schulischen Abschlussprüfungen an den Schulformen der beruflichen Schulen wurden ebenfalls auf die Zeit ab dem 25. Mai 2020 verlegt. Für die gymnasiale Oberstufe gelten die Regelungen zu den schriftlichen Abiturprüfungen.

Unser Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler an allen Schularten faire Bedingungen erhalten und niemand durch die jetzige Situation benachteiligt wird. Die Länder garantieren eine gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen, so hat sich die Kultusministerkonferenz in ihrer Sitzung am 12.03.2020 verständigt.

Auch für die Zulassungsfristen werden flexible Regelungen erwogen. Oberstes Gebot aller Planungen ist: Den Schülerinnen und Schülern darf durch diese Notsituation kein Nachteil entstehen. Daher werden flexible und pragmatische Lösungen notwendig sein, die mit pädagogischem Augenmaß umzusetzen sind.

2. Wann werden die Abiturprüfungen stattfinden?

Die schriftlichen Abiturprüfungen des saarländischen Abiturs 2020 werden nach derzeitigem Stand zwischen dem 20. Mai 2020 und dem 4. Juni 2020 durchgeführt:

Datum

Fach

20.05.20

Deutsch

25.05.20

Englisch

26.05.20

Mathematik

27.05.20

Spanisch

28.05.20

Gesellschaftswissenschaften

29.05.20

Französisch

02.06.20

Latein/Latinum am Ende der Hauptphase / Berufliche Fächer

03.06.20

Naturwissenschaften / Informatik / Technik

04.06.20

Musik / Bildende Kunst / Katholische Religion / Sport / Philosophie

29.06.20

Beginn mündliche Prüfungen (bis 03.07.2020)

Die fachpraktischen Prüfungen in den Fächern Musik, Bildende Kunst und Sport werden nach den schriftlichen Prüfungen im Zeitraum zwischen dem 5. Juni und 12. Juni 2020 durchgeführt.

Sportpraktische Prüfungen werden, soweit sie aus Infektionsschutzgründen nicht durchführbar sind, durch sporttheoretische Prüfungen ersetzt.

Die Sprechprüfungen in den Fächern Englisch und Französisch werden entfallen, da die Prüfungsdurchführung aufgrund der Sondersituation (die Prüflinge tauschen sich dialogisch aus) eine Risikoquelle darstellen würde, die es nach Maßgabe der Gesundheitsbehörde auszuschließen gilt.

Die Nachtermine des Abiturs werden gestreckt auf den Zeitraum vom 8. Juni bis 22. Juni.

Der mündliche Prüfungszeitraum des Abiturs wird auf eine Woche, beginnend am 29. Juni, bis 3. Juli 2020, verkürzt. In Einzelfällen können innerhalb der ersten zwei Ferienwochen noch mündliche Prüfungen abgehalten werden. Die Regelung ist notwendig, um flexibel auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens oder etwaige Erkrankungen von am Prüfungsgeschehen Beteiligten reagieren können.

Die 12- bzw. 13jährige Vorbereitungszeit vieler junger Menschen auf das Abitur verdient Respekt und Anerkennung. Die Länder werden die erreichten Abschlüsse des laufenden Schuljahres auf Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen.

3. Wann werden die Prüfungen an Fachoberschulen und Berufsschulen (Fachhochschulreife) stattfinden?

Die Termine der schriftlichen Prüfungen, nach Fachbereichen gegliedert:

FOS, Fachbereich Ingenieurwesen

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: 29. Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020
  • Technologie/Technische Mathematik: 4. Juni 2020

FOS, Fachbereich Design

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: 29. Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020
  • Gestaltung: 4. Juni 2020
  • Technologie: 5. Juni 2020

FOS, Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: 29. Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020
  • Betriebswirtschaftslehre: 4. Juni 2020
  • Lebensmitteltechnologie: 5. Juni 2020

FOS, Fachbereich Gesundheit und Soziales

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: 29. Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020
  • Gesundheit/Pflege: 4. Juni 2020
  • Pädagogik/Psychologie: 5. Juni 2020

FOS, Fachbereich Wirtschaft

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: 29. Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020
  • Betriebswirtschaftslehre: 4. Juni 2020
  • Betriebliches Rechnungswesen: 5. Juni 2020

Staatliche Abschlussprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife an Berufsschulen

  • Deutsch: 28. Mai 2020
  • Fremdsprache: Mai 2020
  • Mathematik: 3. Juni 2020

4. Wann werden die Abschlussprüfungen zum Mittleren Bildungsabschluss und zum Hauptschulabschluss stattfinden?

Im Sinne der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit wird im Schuljahr 2019/20 zum Erwerb des MSA und des HSA ein modifiziertes Prüfungsverfahren angewendet.

Prüfungen an allgemeinbildenden Schulen

Abschluss

Fach

Termine

MBA/HSA

Deutsch

27.05.2020

MBA

Französisch

29.05.2020

MBA

Englisch

02.06.2020

MBA/HSA

Mathematik

03.06.2020

Prüfungen im Bereich der Beruflichen Schulen

Berufsfachschulen (Handelsschule, Gewerbeschule und Sozialpflegeschule)

Termine

Gewerbeschule

Sozialpflegeschule

Handelsschule

25.05.2020

Deutsch

Deutsch

Deutsch

26.05.2020

Fremdsprache

Fremdsprache

Fremdsprache

27.05.2020

Mathematik

Mathematik

Mathematik

28.05.2020

Technologie/
Technische Mathematik

Biologie

Wirtschaftslehre

29.05.2020

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Betriebliches
Rechnungswesen

Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses

Termine

Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses

03.06.2020

Deutsch

04.06.2020

Mathematik

Detaillierte Informationen sind auch hier zu finden: Pressemitteilung - Abschlussprüfungen zum Mittleren Bildungsabschluss und zum Hauptschulabschluss

5. Warum werden die Prüfungen zum Hauptschulabschluss und Mittleren Bildungsabschluss nicht abgesagt?

Die zentralen Abschlussprüfungen für den HSA und MBA stellen Vergleichbarkeit der Anforderungen und die Qualität der Abschlüsse sicher. Schüler*innen, die diese Abschlüsse anstreben, sollen die Chance haben, ihren Abschluss im Rahmen der Abschlussprüfungen zu verbessern.

Alle Schüler*innen, die den HSA/MBA  anstreben, sollten die ihnen jetzt zur Verfügung stehende Zeit bis zu den Prüfungen für eine intensive Vorbereitung nutzen. Sie sind gefordert, Lernaufgaben selbstständig zu bearbeiten und ihr Lernen eigenverantwortlich am häuslichen Arbeitsplatz zu organisieren. Die Lehrkräfte müssen geeignete Lernangebote für den Fernunterricht zur Verfügung stellen.

Die Lehrkräfte vereinbaren dazu mit ihren Schüler*innen Informations- und Kommunikationswege. Über die Plattform ONLINE Schule Saarland können Schulen bzw. Lehrkräfte mit ihre Schüler*innen in Kontakt zu treten. So können Lehrkräfte und Schüler*innen miteinander kommunizieren und Informationen bzw. Materialien austauschen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per E-Mail und per Telefon. Schüler*innen können sich über die bestehenden Kommunikationswege untereinander ebenfalls austauschen.

Es ist wichtig, mit den Lehrer*innen in Kontakt zu bleiben – das gilt natürlich auch für Schulsozialarbeiter*innen. Sie sollten bei Problemen frühzeitig angesprochen werden, um unterstützen zu können. 

6. Gilt die Terminverschiebung auch für die HSA-Prüfung für Nichtschüler*innen?

Ja, die Prüfungen für die Nichtschüler*innen werden zum gleichen Zeitpunkt wie die HSA- und MBA-Prüfungen durchgeführt.

7. Wie sollen sich Schüler*innen vorbereiten, wenn klassische Lerngruppen nicht möglich sind?  

Alle Abiturienten*innen sowie Schüler*innen, die den Hauptschulabschluss (HSA) und Mittleren Bildungsabschluss (MBA) anstreben, sollten die ihnen jetzt zur Verfügung stehende Zeit bis zu den Prüfungen für eine intensive Vorbereitung nutzen. Sie sind gefordert, Lernaufgaben selbstständig zu bearbeiten und ihr Lernen eigenverantwortlich am häuslichen Arbeitsplatz zu organisieren. Die Lehrkräfte müssen geeignete Lernangebote für den Fernunterricht zur Verfügung stellen.

Die Lehrkräfte vereinbaren dazu mit ihren Schüler*innen Informations- und Kommunikationswege. Über die Plattform ONLINE Schule Saarland können Schulen bzw. Lehrkräfte mit ihre Schüler*innen in Kontakt zu treten. So können Lehrkräfte und Schüler*innen miteinander kommunizieren und Informationen bzw. Materialien austauschen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme per E-Mail und per Telefon. Schüler*innen können sich über die bestehenden Kommunikationswege untereinander ebenfalls austauschen.

Es ist wichtig, mit den Lehrer*innen in Kontakt zu bleiben – das gilt natürlich auch für Schulsozialarbeiter*innen. Sie sollten bei Problemen frühzeitig angesprochen werden, um unterstützen zu können.

Das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) hat entsprechende Leitlinien für den Fernunterricht veröffentlicht.

8. Wann finden die beruflichen Prüfungen der Kammern statt?

Alle sogenannten Kammerprüfungen sind seitens der jeweiligen Kammern – ebenso wie die schulischen Prüfungen an beruflichen Schulen des Saarlandes - verschoben. Die neuen Termine der Kammerprüfungen werden von den Kammern bekanntgegeben.

9. Dürfen Schüler*innen, die aus Grand-Est kommen, an den Prüfungen teilnehmen?

Grundsätzlich ja. Auch die Schüler*innen, die ihren Wohnsitz in Frankreich haben und im Saarland ihre Abschlussprüfungen absolvieren, dürfen an den Prüfungen teilnehmen. Zu beachten sind hierbei die Vorgaben der französischen Regierung zur Ein- und Ausreise (Ausstellung eines Passierscheines zur Teilnahme an den Prüfungen). Die Schulen werden in diesem Fall Hilfestellung anbieten.

Fragen zur Durchführung der Abiturprüfungen

10. Wie viele Prüfungen muss ein Prüfling ablegen?

Auch nach dem neuen Terminplan legt jeder Prüfling fünf Abiturprüfungen ab, vier schriftliche und eine mündliche Prüfung.

11. Können Abiturprüfungen entfallen?

Das Prüfungsverfahren betreffend die Abiturprüfungen kann unter Beachtung der infektionsschutzrechtlichen Maßnahmen und eventueller diesbezüglicher gesonderter Vorgaben der jeweiligen Gesundheitsämter durchgeführt werden.

Es entfallen nur dann Prüfungen oder Prüfungsteile, wenn die Durchführung der Prüfung oder der Prüfungsteile aus Infektionsschutzgründen nicht möglich ist (KMK-Regelung).

12. Warum ist die Sprechprüfung entfallen?

Die Sprechprüfung ist aus Infektionsschutzgründen entfallen.

13. Gibt es eine Alternative zur Sprechprüfung?

Für alle vom Ausfall der Sprechprüfung betroffenen Abiturient*innen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, sich im Rahmen der mündlichen Prüfungen freiwillig für eine weitere Prüfung in den Fremdsprachen zu entscheiden.

Die mündliche Prüfung ist eine Einzelprüfung (§ 49 GOS-VO): Ein ca. 20-minütiges Prüfungsgespräch zwischen Prüfling und Erst- und Zweitprüfer zu Themen des Lehrplans. Im ersten Teil der Prüfung präsentiert der Prüfling nach Vorbereitungszeit eine Aufgabenbearbeitung in Form eines Vortrags, der zweite Teil der Prüfung ist durch den kommunikativen Austausch mit dem Prüfer und der spontanen und flexiblen Reaktion auf Fragen oder Sprechimpulse geprägt, sodass in der Durchführung der mündlichen Prüfung die wesentlichen Kompetenzen und Strukturmerkmale des Prüfungsteils "Sprechen" abgebildet werden.

Insbesondere werden in der mündlichen Prüfung dieselben Bewertungsraster mit den Kriterien für die Prüfungsleistung wie im Prüfungsteil Sprechen angewandt (APA September 2018, Kapitel 7). Diese Durchführung des Prüfungsteils "Sprechen" ist konform mit Bildungsstandards und KMK-Bestimmungen. Die Zusatzprüfung und Notenbestimmung ist durch GOS-VO (vgl. § 43, § 46 (2), § 50 (3)) geregelt. Die mündliche Prüfung erfüllt die Vorgaben des Muster-Hygieneplans in der jeweils geltenden Fassung.

Wenn die Möglichkeit der zusätzlichen, freiwilligen mündlichen Prüfung in den Fremdsprachen wahrgenommen wird, geht diese Prüfung zu einem Drittel in die Abiturnote in der Fremdsprache ein (gemäß Anlage 7 [§50 (3)] GOS-VO).

14. Ist es nicht ein Nachteil, die Prüfungen ablegen zu müssen?

Die Verpflichtung zur Teilnahme an der Abiturprüfung an sich ist kein Nachteil.

15. Kann ein Prüfling zum jetzigen Zeitpunkt seine Prüfungsfächer umwählen?

Nein. Alle Prüfungen finden gemäß der Wahl des Prüflings und der Zulassung zur Prüfung vom 30.03.2020 (§ 34 Absatz 1 und 2 und § 36 Absatz 1 GOS-VO) statt.

Eine Umwahl von Prüfungsfächern oder von Prüfungsteilen zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht zulässig.

16. Bis wann sollen die Abiturprüfungen abgeschlossen sein?

Es ist vorgesehen, dass die Durchführung sämtlicher Abiturprüfungen bis zum 3. Juli 2020 abgeschlossen sein soll. In einzelnen, z.B. durch Krankheit bedingten Fällen kann das Abiturverfahren auch bis zum Schuljahresende 2019/2020 (31.07.2020) andauern. Je nach Situation können aber auch kurzfristig terminliche oder organisatorische Anpassungen notwendig werden.

17. Um welche Uhrzeit beginnen die Prüfungen?

Die Prüfungen im Prüfungsteil Hörverstehen beginnen in allen Fächern (Englisch, Französisch, Französisch Abibac, Spanisch) am Prüfungstag um 08:00 Uhr.

Alle anderen Prüfungen oder Prüfungsteile beginnen um 09:00 Uhr.

18. Wie wird an den Prüfungstagen sichergestellt, dass mein Kind sich nicht infiziert?

Es gelten die Vorgaben des Muster-Hygieneplans mit strengen Hygienevorschriften (z.B. keinen körperlichen Kontakt, gründliches Händewaschen, Nies- und Hustenetikette, Abstandsregelungen, regelmäßiges Lüften)

Jeder Prüfling wird einem Prüfungsraum zugeordnet. Die Zuordnung wird den Prüflingen rechtzeitig im Vorfeld der Prüfungen mitgeteilt. Die Prüflinge begeben sich am Prüfungsmorgen direkt in den ihnen zugeordneten Prüfungsraum. Im Prüfungsbereich dürfen sich nur unmittelbar am Prüfgeschehen beteiligte Personen aufhalten. Sofort nach der Prüfung müssen die Prüflinge das Gelände verlassen. Die Prüfaufsicht stellt sicher, dass Ansammlungen von Schüler*innen beim Betreten und beim Verlassen des Schulgebäudes vermieden werden.

19. Wie ist mit vulnerablen Prüflingen umzugehen?

Vulnerable Prüflinge sind Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit Risikopersonen im selben Haushalt. Sie können sich auf eigenen Wunsch und nach Vorlage eines Attestes vom Präsenzunterricht befreien lassen, nehmen jedoch an Prüfungen in der Schule teil. Dabei wird ihnen ein separater Prüfungsraum zur Verfügung gestellt, der nach organisatorischer Möglichkeit der Schule mit kurzen Wegen erreichbar sein sollte, um möglichst niemandem unterwegs zu begegnen.

20. Dürfen Prüflinge mit Wohnsitz in Frankreich an den Prüfungen teilnehmen?

Ja. Für Prüflinge mit Wohnsitz in Frankreich gelten keine Beschränkungen.

21. Können die fachpraktischen Prüfungen in den Fächern Musik und Bildende Kunst durchgeführt werden?

Die fachpraktischen Prüfungen in den Fächern Musik und Bildende Kunst werden nach den schriftlichen Prüfungen im Zeitraum zwischen dem 5. Juni und 12. Juni 2020 durchgeführt. Innerhalb dieses Zeitraums können die Schulen ihre fachpraktischen Prüfungen frei terminieren. Es gelten die Vorgaben des Muster-Hygieneplans in der jeweils gültigen Fassung. Demnach ist z. B. Singen nicht erlaubt.

22. Können die sportpraktischen Prüfungen durchgeführt werden? 

Die sportpraktischen Prüfungen in den Individualsportarten können nach derzeitiger Einschätzung als Einzelprüfung im Zeitraum zwischen dem 5. Juni und 12. Juni 2020 durchgeführt werden.

Die sportpraktischen Prüfungen in den Mannschaftssportarten werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Prüflinge können alternativ an den mündlichen Ersatzprüfungen teilnehmen.

Im Bereich der Individualsportarten können sportpraktische Übungen einzeln oder in festen Gruppen mit einem Abstand von grundsätzlich etwa 3 m stattfinden. Eine Maskenpflicht während der Übungen besteht nicht. Die Übungen sollen möglichst im Freien stattfinden. Bei individuellen Laufübungen ist ein Abstand von mindestens 30 m zwischen den Laufenden einzuhalten.

Bei Nutzung der Sporthalle soll auf eine gute Raumlüftung geachtet werden. Benutzte Geräte sollen vor und nach dem Gebrauch mittels Wischdesinfektion gereinigt werden. In den Umkleidekabinen gilt Maskenpflicht und die Abstandsregelung von grundsätzlich 2 m. Versetzte Umkleidezeiten und eine reduzierte Anzahl von Schülergruppen in den Umkleideräumen dienen dem Infektionsschutz. Auf das Duschen in der Schule ist zu verzichten.

Regelverfahren für alle betroffenen Prüflinge sind die mündlichen Ersatzprüfungen gemäß APA. Die mündlichen Ersatzprüfungen sind unter den für die mündlichen Prüfungen geltenden Vorgaben des Muster-Hygieneplans in der jeweils geltenden Fassung voraussichtlich unproblematisch umzusetzen.

23. Wie werden die Prüfungen im Fach Darstellendes Spiel durchgeführt?

Aus Infektionsschutzgründen ist das Zusammentreffen und szenische Agieren mehrerer Abiturient*innen auf einer Bühne nicht möglich. Den Abiturient*innen soll daher die Wahl gegeben werden zwischen der Durchführung des spielpraktischen Teils als Einzelprüfung, d.h. die Spielszene wird von einer Person gestaltet (verkürzt auf  2-3 Minuten Spielzeit) oder einer mündlichen Prüfung gemäß den grundsätzlichen Regelungen für das fünfte Prüfungsfach (§49 GOS-VO), d.h. ohne fachpraktischen Anteil.

Die Durchführung des spielpraktischen Teils als Einzelprüfung ist APA- und lehrplankonform.

24. Gibt es eine Empfehlung zu dem einzuhaltenden Mindestabstand zwischen den Prüflingen?

Zwischen den Prüflingen sollte ein Mindestabstand von grundsätzlich etwa 2 m eingehalten werden. Ein Mindestabstand von 1,5 m darf nicht unterschritten werden

Dies entspricht auch ungefähr dem Mindestabstand, der bei Abschlussprüfungen ohnehin angezeigt ist.

25. Gibt es Vorgaben für die Größen der Prüfungsgruppen?

Eine Entscheidung trifft die Schulleitung unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort.

Die maximale Gruppengröße ist aufgrund der gemäß Muster-Hygieneplan in der jeweils geltenden Fassung vorgegebenen Abstände von der Raumgröße abhängig.

26. Wie erfolgt die Ausgabe der Prüfungsaufgaben unter der Vorgabe, grundsätzlich etwa 2 m (mindestens 1,5 m) Abstand einzuhalten?

Die Umschläge mit den Prüfungsaufgaben dürfen erst am jeweiligen Prüfungstag und im Prüfungsraum in Gegenwart des Fachlehrers/der Fachlehrerin geöffnet werden. Die Prüfungsaufgaben sollen vor Erscheinen der Schüler*innen auf den Plätzen ausgelegt werden. Es empfiehlt sich ebenfalls, ausreichend Hilfsmittel (Wörterbücher etc.) im Prüfungsraum zur Verfügung zu stellen.

27. Wie viele Nachtermine wird es geben?

Für jedes betroffene Fach gibt es einen Nachtermin.

28. Was passiert, wenn ein Prüfling aus Krankheitsgründen weder an Haupttermin noch an Nachtermin teilnehmen kann?

Dieser Prüfling nimmt an der Abiturprüfung des nächsten Jahres teil. Die Zulassung zur Prüfung bleibt erhalten.

29. Wie sehen die Schutzmaßnahmen bei mündlichen Prüfungen von vulnerablen Schüler*innen aus?

Die vulnerablen Personen sollen bei mündlichen Prüfungen durch einen möglichst großen Abstand zu den Prüfer*innen, ggf. mit einer Kontaktsperre über eine Plexiglasscheibe, geschützt werden. Gegebenenfalls sollten die Prüferinnen und Prüfer eine Mund-Nasen-Bedeckung als Fremdschutz tragen.

Weitere Personen als Prüfer*innen bzw. Aufsicht und zu prüfende*r Schüler*in dürfen nicht im Raum anwesend sein.

30. Wie verhält es sich mit Prüflingen, die nicht anreisen können?

Jeder Prüfling trägt die Verantwortung für die rechtzeitige Anreise zur Prüfung.

Sollte die Anreise aus einem vom Prüfling nicht zu vertretenden Grund nicht möglich sein (Nachweis erforderlich), so nimmt er am Nachtermin teil.

31. Wann wird der Prüfungsplan der mündlichen Prüfungen bekannt gegeben?

Der vorläufige Prüfungsplan der mündlichen Prüfungen ist den Prüflingen spätestens am Tag vor Beginn der mündlichen Prüfungen bekannt zu geben.

Die Bekanntgabe erfolgt durch Aushang in der Schule. Eine Veröffentlichung über die Homepage der Schulen ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. Der endgültige Prüfungsplan wird von dem/der Vorsitzenden der Abiturprüfungskommission am Prüfungsmorgen vor Prüfungsbeginn festgesetzt und veröffentlicht. Über Änderungen sind die betroffenen Prüflinge umgehend zu informieren.

32. Wie erfahre ich, ob ich die Abiturprüfung bestanden habe?

Die Bekanntgabe der Entscheidungen erfolgt nach terminlicher Absprache einzeln zeitversetzt über die Schulleitung (gemäß § 53 GOS-VO).

An der Bekanntgabe nehmen der/die Vorsitzende der Abiturprüfungskommission, ein weiteres Mitglied der Abiturprüfungskommission sowie der jeweilige Tutor/die jeweilige Tutorin teil. Die Schulleitung legt den Tag der Bekanntgabe fest. Dies kann, muss aber nicht am Tag der Prüfung sein. Die Bekanntgabe sollte jedoch, nach den organisatorischen Möglichkeiten der Schule, möglichst zeitnah erfolgen.

33. Wie bekomme ich mein Abiturzeugnis?

Die Zeugnisse werden den Abiturient*innen nach den Prüfungen ausgegeben. Dabei soll die Übergabe der Abiturzeugnisse möglichst bis zum 10.07.2020 abgeschlossen sein. In Einzelfällen kann die Übergabe bis zum 31.07.2020 erfolgen.

Die Übergabe erfolgt nach terminlicher Absprache einzeln zeitversetzt über die Schulleitung. Die Tutoren sollen an der Übergabe des Abiturzeugnisses teilnehmen. Auf schriftlichen Wunsch der Abiturient*innen kann das Abiturzeugnis auch per Post (Einschreiben) versendet werden (Die Kosten trägt in diesem Fall der Empfänger).

Fragen von Lehrkräften/der Schulleitung

34. Wie ist zu verfahren, wenn bei einem Prüfling eine nachgewiesene Infektion gemeldet wird?

Bei bestätigter Infektion steht dieser Prüfling unter angeordneter Quarantäne. Er tritt nach Aufhebung der Quarantäne ggf. zum Nachtermin an.

35. Was bedeutet die nachgewiesene Infektion eines Prüflings für die Fortsetzung der Prüfungen an den folgenden Prüfungstagen der betroffenen Schule?

Der Prüfling kann an den Prüfungen wieder teilnehmen, sobald die Quarantäne beendet ist.

36. Wie ist zu verfahren, wenn ein Prüfling mit akuten respiratorischen Symptomen zur Prüfung kommt?

Schüler*innen mit akuten respiratorischen Symptomen dürfen nicht an den regulären Prüfungsterminen teilnehmen und nehmen Nachholtermine wahr. Atteste müssen nicht sofort vorgelegt werden.

Sollte der Prüfling begehren, doch am Haupttermin teilzunehmen, so ist ihm dies zum Schutz der anderen Schüler*innen zu verwehren.

37. Was bedeutet die Erkrankung eines Prüflings für die Fortsetzung der Prüfungen an den folgenden Prüfungstagen der betroffenen Schule?

Sobald keine Symptome mehr vorliegen, kann der Prüfling an den weiteren Prüfungen teilnehmen.

38. Wen informiert die Schule, wenn eine schriftliche Prüfung für eine bestimmte Prüfungsgruppe oder den gesamten Abiturjahrgang der Schule nicht durchführbar sein sollte?

In diesem Fall ist umgehend eine Meldung telefonisch oder per E-Mail an das zuständige Referat C 4 zu machen.

39. Wie ist mit Prüflingen umzugehen, die während der Prüfung Symptome einer Corona-Infektion zeigen? 

Sollten während einer Prüfung akute respiratorische Symptome auftreten, wird die betroffene Person zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Prüfungsablaufs und zum Schutz der Gesundheit der weiteren Anwesenden die Prüfung in einem Einzelraum zu Ende bringen können.

Die Vorgaben des Muster-Hygieneplans in der jeweils geltenden Fassung sowie die Vorgaben zur Raumplanung bei vulnerablen Prüflingen gemäß des Rundschreibens (C 4 – 5.1.4.0) vom 15.05.2020 sind einzuhalten. Die Aufsicht(en) sind mit mindestens 2 m Abstand zum Prüfling zu positionieren.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken (ohne Ventil) soll nicht untersagt werden.

40. Wie ist mit Prüflingen umzugehen, die während der Prüfung über gesundheitliche Probleme (andere als respiratorische Symptome) klagen?

Der Prüfling entscheidet in eigener Verantwortung, ob er sich in der Lage sieht, die Prüfung fortzusetzen. Wenn nicht, bricht er die Prüfung ab und begibt sich am gleichen Tag in ärztliche Behandlung. Bei Vorlage entsprechender fachärztlicher Atteste nimmt dieser Prüfling am Nachtermin teil.

41. Ein Familienmitglied eines Prüflings befindet sich in Quarantäne, der Prüfling soll das Abitur jedoch mitschreiben. Wie verfährt die Schule hier? 

Wenn der Prüfling in häuslicher Gemeinschaft mit der in Quarantäne befindlichen Person lebt, ist häufig davon auszugehen, dass für ihn ebenfalls Quarantäne angeordnet wurde. In einem solchen Fall darf das Haus nicht verlassen werden.

Wenn die Quarantäne vom Gesundheitsamt nicht angeordnet, sondern lediglich empfohlen wurde, sollte der Prüfling auf den Nachtermin verwiesen werden. Begehrt er doch am Haupttermin teilzunehmen und sind keine respiratorischen Symptome erkennbar, so ist die Teilnahme – ggf. in einem Einzelraum – zu ermöglichen.

42. Wie ist damit umzugehen, wenn Lehrkräfte, die im Abitur eingesetzt sind, erkrankt sind oder ihren Dienst nicht wahrnehmen können? 

Die Planung einer geeigneten Vertretungsregelung vor Ort ist erforderlich. Auf der Grundlage der Erfahrungswerte aus den Prüfungsabläufen sind die entsprechenden Verfahrensweisen dabei anzuwenden.

43. Wie ist damit umzugehen, wenn die/der Vorsitzende der Abiturprüfungskommission oder des Prüfungsfachausschusses oder Mitglieder der Abiturprüfungskommission oder der Prüfungsfachausschüsse erkrankt sind oder ihren Dienst nicht wahrnehmen können? 

Es ist sinnvoll, bereits im Vorfeld eine entsprechende Vertretungsregelung einzuplanen, mit der die Arbeitsfähigkeit der Abiturprüfungskommission und der Prüfungsfachausschüsse  gewährleistet ist. Für den/die erkrankten Vorsitzenden oder Mitglieder übernimmt der/die jeweilige Vertreter*in im Amt. Für eine*n erkrankte*n Erst- oder Zweitprüfer*in übernimmt eine andere Fachlehrkraft mit Fakultas Sek II.

44. Können vulnerable Lehrkräfte als Prüfer*innen eingesetzt werden?

Lehrkräfte, die aufgrund ihrer eigenen Vulnerabilität oder bei Risikopersonen im selben Haushalt von der Präsenzpflicht befreit sind, können unter analogen Schutzbedingungen wie sie für die vulnerablen Schüler*innen gelten als Prüfungsaufsicht eingesetzt werden.

45. Ist es Aufgabe der Prüfer*innen, die Prüfungsräume auch auf Reinigung/ausreichende Desinfektion hin zu überprüfen?

Verantwortlich für den ordnungsgemäßen Zustand der Prüfungsräume ist der Schulleiter. Die Vorgaben des Muster-Hygieneplans in der jeweils geltenden Fassung sind einzuhalten.

46. Wie ist damit umzugehen, wenn es in Folge von Krankmeldungen zu Engpässen bei der Beaufsichtigung der Abiturient*innen kommt?

Es ist sinnvoll, bereits im Vorfeld eine entsprechende Vertretungsregelung einzuplanen. In diesem Fall kann der Einsatz von mindestens zwei Lehrkräften als Aufsichten für mehrere Prüfungsräume (gemäß des Rundschreibens C 4 – 5.1.4.0 vom 15.05.2020) ausreichen.

47. Dürfen Lehrkräfte, die im Rahmen der Abiturprüfung eingesetzt werden, in der Notfallbetreuung eingesetzt werden? 

Nein, der Einsatz während der Abiturprüfung hat Vorrang.

48. Was passiert, wenn Lehrkräfte sich weigern, Schülerarbeiten zu korrigieren weil sie eine Schmierinfektion befürchten?

Es ist sinnvoll, die Lehrkräfte in diesem Fall über das tatsächliche Infektionsrisiko aufzuklären.

Die üblichen Schutzmaßnahmen, insbesondere Händewaschen sowie nicht mit den Händen ins Gesicht (Mund, Nase, Augen) fassen, sind zu beachten.

49. Wie sind die für die Abiturprüfungen Zuständigen für kurzfristige Absprachen zu erreichen?

Per Telefon oder per Email. Ansprechpartner ist auch hier das Referat C4.

VI Fragen zur Notbetreuung

1. Welches Personal übernimmt die Notbetreuung?

Die Notbetreuung wird ausschließlich von unseren Lehrkräften, Erzieher*innen und dem pädagogischen Personal der FGTS und GGTS betreut und findet an KiTas und Schulen statt. 

Vorsicht: Es melden sich aktuell immer mehr Personen oder gewerbliche Einrichtungen, die eine selbstorganisierte Betreuung gegen Geld anbieten. Dies ist so ohne Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt bzw. Landesjugendamt nicht möglich. Um eine solche Betreuung anbieten zu dürfen, müssen Betreuer*innen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

2. Kann man in Betriebskitas eine Notbetreuung organisieren?

Ja. Allerdings gelten auch hier die vorgegebenen Standards der Notbetreuung, d.h. nicht mehr als max. 15 Kinder können gleichzeitig in einem Betrieb betreut werden. Es kann maximal 3 Gruppen mit bis zu 5 Kindern pro Betrieb geben. Jede Gruppe muss in einem eigenen Gruppenraum untergebracht werden und es darf keine Durchmischung der Gruppen stattfinden.

3. Wie beantragt man die Notbetreuung?

Die Notbetreuung ist schriftlich zu beantragen, ein Rechtsanspruch besteht nicht. Eltern erhalten das Antragsformular bei Ihrer Schule oder KiTa. Die Schulen sollen die Anmeldungen an die Kreise bzw. bei den Grundschulen an die Städte und Gemeinden auf  Basis notwendiger Angaben weiterleiten. Entscheidungen sollen beim jeweiligen Schulträger getroffen werden. 

Die Anmeldungen für die Kindertageseinrichtungen werden von den Kitas an die Kreisjugendämter gemeldet. Entscheidungen sollen vom jeweiligen Landkreis getroffen werden.

Die Notbetreuung wird seit Dienstag, den 17. März organisiert.

4. Für welche Schüler*innen und KiTa-Kinder wird ein Betreuungsangebot eingerichtet?

Bitte versuchen Sie, auch wenn Sie zu den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten zählen, deren berufliche Tätigkeit für unsere Daseinsvorsorge unverzichtbar ist, möglichst eine private Betreuung Ihrer Kinder im persönlichen Umfeld zu organisieren.

Eine Notbetreuung an den Schulen wird eingerichtet für Kinder und Schülerinnen und Schüler (Alter: bis 12 Jahre)

  • der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen sowie
  • der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen

Personenkreis

Das Angebot richtet sich insbesondere an bestimmte Gruppen, die in der Daseinsfürsorge tätig sind z.B.:

  • hauptberufliche Feuerwehr
  • Polizei – Strafvollzugsdienst
  • Rettungsdienst
  • medizinische Einrichtungen inklusive Apotheken
  • stationäre Betreuungseinrichtungen (z.B. Hilfen für Erziehung)
  • ambulante und stationäre Pflegedienste
  • die Produktion und Versorgung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs
  • kritische Infrastruktur

und für deren Kinder keine anderweitige Betreuung möglich ist

sowie an

  • berufstätige Alleinerziehende und andere, wenn keine anderweitige Betreuung möglich ist.

Ausweitung der Notbetreuung

Um mehr Familien den Zugang zur Notbetreuung für ihre Kinder zu ermöglichen, wird die Zahl der Notbetreuungs-Gruppen erhöht und die Kriterien für den Anspruch auf Notbetreuung angepasst.

Künftig können in den Einrichtungen bei Bedarf so viele Notbetreuungsgruppen eingerichtet werden, wie es in der Betriebserlaubnis der Einrichtung festgelegt ist. Außerdem wird die zulässige Gruppengröße in der Notbetreuung von 5 auf 10 Kinder erhöht (Bisher war die zulässige Zahl in der Notbetreuung zu betreuenden Kindern auf maximal 15 pro Einrichtung – in drei Gruppen mit maximal je fünf Kindern – begrenzt.). Zudem erhalten auch alle Vorschulkinder kurzfristig Zugang zur Notbetreuung in den KiTas.

Um einen Notbetreuungsplatz zu bekommen, ist es ausschlaggebend, dass berufstätige Eltern bzw. Erziehungsberechtigte den Bedarf glaubhaft machen können, weil sie über keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit verfügen. Alleinerziehende haben Anspruch auf Notbetreuung für ihre Kinder – unabhängig davon, ob sie berufstätig sind. Dies gilt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kapazitäten.

Ein Rechtsanspruch auf eine Betreuung kann auch aus den Kriterien nicht abgeleitet werden. Es handelt sich um die Aufrechterhaltung eines Notbetreuungsangebotes.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • keinen Kontakt zu einer infizierten Person haben oder binnen der letzten 14 Tage hatten und
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert-Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach dem Aufenthalt als solches ausgewiesen worden ist. Sollten 14 Tage seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sein und sie keine Krankheitssymptome aufweisen, ist eine Teilnahme möglich.

In den Schulen erfolgt die Ausweitung der Notbetreuung parallel zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Hier werden in den Schulen die Ausweitungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Räume und des zur Verfügung stehenden Personals geprüft.

5. Gilt die Notfallbetreuung auch für private Schulen?

Ja, die Notbetreuung gilt grundsätzlich auch für die privaten Schulen. 

6. Wie viele Stunden täglich umfasst die Notfallbetreuung?

Die Notbetreuung an den Schulen deckt einen Zeitraum von 8 bis grundsätzlich 16 Uhr ab. Teilbetreuungszeiten sind möglich. Die Öffnungszeiten der jeweiligen Kindertageseinrichtungen richten sich auch während der Notbetreuung nach der jeweiligen Betriebserlaubnis.

Damit möglichst viele von dem Angebot profitieren können, wird darum gebeten, nur den absoluten Mindestbedarf zu beantragen.

7. Spricht etwas dagegen, wenn die Großeltern die Betreuung während der Zeit der Schulschließung übernehmen?

Nach allen vorliegenden Erkenntnissen stellen Personen über 65 Jahre eine besonders gefährdete Risikogruppe dar. Es sollte deshalb sehr gründlich abgewogen werden, ob Großeltern die Betreuung ihrer Enkelkinder in der jetzigen Situation übernehmen. 

8. Was sollen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte machen, die keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben, aber keine Möglichkeit haben, Urlaub zu nehmen oder Heimarbeit zu leisten?

Ist das Kind selbst erkrankt, kann ein Anspruch nach Krankenversicherungsrecht auf Kinderkrankengeld unter den Voraussetzungen des § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bestehen. Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht dann ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten sich die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte an die Krankenversicherung wenden.

Ist das Kind gesund und können die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, muss der Arbeitgeber umgehend darüber informiert werden. Es sollte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden (Urlaub, Abbau von Überstunden, Homeoffice, vorübergehende Reduzierung der Arbeitszeit, Änderung der Arbeitszeitverteilung). 

9. Wo finde ich Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen?

Ausführliche Informationen dazu stellen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Arbeitskammer des Saarlandes zur Verfügung: 

10. Dürfen Kinder, die in Frankreich wohnen und für eine Notbetreuung berechtigt sind, die entsprechende Einrichtung besuchen?

Ja. Kinder, die in Frankreich wohnen und die einen Notbetreuungsplatz in einer saarländischen KiTa oder Schule in Anspruch nehmen könnten, dürfen diese Einrichtungen besuchen.

VII Fragen zur Übernahme der KiTa- und FGTS-Elternbeiträge

1. Müssen KiTa- und FGTS-Elternbeiträge in der jetzigen Situation gezahlt werden?

Die Landesregierung hat am 31. März 2020 auf Initiative des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) die Übernahme von für den Monat April nicht gezahlten Elternbeiträgen für KiTas und Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS) durch das Land beschlossen. Auch für den Monat Mai werden die Elternbeiträge durch das Land übernommen.

Wenn Eltern bzw. Erziehungsberechtigte in der Corona-Krise Elternbeiträge nicht zahlen können oder wollen, übernimmt das Land für die KiTa und FGTS-Träger die Einnahmeausfälle. Die Regelung gilt auch für Familien, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Wir bitten Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität den Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen Sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

2. Wie bekomme ich den KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai erstattet?

Das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) hat alle Träger über die Regelung zur Übernahme von nicht gezahlten KiTa- und FGTS-Elternbeiträgen durch das Land in Kenntnis gesetzt. Eltern werden vom jeweiligen KiTa- oder FGTS-Träger über das Verfahren informiert. Die Träger übernehmen dann die Rückzahlung des Elternbeitrages im Bedarfsfall an die Familien.

Wir bitten Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität einen Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

3. Der KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai ist bereits bezahlt bzw. wurde bereits eingezogen. Was nun?

Sollten Sie den KiTa- oder FGTS-Elternbeitrag für den Monat April/Mai bereit bezahlt haben bzw. sollte dieser bereits eingezogen worden sein und Sie möchten den Beitrag erstattet bekommen, nehmen Sie bitte Kontakt zu ihrem KiTa- oder FGTS-Träger auf. Dieser wird Ihnen den Beitrag zurückzahlen.

Wir bitten Eltern, die momentan durch die Krise keine unmittelbaren finanziellen Einbußen haben oder deren Kinder an der Notbetreuung teilnehmen, im Sinne der Solidarität den Beitrag weiter zu zahlen. Dadurch helfen sie mit, dass auch die KiTas und die FGTS-Träger gut durch die Krise kommen und danach ein leistungsstarkes Angebot weiter möglich ist.

4. Werden KiTa- und FGTS-Elternbeiträge weiter erstattet, bis der reguläre KiTa-Betrieb wieder anläuft?

Wie auch schon im April müssen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte auch im Mai keine KiTa- und FGTS-Elternbeiträge zahlen. Es gilt dieselbe Regelung wie im April. Das bedeutet, dass Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die den Elternbeitrag nicht zahlen können oder nicht zahlen wollen, von der Zahlung befreit werden. Dies gilt auch für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, die für ihre Kinder einen Notbetreuungsplatz in Anspruch nehmen.

VIII Fragen zur Lernplattform "ONLINE Schule Saarland"

Allgemeine Fragen

1. An wen können sich Schüler*innen sowie Erziehungsberechtigte wenden, wenn sie Fragen zur Nutzung der Plattform “ONLINE Schule Saarland” haben?

Erste Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte ist die jeweilige Schule. Die Schule leitet alle Angelegenheiten an die Verantwortlichen von „ONLINE Schule Saarland” weiter, die von den Expertinnen und Experten der Schule nicht geklärt werden können.

2. Wer ist Ansprechpartner bei technischen Fragen zur Plattform “ONLINE Schule Saarland”?

Auch hier gilt: Richten Sie Ihre Frage zunächst an die Expertinnen und Experten Ihrer Schule.
Beachten Sie, dass die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien abhängt.
Wenn Sie Problem mit dem Aufruf der Webseite der Plattform haben, rufen Sie die Webseite testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie es so erneut.

3. Was kann ich tun, wenn die Server mit den Lernmaterialien überlastet sind und ich keinen Zugriff mehr habe?

Die Server können aufgrund der hohen Zugriffszahlen zeitweise stark belastet oder auch überlastet sein. Dies ist aber nicht dauerhaft der Fall. Meist genügt eine kurze Wartezeit, um wieder auf den Server und damit die Informationen und Materialen zugreifen zu können. Das MBK und die IT-Dienstleister bemühen sich, die permanente Erreichbarkeit der Server sicherzustellen.

4. Wie kommen Schüler*innen an die digitalen Lerninhalte, wenn sie keinen Computer zur Verfügung haben?

Sollte kein Computer oder geeignetes mobiles Endgerät mit Internetanschluss zur Verfügung stehen, müssen Schüler*innen bzw. Eltern/Erziehungsberechtigte dies den Lehrkräften bzw. der jeweiligen Schule telefonisch mitteilen. Die Klassenleitung muss dann sicherstellen, dass die notwendigen Lernmaterialien analog übermittelt werden (etwa per Post oder Abholen der Lernmaterialien an der Schule).

5. An wen muss ich mich wenden, wenn ich meine Benutzerdaten nicht notiert oder vergessen habe?

Ihr Benutzername für ONLINE Schule Saarland wird Ihnen nach erfolgreicher Registrierung an die von Ihnen angegebene E-Mailadresse zugesendet. (Hinweis: Zurzeit existieren offensichtlich Probleme bei der  E-Mail Zustellung an @gmx...-Adressen, die hoffentlich zeitnah behoben werden  können.)  Ihre Schulleitung kann Ihnen den Benutzernamen außerdem mitteilen.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Schulleitung oder benannten Ansprechpartner*innen der Schule in Verbindung, die das Anliegen dann an uns weiterleitet.

6. Was kann ich tun, wenn ich mich während des Registrierungsvorgangs vertippt habe, weshalb nun mein Name/ meine E-Mail-Adresse falsch geschrieben ist?

Melden Sie diesen Fehler bitte umgehend Ihrer Schule, damit der falsch registrierte Account wieder gelöscht werden kann, noch bevor er freigegeben wurde.

Nach der Freigabe des Zugangs ist die Korrektur Ihrer persönlichen Daten leider nur mit größerer zeitlicher Verzögerung möglich.

7. Wo / Wie logge ich mich auf der Plattform ein?

Wenn Sie sich auf ONLINE Schule Saarland erfolgreich registriert haben und anschließend freigeschaltet wurden, können Sie die Plattform nutzen.

Der Zutritt zur Plattform erfolgt über die Seite https://online-schule.saarland. Klicken Sie beispielsweise auf „Kurse", um zum OSS-Kursbereich zu gelangen. Anschließend werden Sie aufgefordert, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort einzugeben. Wenn die eingegebenen Daten korrekt sind, landen sie über den Klick auf „Anmelden" eingeloggt im OSS-Kursbereich.

Lehrkräfte sind nach diesem erfolgreichen Anmeldevorgang auch automatisch in den Cloud- und den E-Mail-Dienst eingeloggt. Wenn Sie nun auf „Dateien" (zur Cloud) oder „Mail" (zum E-Mail-Konto) klicken, erkennt unser System Sie und Sie landen direkt in Ihrem persönlichen Bereich ohne sich erneut dort anmelden oder einloggen zu müssen. (Dieses Verfahren nennt sich Single sign-on-Verfahren, also 'Einmalanmeldung')

8. Warum haben die Videos auf der Lernplattform kein Bild oder Ton?

Wenn Sie Probleme mit der Wiedergabe von Videos haben auf Ihrem PC haben, probieren sie diese auf ihrem Mobiltelefon anzusehen. Sind sie dort sichtbar, haben Sie auf Ihrem Computer möglicherweise veraltete eine Software-Versionen ihres Browsers oder des Betriebssystems.

(Die problemlose Nutzung von digitalen Angeboten hängt insbesondere von den Einstellungen Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

Fragen von Schulleitung oder Schulmanager*innen

9. Warum finde ich keine Auswahlmöglichkeit, mich als Schulleiter*in/ Schulmanager*in zu registrieren?

Mitglieder der Schulleitung sowie Schulmanager*innen für ONLINE Schule Saarland registrieren sich als „Lehrer". Die Einstufung als Schulmanager*in nehmen die OSS-Administratoren nach Ihrer erfolgreichen Registrierung vor. Im Moodle können die benannten Schulmanager*innen später auch weiteren Lehrkräften der Schule die Rolle des/der Schulmanagers*in zuweisen.

10. Können wir weitere Schulmanager*innen benennen?

Das ist selbstverständlich möglich. Wir empfehlen Ihnen jedoch, die Zahl an Schulmanager*innen überschaubar zu halten. Sollten Sie weitere Schulmanager*innen für die Nutzerverwaltung ernennen wollen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Wenn Sie im Kursbereich weiteren Lehrkräften die Rolle "Schulmanager*in" zuweisen möchten, können das auch die Personen vornehmen, die zum jeweils aktuellen Zeitpunkt bereits als Schulmanager*in gelistet sind. Gehen Sie dazu zu Einstellungen (Zahnradsymbol), klicken Sie in der Liste auf Rollen zuweisen und wählen auf der folgenden Seite die Rolle Schulmanger/in aus.

11. Wir möchten mit unseren bestehenden moodle-Kursen zu ONLINE Schule Saarland umziehen. Wie wird der Umzug organisiert?

Durch das gegenwärtig hohe Aufkommen an Anfragen sind alle Supporter*innen zurzeit stark eingebunden. Grundsätzlich können wir den Umzug der Kurse vornehmen, es geht jedoch für Sie deutlich schneller, wenn die zuständigen Kolleg*innen Ihrer Schule die Kurssicherung und -wiederherstellung selbst vornehmen. Das Vorgehen ist im Kurs OSS-Schulmanager*in Support auf ONLINE Schule Saarland dokumentiert. Gern können wir Ihnen bei akuten Problemen behilflich sein. Bitte teilen Sie uns mit, wie wir verfahren sollen.

Den Link zum benannten OSS-Schulmanager*in Support finden Sie hier:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

In einem ersten Schritt können Sie Ihre moodle-Kurse sichern. Dies sollte bereits im Vorfeld der Freischaltung erfolgen, damit der Kursimport auf ONLINE Schule Saarland möglichst zügig verläuft.

Sollten Ihre moodle-Kurse auf dem Schulmoodle des LPM angelegt sein, erhält Ihre Schule etwa einen Tag vor dem Umzug einen zunächst temporär begrenzten Zugriff auf das Schulmoodle. Dieser Zugriff ist ausschließlich dazu gedacht, dass Exporte durchgeführt werden können. Daher ist es möglich, dass Ihr Zugriff auf das Schulmoodle nach wenigen Tagen wieder gesperrt werden muss, um anderen Schulen für den Export eine optimale Performance zu bieten.

12. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung des Kursbereichs?

Für Schulmanager*innen und Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung des Kursbereichs eingestellt. Sie finden diese Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support", der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde Ihrer Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt.

Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link:

https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

Diese Informationen können Sie bei Bedarf an die Lehrkräfte Ihrer Schule weiterleiten.

13. Wir befürchten, dass die Schüler*innen häufig ihr Passwort vergessen. Können wir als Schule ein generelles Passwort für alle zuweisen?

Das Problem der vergessenen Passwörter ist für uns nachvollziehbar. Bitte bedenken Sie jedoch, dass Sie sich mit der Vergabe eines "General-Passworts" die Möglichkeit nehmen, Unterrichtsmaterialien im Rahmen der urheberrechtlichen Schranke gemäߧ 60a UrhG über die ONLINE Schule Saarland zugänglich zu machen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen ist die Weitergabe von Unterrichtsmaterial, das nicht von Ihnen selbst erstellt wurde, nur an die Schüler*innen des Klassenverbandes zulässig, gleich ob die Materialien in Papier oder digital vorliegen. Sie könnten daher die Plattform nicht zum Materialaustausch nutzen.

Ferner besteht die Möglichkeit, dass Sie jedem*r Schüler*in Einblick in Nutzer- und Nutzungsinformationen anderer Schüler*innen ermöglichen, die vor ihr bzw. ihm durch die Schule geheim zu halten sind. Das bedeutet, es bestünde das Risiko, die Ihren Schützlingen geschuldete Vertraulichkeit zu verletzen.

Wir empfehlen daher dringend, von der Vergabe von "General-Passwörtern" oder "Master-Passwörtern" für alle Angehörigen der Schulgemeinschaft abzusehen, auch wenn die Behandlung vergessener Passwörter letztlich einen Mehraufwand bedeutet.

14. Ist es notwendig, dass wir eine Einverständniserklärung von den Erziehungsberechtigten jeder Schülerin/jedes Schülers zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland einholen?

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt in der aktuellen Phase auf gesetzlicher Grundlage; genauer: aufgrund der Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe (Recht auf Unterricht), die sinnvoll nicht auf anderem Weg erfüllt werden kann. Rechtsgrundlage sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DS-GVO und § 20b SchoG. Eine Einwilligung ist derzeit nicht erforderlich.

15. An welchen Stellen in online-schule.saarland ist meine E-Mail-Adresse sichtbar?

E-Mail-Adressen sind an verschiedenen Stellen von online-schule.saarland für bestimmte Benutzer*innen sichtbar. Die Anzeige der E-Mail-Adresse in der Nutzerverwaltung oder beim Hinzufügen von Teilnehmer*innen eines Kurses, ist nur für Lehrkräfte einsehbar.

Innerhalb eines Kurses kann die Lehrkraft die Sichtbarkeit ihrer E-Mail-Adresse für die Teilnehmer*innen des Kurses freigeben. Diese Einstellung findet sich in ihrem Profil und kann dort im Punkt Mehr Details auf E-Mail-Adresse nur für privilegierte Personen sichtbar verändert werden.

Des Weiteren ist eine Nutzung von privaten E-Mail-Adressen zur dienstlichen Kommunikation im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung nicht ratsam.

Sind Sie auf online-schule.saarland angemeldet, können Sie in ihrem Profil ihre @online-schule.saarland E-Mail-Adresse eintragen. Dadurch wird diese schulische E-Mail-Adresse für die Kursinhalte von online-schule.saarland verwendet. Die Registrierungsinformation wird dadurch nicht geändert und z.B. Passwortänderungen werden weiterhin an die bei der Registrierung angegeben E-Mail-Adresse gesendet.

Fragen von Lehrkräften

16. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine Einrichtung nicht angezeigt?

Dieses Problem tritt häufig auf, wenn Sie erstmalig aus einer schulischen Einrichtung auf eine unserer Seiten zugreifen.
Rufen Sie die Webseite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. Sollte das Problem so behoben werden, setzen Sie sich bitte möglichst umgehend mit der für Sie zuständigen IT-Abteilung Ihres Schulträgers in Verbindung, damit diese ggf. Kontakt mit uns (schulmanager-support@lpm.uni-sb.de) aufnimmt.
(Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

17. Ich möchte auch von zu Hause auf ONLINE Schule Saarland zugreifen. Ist das möglich?

Als Webdienst ist ONLINE Schule Saarland grundsätzlich von überall dort erreichbar, wo Sie eine Internetverbindung haben. Sie können sich dort auch überall auf der Plattform einloggen und arbeiten. Von daher steht dieser Idee aus technischer Sicht nichts im Wege.

18. Wie finde den moodle-Kursbereich oder die Cloud?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland
mit einem Klick auf den Button „Kurse”. Die Cloud finden Sie daneben hinter dem Button „Dateien”.

19. Wie erhalte ich Hilfestellungen bei der Nutzung der moodle Lernplattform?

Für Schulmanager*innen und die Schulleitung haben wir auf unseren Seiten erste Anleitungen zur Nutzung von moodle eingestellt. Diese finden die benötigten Informationen im Kursraum „OSS-Schulmanager Support”, der Einschreibeschlüssel (das Passwort) für diesen Raum wurde der Schulleitung im Schreiben zum Zugang zur Plattform mitgeteilt. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung bzw. an die Schulmanager*innen. Den Kurs erreichen Sie über folgenden Link: https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6

20. Wie schreibe ich Schüler*innen in einen Kurs ein?

Sie finden im Kurs „OSS-Schulmanager-Support” einen Abschnitt mit Videos zur Nutzung des Kursbereichs. Bei den Videos für Lehrkräfte haben wir zwei Videos verlinkt, die das Hinzufügen von Schüler*innen zu Kursen auf zwei verschiedene Arten demonstrieren. Sie erreichen den Kurs über diesen Link, den Einschreibeschlüssel können Sie von Ihrer Schulleitung oder einer*m Schulmanager*in erhalten:
https://lms.online-schule.saarland/course/view.php?id=6#section-2

Fragen von Schüler*innen und Erziehungsberechtigten

21. Wo kann ich mich oder mein Kind für ONLINE Schule Saarland als Schüler*in registrieren?

Der Registrierungslink wird von den Schulen an die Schüler*innen bzw. an die Erziehungsberechtigten weitergegeben. Sobald Sie von Ihrer Schule aufgefordert werden, sich für ONLINE Schule Saarland zu registrieren, reichen die Verantwortlichen vor Ort den Link an Sie weiter. Sollte dies bis dahin nicht erfolgt sein, bitten Sie die Schule um Zusendung des Registrierungslinks.

22. Warum wird bei der Registrierung im Feld „Schule” meine oder die Einrichtung meines Kindes nicht angezeigt?

Rufen Sie die Seite bitte testweise über ein anderes Gerät, eine andere Verbindung (z.B. über ein mobiles Gerät) oder einen anderen Browser auf und versuchen Sie dort den Registrierungsvorgang abzuschließen. (Leider hängt die Nutzung von digitalen Angeboten insbesondere von den Einstellung Ihres Geräts, der verwendeten Software, der Internetverbindung, der Sicherheitssoftware und anderen Kriterien ab, auf die wir keinen Einfluss haben.)

23. Wie komme ich in den Kursbereich?

In den Kursbereich gelangen Sie über die Startseite von ONLINE Schule Saarland, https://online-schule.saarland mit einem Klick auf den Button „Kurse”.

24. Wer ist mein*e Ansprechpartner*in bei Fragen zu ONLINE Schule Saarland?

Ansprechpartner*innen bei Fragen zur Nutzung von ONLINE Schule Saarland sind für Schüler*innen und Erziehungsberechtigte die Kolleg*innen der jeweiligen Schule. Bitte wenden Sie sich daher bei Fragen an Ihre Schule. Falls die Expert*innen vor Ort Ihnen nicht weiterhelfen können, leiten diese Ihre Anfrage an uns weiter.

IX Weitere Informationen für den Bildungsbereich

1. Dürfen auch berufliche Weiterbildungseinrichtungen ab dem 4. Mai wieder öffnen?

Ja. Auch Volkshochschulen, berufliche Fort- und Weiterbildungsstätten sowie sonstige öffentliche und private Bildungsstätten dürfen mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl wieder öffnen.

Weitere Informationen sind auch hier zu finden: Rundschreiben: Teilweise Öffnung der Weiterbildungseinrichtungen

2. Was ist mit sozialpädagogischen Einrichtungen?

Auch sozialpädagogische Einrichtungen sowie Gemeinwesensprojekte, die wichtige Jugend- und Familienarbeit leisten, können wieder Angebote machen. Hier gelten ebenfalls die Beschränkungen des Infektionsschutzes.

3. Öffnen auch die Musikschulen ab dem 4. Mai wieder?

Musik-, Kunst- und Schauspielschulen können - unabhängig von der Trägerstruktur und nach den Maßgaben des Infektionsschutzes – ebenfalls wieder öffnen. Für die Musikschulen gilt dies nur für den instrumentalen und vokalen Unterricht, soweit nicht mehr als drei Personen einschließlich der Lehrperson daran teilnehmen.