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Antrag auf den Saarländischen Corona-Pflegebonus

Als Zeichen der Anerkennung des Engagements leistet die Saarländische Landesregierung eine einmalige finanzielle Zuwendung für die beruflich Pflegenden in der Altenpflege.

Die Beschäftigten in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den ambulanten Pflegediensten leisten gerade in während der durch Covid-19 verursachten Pandemie eine großartige und unverzichtbare Arbeit. Insbesondere durch das Besuchsverbot von Angehörigen in den Altenheimen wurde die Belastung für das auf den Stationen arbeitende Personal extrem erhöht. Da in unseren Pflegeheimen fast ausschließlich Menschen mit einem Mindestalter von 60 Jahren leben, besteht hier für die Beschäftigten ein erhöhtes Risiko sich anzustecken. Das Personal hat hier seinen Dienst weit über das übliche Maß hinaus erfüllt. Als Zeichen der Anerkennung des Engagements leistet die Saarländische Landesregierung eine einmalige finanzielle Zuwendung für die beruflich Pflegenden in der Altenpflege.

 Dieser Saarländische Corona-Pflegebonus ergänzt die Corona-Prämie des Bundes in Höhe von 1.000 Euro und stockt sie um bis zu 500 EUR aus Mitteln des Landeshaushalts auf.

Voraussetzungen:

Den Saarländischen Corona-Pflegebonus können Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den ambulanten Pflegediensten auf Antrag erhalten. Ebenso begünstigt sind tatsächlich in der Pflege Tätige, deren ausgeübte berufliche Tätigkeit der Pflege entspricht und mit dieser vergleichbar ist. Das Beschäftigungsverhältnis muss am 1. März 2020 bestanden haben.

Diese berufliche Tätigkeit muss überwiegend im Saarland erbracht worden sein. Es ist nicht erforderlich, dass Sie auch Ihren Hauptwohnsitz im Saarland haben. Auch Ihr Arbeitgeber muss nicht seinen Sitz im Saarland haben; jedoch müssen Sie die Leistungen als Pflegekraft überwiegend im Saarland erbringen.

Wer berufliche pflegerisch tätig ist und regelmäßig mehr als 25 Wochenstunden arbeitet, erhält 500 Euro. Angestellte mit 25 Stunden oder weniger sowie Auszubildende können 300 Euro aus Landesmitteln bekommen.

Für Selbstständige wird die seit dem 1. Januar bis zum 1. März 2020 geleistete durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit zugrunde gelegt. Hierüber ist eine Selbstauskunft abzugeben.

Im Falle von Elternzeit gilt die um die Elternzeit geminderte, vereinbarte regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit. Berechtige Arbeitsabwesenheiten, wie beispielsweise durch Krankheit oder Quarantäne, stehen der Gewährung des Pflegebonus nicht entgegen.

Verfahren und Antrag:

Diese zusätzliche Zahlung muss beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gesondert beantragt werden. Erforderlich dazu sind der ausgefüllte Antrag sowie die Bestätigung des Arbeitgebers. Der Antrag muss zudem einen Identitätsnachweis mit Lichtbild (z. B. Kopie, Scan, Abfotografie Ihres Personalausweises), die Steueridentifikationsnummer und bei Selbstständigen ein geeignetes behördliches Schreiben zum Nachweis der Selbstständigkeit, z. B. über die Meldung beim Finanzamt, enthalten.

Der Antrag kann bis zum 31.07.2020 gestellt werden.

Arbeitgeberbescheinigung Pflegebonus

Richtlinie Pflegebonus

Merkblatt

Bitte senden Sie diesen Antrag direkt aus dem Dokument an pflegebonus@soziales.saarland.de

Sollten Sie über keinen geeigneten Internetzugang verfügen, können Sie den ausgefüllten Antrag auch per Post an das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen übersenden.

Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, wird der Anspruch auf die Sonderzahlung jeweils im Einzelfall geprüft. Im Falle einer positiven Entscheidung erhalten Sie schnellstmöglich ein Schreiben des Ministeriums.

Datenschutzhinweis:

Unsere Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier: www.saarland.de/237105.htm.