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Bildungsministerin Streichert-Clivot begrüßt Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz zur weiteren Öffnung der KiTas und Schulen

Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat heute nach gemeinsamer Beratung mit der Bundeskanzlerin die Konzepte der Kultusministerkonferenz sowie der Jugend- und Familienminister-konferenz (JFMK) für die weitere Öffnung der KiTas und Schulen bestätigt.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot erklärt dazu:

„Die Beschlüsse für die schrittweise Wiederöffnung unserer KiTas und Schulen stützen die Linie der vorsichtigen und schrittweisen Wiederöffnung, die ich im Saarland vertrete. Kinder, Jugendliche und Familien brauchen eine Perspektive, ihre Bedürfnisse müssen stärker im Mittelpunkt stehen. Das hat die Ministerpräsidentenkonferenz heute bestätigt.

Mein Ziel ist, dass wir spätestens bis zu den Sommerferien wieder einen möglichst regulären Betrieb in unseren KiTas und Schulen haben werden Dafür arbeiten wir jetzt intensiv an einem Konzept, so dass wir nun die nächsten Schritte in diese Richtung gehen können. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Infektionsgeschehen diese Schritte zulässt.

Es ist vollkommen klar, dass viele Eltern zunehmend Probleme bei der Betreuung ihrer Kinder haben. Der Druck auf sie steigt mit jedem Tag und jedem weiteren Öffnungsschritt.

Deshalb begrüße ich ausdrücklich, die Feststellung der Regierungschefinnen und –chefs, dass die Ausweitung der Notbetreuung im Kita-Bereich notwendig ist. Für diese Erweiterung der Kapazitäten und die Öffnung für weitere Personengruppen ist im Saarland bereits die Grundlage gelegt. Über den weiteren Weg werde ich in der kommenden Woche mit den Trägern der Jugendhilfe und der Einrichtungen beraten wie dem Bedarf weiterer Gruppen Rechnung getragen werden kann. Dazu zählen auch die Kinder, die in beengten Wohnverhältnissen leben (etwa ohne eigenes Kinderzimmer) und Kinder, die am Übergang zur Vorschule oder Schule stehen.

In den Schulen wird es eine schrittweise Beschulung aller Schüler*innen geben. Dabei gilt es, pädagogische Präsenzangebote und das Lernen von zuhause zu verknüpfen. Schüler*innen mit besonderem Unterstützungsbedarf (z. B. aufgrund von Sprachförderbedarf, aufgrund ihrer häuslichen Situation oder der technischen Ausstattung), die beim Lernen zu Hause in den vergangenen Wochen weder digital noch analog oder nur sehr schwer erreicht werden konnten, sollen möglichst umgehend gezielte pädagogische Präsenzangebote an den Schulen erhalten. Dies gilt auch für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Ich begrüße die Ergebnisse auch, weil ein zwischen den Ländern abgestimmtes Vorgehen jetzt besonders wichtig ist. Das haben wir erreicht, die Mühen der Abstimmung lohnen sich. Wenn einzelne nicht abgestimmt vorpreschen, geht das zulasten der Glaubwürdigkeit der Politik in der Corona-Krise insgesamt.“

Medienansprechpartner

M1 Pressestelle
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