Landesportal Coronavirus

Navigation und Service

| Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie | Gesundheit

Gesundheitsministerkonferenz beschließt Testungen für Rückkehrer aus Risikogebieten

Reiserückkehrenden aus Risikogebieten wird zukünftig bereits am Flughafen ein Test angeboten. Auch Einreisende aus Nicht-Risikogebieten können sich testen lassen.

„Gerade jetzt in den Sommermonaten zieht es viele Saarländerinnen und Saarländer in den Urlaub. Es bedarf deshalb einer Lösung um solche Reiserückkehrer, auch diejenigen, die aus Risikogebieten zurückkehren, zu testen. Dieses Thema beschäftigte uns diese Woche insbesondere auch in der Gesundheitsministerkonferenz“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Ein zentraler Punkt dabei ist, dass Reiserückkehrenden aus Risikogebieten zukünftig bereits am Flughafen ein Test angeboten wird. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zur Mitteilung des Testergebnisses eine Quarantäne verpflichtend ist. An allen deutschen Flughäfen mit entsprechendem Flugverkehr sollen dazu Testmöglichkeiten geschaffen werden.

Für Einreisende aus Ländern, die nicht durch das RKI als Risikogebiet ausgewiesen sind, ist eine Testung innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr möglich. Sie ist nicht verpflichtend.

An Flughäfen soll künftig verstärkt auf dieses Testangebot hingewiesen werden. Dazu werden die Flugblätter und Informationshinweise der Bundespolizei an Flughäfen entsprechend angepasst. Auch die Flughafengesellschaften und Unternehmen im grenzüberschreitenden Schiffs-, Bahn- und Busverkehr werden angehalten auf die erforderlichen Verhaltensweisen, Quarantänemaßnahmen und Testmöglichkeiten hinzuweisen. Dies soll bereits bei der Buchung erfolgen.

Für den Straßen-, Bahn und Busverkehr aus Risikogebieten im Ausland (veröffentlicht durch das RKI) sollen im grenznahen Bereich verstärkt stichprobenartige Kontrollen mit der Möglichkeit der Erhebung von Personendaten durchgeführt werden. Es ist geplant, dass die Bundespolizei hierbei unterstützt.

Des Weiteren werden die Aussteigekarten wiedereingeführt, auch für grenzübergreifenden Bus-, Bahn- und Schiffverkehr. Perspektivisch soll die Übermittlung von Passagierdaten digital erfolgen.

Medienansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken