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Landesregierung beschließt auf Initiative Streichert-Clivots Verdopplung der zulässigen Gruppengröße

Die Nachfrage nach Notbetreuungsplätzen in KiTas und Schulen ist stark gestiegen. Das Ministerium für Bildung und Kultur hatte deshalb im ersten Schritt bereits zum 28. April den Kreis der Anspruchsberechtigten erweitert. Auf Initiative Bildungsministerin Christine Streichert-Clivots hat die Landesregierung heute beschlossen, die zulässige Gruppengröße in der Notbetreuung von 5 auf 10 Kinder zu erhöhen.

Darauf hatte sich die Bildungsministerin zuvor bereits mit den Spitzenvertreter*innen der KiTa-Träger geeinigt. Zudem sollen auch alle Vorschulkinder kurzfristig Zugang zur Notbetreuung in den KiTas erhalten.

Waren am 24. April noch 2.776 Kinder in der Notbetreuung der KiTas, so waren es am 11. Mai bereits 5.518. In den Schulen lag die Anzahl der Kinder in der Notbetreuung am 24. April bei 352, am 11. Mai bei 1.854. Der gemeldete Bedarf kann bisher insgesamt gedeckt werden. Bei weiter steigenden Zahlen wären die Grenzen der Gesamtkapazität aber schnell erreicht, örtlich ist dies bereits teilweise der Fall. Mit der neuen Regelung soll deshalb die Möglichkeit geschaffen werden, vor Ort flexibel auf weitere Notbetreuungs-Bedarfe reagieren und diese decken zu können. Auch die bisher gültigen und bewährten Hygiene- und Infektionsschutzregelungen für KiTas bleiben bestehen.

Bildungsministerin Streichert-Clivot erklärt dazu: „Wir sehen einerseits, dass viele berufstätige Eltern, insbesondere Frauen, zunehmend auf einen Notbetreuungsplatz für ihre Kinder angewiesen sind, um beim Hochfahren des Arbeits- und Wirtschaftslebens nicht beruflich hinten runter zu fallen.

 Auf der anderen Seite melden uns Träger, dass die Notbetreuung wegen der gegebenen Personal- und Raumkapazitäten an ihre Grenzen stößt. Wann genau, das hängt natürlich auch von den konkreten Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtungen ab.

Hinzu kommt, dass für viele Kinder im August die Einschulung bevorsteht. Unsere KiTas haben als Bildungseinrichtungen eine wichtige Scharnierfunktion beim Übergang zur Grundschule. Es ist wichtig, dass die Kinder sich in ihren KiTas darauf vorbereiten, den Lebensabschnitt KiTa für sich abschließen und dann gut in die Grundschule starten können.“

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